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Weekes über Panthers' aufstrebende Talente

von Kevin Weekes / NHL.com

Über die Saison hinweg schreibt der frühere NHL-Goalie und jetzige NHL-Experte Kevin Weekes über Spieler, Mannschaften, Spiele und Trends, die ihm ins Auge stechen.


Vincent Trocheck

Der Außenstürmer der Florida Panthers spielt nicht nur konstant gut, sondern hat auch sein Spiel weiterentwickelt. Er erzielte am Donnerstag beim 4-1 Sieg der Panthers über die Boston Bruins ein Tor und einen Assist. Er hat mehr Fertigkeiten, als die Leute vermutlich erkennen und sicherlich ist er auch physisch stärker. Trocheck schoss Tore in drei Spielen hintereinander und in vier der letzten fünf.

Er hat 24 Tore. Kann er die 30 erreichen? Ich weiß es nicht, doch es würde mich nicht überraschen. Er ist einer dieser aufstrebenden Spieler, auf die man vor allem in den Stanley Cup Playoffs achten sollte. Sein Spielweise und sein Geschick machen ihn zu einem wichtigen Faktor der Panthers. Vor dieser Saison war seine Saisonbestleistung sieben Tore und 22 Punkte. Trocheck weist auch einen +/-Wert von +14 aus und er ist ein Grund, warum die Panthers in der Tabelle da stehen wo sie sind.

Nashville Predators

Wir sprachen mit James Neal am Donnerstagabend vor der Kamera auf NHL Network. Er war in der Lage eine Saisonwende herbeizuführen und schoss 29 Tore, sechs davon in den letzten fünf Spielen. Filip Forsberg hat 31 Saisontreffer nach einem schwachen Start und Torwart Pekka Rinne ist wieder zurück und spielt so, wie wir wissen, dass er es kann.

Nashville hat in Neal und Forsberg zwei wirklich gute Torschützen, aufgrund des Einsatzes den sie zeigen und aufgrund ihrer Treffgenauigkeit. Neal sagte, dass sie sich mit Ryan Johansen, der sich seit seinem Trade vom 6. Januar, als er von den Columbus Blue Jackets für Verteidiger Seth Jones kam, immer besser einfindet, gut fühlen. Für ihr Team hat sich einiges verändert, da sie nun einen echten Nummer 1 Center haben sowie Mike Ribeiro als Center der zweiten und Mike Fisher in der dritten Reihe.

Sie sind in der Offensive sehr ausgeglichen und ihrer Defensive zuzuschauen macht Spaß. Sie liegen nach ihrem 3-2 Sieg über die Vancouver Canucks am Donnerstag nur zwei Punkte hinter den in der Central Division drittplatzierten Chicago Blackhawks.

New Jersey Devils und Carolina Hurricanes

Ganz leise, diese zwei Mannschaften imponieren, wenn man sich anschaut was dort jeweils geschehen ist. Sie hatten es richtig schwer nach den großen Veränderungen, die vorgenommen wurden, doch sie sind damit zurecht gekommen und befinden sich immer noch im Playoffrennen.

Die Devils weisen eine Bilanz von 5-2-0 aus ihren letzten sieben Spielen aus, die sie alle ohne ihren verletzten Torwart Cory Schneider bestreiten mussten. Scott Wedgewood kam rein und gewann seine ersten zwei NHL-Spiele, darunter am Donnerstag ein Shutout mit 39 Saves gegen die Pittsburgh Penguins, die zuletzt sechs Spiele in Folge gewinnen konnten. Sidney Crosby hatte zwölf Partien in Folge punkten können, doch seine Serie ist nun beendet. Ich sprach mit General Manager Ray Shero, der mir erzählte wie gut Kyle Palmieri und wie gut Devante Smith-Pelly gespielt haben.

Die Devils wurden eher als 'Lottery Team' eingeschätzt, liegen nun aber nur sechs Punkte hinter einem Playoffplatz.

Carolina gab Eric Staal zur NHL Trade Deadline ab, liegt in der NHL mit einer Bilanz von 32-28-14 immer noch über 50,0 Prozent. Sie arbeiteten die ganze Saison über hart und beendeten am Donnerstag mit einem 3-2 Sieg über die Columbus Blue Jackets eine Niederlagenserie von fünf Spielen. Sie verfügen mit Jeff Skinner, Victor Rask und Elias Lindholm über gute, junge aufstrebende Spieler.

Philadelphia Flyers

Ich bin wirklich beeindruckt, wie sie gespielt haben und wie sie noch immer spielen. Nach Niederlagen kommen sie zurück. Seit dem 7-9. Februar haben sie keine zwei Spiele hintereinander mehr verloren.

Steve Mason war in der Abwesenheit von Michal Neuvirth außergewöhnlich. Am Dienstag im Spiel gegen sein ehemaliges Team, die Blue Jackets, brachte er es auf 51 Paraden und ihm fehlte nur noch eine Minute zum Sieg, bevor die Partie im Shootout verloren ging. Am Donnerstag parierte er beim 4-2 Sieg über die Colorado Avalanche 32 Schüsse.

Das gibt es über Verteidiger Radko Gudas zu sagen -- fünf Tore in zehn Spielen, nachdem ihm in den ersten 57 Partien kein einziges gelungen war. In seinen ersten drei NHL-Spielzeiten brachte er es auf insgesamt sieben Tore. Bekannt als beständiger, physisch starker Verteidiger tritt er nun auch Offensiv in Erscheinung.

Zum Schluss, ich bin beeindruckt, wie gelassen Rookie Coach Dave Hakstol auf der Bank ist. Er bewahrt die Ruhe, gerät nicht in Panik und agiert so, als wäre er schon seit Jahren ein NHL-Trainer. Die Flyers erwischten keinen guten Saisonstart, doch das Team hat sich gefunden und spielt genau zur richtigen Zeit gut.

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