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Capitals behaupten weiter die Metro-Spitze

Washington mit starker Bilanz gegen die direkten Konkurrenten um die Tabellenführung

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

Die Washington Capitals haben die Tabellenführung in der Metropolitan Division mit einem 3:1-Heimsieg gegen die Philadelphia Flyers behauptet. In den verbleibenden sechs Spielen deutet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Caps (44-24-8, 96 Punkte), den New York Islanders (44-25-7, 95 Punkte) und den Pittsburgh Penguins (41-24-11, 93 Punkte an). Was für die US-Hauptstädter sprechen könnte, ist die starke Bilanz gegen eben diese Division-Rivalen.

Zwei Tip-ins und ein Alleingang

Auf der Zielgeraden der regulären NHL-Saison ist im Kampf um die Spitzenposition in der Metropolitan Division kein Platz für Ausrutscher. Nach zwei Niederlagen in Folge (0-1-1) wurde auch die Luft für den amtierenden Stanley-Cup-Sieger aus Washington dünner. Doch mit einem 3:1-Erfolg gegen Philadelphia am Sonntag konnten die Capitals einen Führungswechsel in der Metro abwenden.

Tom Wilson eröffnete das Tore schießen, als er einen Schuss von Nick Jensen erfolgreich abfälschte. "Ja, du kannst das trainieren", sagte Wilson hinterher. "Manche machen das sogar intensiver. Ich habe schon als Jugendlicher viel vor dem gegnerischen Tor gespielt, ich habe es also von klein auf gelernt und nun die Technik verfeinert." Im zweiten Durchgang wusste dann Capitals-Torwart Braden Holtby (35 Saves, 97,2 Prozent Fangquote) zu glänzen. Angesichts von 20:7 Schüssen zu Gunsten der Flyers in diesem Abschnitt stellte Travis Boyd mit dem nächsten Tip-in für Washington den Spielverlauf regelrecht auf den Kopf (31.). Einzig Philadelphias Jakub Voracek konnte Holtby mit einem Schuss vom rechten Bullykreis überwinden (38.). "Holtby war großartig. Wir hatten so viele Chancen", ärgerte sich Voracek. Den Deckel machte schließlich Jakub Vrana drauf: Brett Connolly fing den Puck an der Bande ab und leitete ihn direkt in den Lauf des Tschechen weiter, der seinen Alleingang eiskalt vollendete (49.). "Von Brett war das hervorragend an der Bande gespielt. Ich musste mich nur freilaufen", gab Vrana das Lob an den Vorbereiter weiter.

Video: PHI@WSH: Vrana bezwingt Elliott bei einem Breakaway

"Was mir an diesem Spiel am meisten gefallen hat, war unsere Reaktion im dritten Drittel. Mir hat gefallen, wie unsere Führungsspieler nach vorne gegangen sind nachdem das zweite Drittel nicht so gut für uns gelaufen ist", so Capitals-Coach Todd Reirden.

Gute Bilanz gegen Metro-Rivalen

Damit gewannen die Capitals auch das vierte Aufeinandertreffen mit den Flyers in der laufenden Saison (4-0). Vor allem Vrana scheint besonders gerne gegen Philadelphia zu spielen: In seinen letzten sieben Spielen gegen Philly gelangen ihm sieben Scorerpunkte (vier Tore, drei Assists).

Ohnehin scheinen den Hauptstädtern die Konkurrenten in der Metropolitan Division zu liegen: Nicht nur gegen die Flyers sondern auch gegen die New York Rangers konnte Washington alle Vergleiche in dieser Spielzeit gewinnen. Die Bilanz gegen die anderen Metro-Teams ist mit 17-6-2 die Beste. Genau das könnte ein entscheidender Vorteil im Rennen um den ersten Rang in dieser Staffel sein. Immerhin haben die stärksten Rivalen New York Islanders (17-8-1), Pittsburgh Penguins (13-8-4) und Carolina Hurricanes (10-10-2) eine schlechtere Ausbeute in diesen wichtigen Spielen.

 

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Drei von sechs Spielen gegen Metro-Teams

Im Kampf um die beste Ausgangslage für die in zweieinhalb Wochen startenden Playoffs sitzen die Capitals nun im Fahrersitz. In ihren letzten 14 Spielen kommt Washington auf eine 10-3-1-Bilanz und scheint also bereits Fahrt für die Endrunde aufzunehmen. "Zu diesem Zeitpunkt in der Saison ist es wichtig, dass man funktioniert und sich mit seinem Spiel wohlfühlt", sagte Wilson. Individuell sind die beiden Stürmer Connolly und Kapitän Alex Ovechkin gut in Form: Connolly kommt auf acht Punkte (vier Tore, vier Assists) in seinen jüngsten sechs Partien. Ovechkin verbuchte 20 Scorerpunkten (zehn Tore, zehn Assists) in seinen letzten 20 Spielen.

 

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Was den Capitals in den verbleibenden sechs Hauptrunden-Spielen helfen könnte, ist das Restprogramm, das noch drei Duelle mit Metropolitan-Divsion-Teams vorsieht: So spielen sie als nächstes gleich zweimal gegen die Carolina Hurricanes und haben zum Abschluss der regulären Saison noch ein Heimspiel gegen die Islanders. Vielleicht kommt es hier aber auch zum Showdown um den ersten Platz in der Metropolitan Division.

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