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5.1. NHL-Spiel-Vorschau: Schweizer Leistungsträger im Fokus

Roman Josi und Kevin Fiala sollen den Predators und den Wild zu wichtigen Punkten bei der Aufholjagd verhelfen

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Im Europa-Spiel der Woche kommt es zum Schweizer Duell zwischen Timo Meier mit den San Jose Sharks und Jonas Siegenthaler mit den Washington Capitals. Ihr Landsmann Roman Josi könnte seine Punkteserie auf zehn Spiele ausbauen und seine Predators mit einem Sieg gegen die Ducks zu wichtigen Punkten führen. Kevin Fiala und die Minnesota Wild wollen gegen die Calgary Flames zu ihrer Heimstärke zurückfinden und Nino Niederreiter und die Carolina Hurricanes werden Versuchen die Siegesserie der Tampa Bay Lightning zu beenden. Dominik Kahun trifft mit den Pittsburgh Penguins auf die Florida Panthers und auf Jonathan Huberdeau, dem punktbesten Spieler der vergangenen fünf Wochen.

Die Spiele am Sonntag im Detail:

Sharks hoffen auf nächsten Sieg im Europa-Spiel der Woche

Die San Jose Sharks (19-21-3) treten im Europaspiel der Woche (So. 18:30 Uhr MEZ, Sport1+, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv) in der Capital One Arena gegen die Washington Capitals an. Gegen den Tabellenführer wollen die Sharks mit Timo Meier im Kader zum fünften Mal in sechs Spielen punkten (3-1-1). Am Samstag beendeten sie die Punkteserie der Columbus Blue Jackets von zwölf Spielen. Die Capitals müssen mit Evgeny Kuznestsov womöglich auf einen ihrer wichtigsten Spieler verzichten, der Russe fehlte im Training am Samstag aufgrund einer Krankheit. Bei den Sharks ist Joe Thornton aktuell in Topform. Der 40-jährige Stürmer erzielte in den vergangenen fünf Spielen fünf Punkte, darunter sein erstes Saisontor.

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Leitet Josi die Wende ein?

Die Nashville Predators (19-15-6) haben bei den Anaheim Ducks (16-20-5) im Honda Center (Mo. 4 Uhr MEZ, NHL.tv) die Gelegenheit, sich den Frust von der Seele zu schießen und Selbstvertrauen zu tanken. Korbinian Holzers Ducks belegen mit 37 Punkten den letzten Platz der Western Conference. Die Predators liegen mit dem elften Platz in der Conference deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. Am Samstag gewannen sie nach drei Niederlagen in Folge mit 4:1 gegen die Los Angeles Kings. Kapitän Roman Josi gibt sich alle Mühe sein Team wieder zum Erfolg zu führen. Der Schweizer Verteidiger punktete in jedem der vergangenen neun Spiele und sammelte dabei 17 Punkte (sieben Tore, zehn Assists). Mit insgesamt 43 Punkten (14 Tore, 29 Assists) ist er der beste Scorer, Torschütze und Vorbereiter des Teams und liegt unter allen Verteidigern der Liga nach Toren auf Platz eins, nach APunkten auf Platz zwei und nach Assists auf Platz drei.

Können die Hurricanes die Lightning stoppen?

Nino Niederreiter und seine Carolina Hurricanes (24-15-2) empfangen die Tampa Bay Lightning (23-13-4) in der PNC Arena (So. 23 Uhr MEZ, NHL.tv). Die Lightning sind seit sechs Spielen ungeschlagen, die Hurricanes verloren vier der vergangenen sechs Spiele (2-4-0). Niederreiter erzielte sieben seiner 20 Punkte (fünf Tore, 15 Assists) in den vergangenen acht Spielen. Noch gefährlicher ist das finnische Trio der Hurricanes. Sebastian Aho, Teuvo Teravainen und Erik Haula kommen gemeinsam auf 95 Punkte. Besonders beeindruckend sind Haulas elf Tore in 22 Spielen.

Die Lightning haben allerdings mehr als genug Waffen in ihrem offensiven Arsenal und übertreffen den respektablen Sturm der Hurricanes (8. Platz, 3,34 Tore pro Spiel) sogar noch mit 3,58 Toren pro Spiel auf dem dritten Platz der NHL. Im Powerplay gehören ebenfalls beide Teams zu den besten der Liga. Die Hurricanes liegen mit 24,2 Prozent auf Rang sieben, die Lightning belegen mit 29,2 Prozent den zweiten Platz. Beide Teams sollten also dringend die Strafbank meiden, denn Fehler werden gnadenlos bestraft.

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Wild hoffen auf Rückkehr zu Heimstärke

Die Minnesota Wild (20-17-5) empfangen die Calgary Flames (21-17-5) im Xcel Energy Center (Mo. 1 Uhr MEZ, NHL.tv) und hoffen dabei zu einer ihrer größten Tugenden, ihrer Heimstärke, zurückzufinden. Die Wild waren in den vergangenen Jahren stets als besonders heimstark bekannt und konnten das auch diese Saison über weite Strecken bestätigen. Von den vergangenen sechs Heimspielen gingen jedoch nur drei an die Wild, drei Mal gab es eine Nullrunde. Einen der drei Siege feierten sie nach überzeugender Leistung mit einem 3:0 gegen die Flames. Joel Eriksson Ek, Luke Kunin und Eric Staal trafen am 23. Dezember gegen den heutigen Gegner. Staal und Kunin gehörten auch am Samstag zu den Torschützen bei einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets. Ein weiterer Leistungsträger ist Kevin Fiala, der Schweizer blieb seit 2. November nur einmal länger als ein Spiel ohne Punkt.

Wiedererstarkte Blackhawks wittern die nächsten Punkte 

Die Chicago Blackhawks (18-18-6) werden versuchen gegen die Detroit Red Wings (10-29-3) im United Center (Mo. 1:30 Uhr MEZ, NHL.tv) die nächsten Punkte zu holen, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Die Blackhawks nisteten sich mit einem katastrophalen Saisonstart im Tabellenkeller der Western Conference ein, begannen mittlerweile jedoch die Aufholjagd. Sie gewannen fünf ihrer vergangenen sieben Spiele (5-2-0) und haben beste Chancen gegen den Tabellenletzten der Eastern Conference den nächsten Zweier einzufahren. Ihre Erfolge haben die Blackhawks besonders den unermüdlichen Veteranen Jonathan Toews und Patrick Kane zu verdanken. Toews belegt mit 30 Punkten (zehn Tore, 20 Assists) den zweiten Platz in der Scorerliste. Vor ihm liegt nur Kane, der mit 53 Punkten (24 Tore, 29 Assists) im ligaweiten Vergleich Platz neun der Scorer und Platz fünf der Torschützen belegt. 

 

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Huberdeau fordert die Penguins heraus 

Die Florida Panthers (21-15-5) sind bei den Pittsburgh Penguins (25-11-5) in der PPG Paints Arena zu Gast (So. 23 Uhr MEZ, NHL.tv). Dort soll Jonathan Huberdeau für einen Sieg der Panthers sorgen. Kein Spieler sammelte seit dem 1. Dezember mehr Punkte als der 26-jährige Außenstürmer. Er kam in diesem Zeitraum auf 25 Punkte (sieben Tore, 18 Assists) in 15 Spielen. Dominik Kahun wartet bei den Penguins seit drei Spielen auf einen Punkt Eine längere Durststrecke hatte er seit dem 15. November nicht mehr. Die Erfolgsgaranten im Angriff der Penguins sind Bryan Rust, der in den vergangenen fünf Spielen neun Punkte verbuchte (vier Tore, fünf Assists) und Evgeni Malkin, der in den vergangenen elf Spielen nur einmal nicht punktete und 17 Zähler verbuchte (fünf Tore, zwölf Assists).

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