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21.10. NHL-Spiel-Vorschau: Avalanche jagen ihren Startrekord

Neun Spiele in Folge mit mindestens einem Punkt gab es zuletzt 2000/01, Farabee und Roy stehen vor Liga-Debüt

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Die Colorado Avalanche wandeln auf den Spuren ihrer Meistersaison 2000/01. Wie vor 19 Jahren haben sie die Möglichkeit, in neun Partien vom Start weg ihr Punktekonto stetig aufzubessern. Letztes Hindernis auf dem Weg dorthin ist ausgerechnet der amtierende Stanley Cup Champion St. Louis Blues. Mit Joel Farabee (Philadelphia Flyers) und Nicolas Roy (Vegas Golden Knights) stehen zwei Spieler vor ihrem NHL-Debüt.

Die Spiele am Montag im Detail:

Avalanche und MacKinnon streben nach mehr

Die Colorado Avalanche (7-0-1) sind das einzige Team, das in dieser Saison noch keine Partie in der regulären Spielzeit verloren hat. Sollten sie bei den St. Louis Blues (3-2-3) im Enterprise Center (Di. 2 Uhr MESZ; NHL.tv) mindestens einen Zähler mitnehmen, hätten sie zum zweiten Mal in der Franchise-Geschichte in den ersten neun Spielen gepunktet. Zuletzt gelang ihnen dieses Kunststück im Meisterjahr 2000/01, in dem sie zu Beginn sogar in elf Spielen keine Niederlage nach 60 Minuten hinnehmen mussten.

Angreifer Nathan MacKinnon hat gegen die Blues die Chance, zum neunten Mal im neunten Spiel als Scorer in Erscheinung zu treten und damit seinen Rekord von 2018/19 zu egalisieren. Seit dem Eröffnungsmatch sammelte er elf Punkte (vier Tore, sieben Vorlagen).
Ins Tor der Avalanche zurückkehren dürfte Philipp Grubauer. Der Rosenheimer hatte gegen die Tampa Bay Lightning eine Verschnaufpause erhalten, wurde aber glänzend von Backup Pavel Francouz (44 Saves) vertreten.

Video: COL@FLA: Grubauer beraubt Barkov mit tollem Save

Beim Titelverteidiger aus St. Louis stottert gegenwärtig der Motor. In den vergangenen vier Spielen zogen sie den Kürzeren, darunter je einmal nach Verlängerung und Penaltyschießen. "Die Niederlagen hatten wir uns selbst zuzuschreiben", meinte Trainer Craig Berube. Seiner Meinung nach gab es zu viele Mängel im Teamplay.

Farabee und Roy stehen vor ihrem NHL-Debüt

Zwei Akteure stehen beim Vergleich zwischen den Philadelphia Flyers (2-3-1) und den Vegas Golden Knights (6-3-0) im Wells Fargo Center (Di. 1 Uhr MESZ; NHL.tv) vor ihrem NHL-Debüt. Die Flyers zogen am Sonntag Joel Farabee von ihrem AHL-Farmteam Lehigh Valley Phantoms hoch. Die Golden Knights beriefen am gleichen Tag Nicolas Roy von ihrer AHL-Filiale Chicago Wolves in den NHL-Kader.
Bei Vegas herrscht nach dem 100. Sieg im 173. Spiel ihrer noch jungen Franchise-Geschichte am Samstag gegen die Pittsburgh Penguins prächtige Stimmung. "Hart arbeiten und Spaß haben", lautet das Erfolgsrezept, das Coach Gerard Gallant seinen Mannen einimpft. Die Erfolge kommen da scheinbar von selbst. Nur die Ottawa Senators hatten diesen Meilenstein nach ihrem Einstieg in die NHL 1917/18 schneller erreicht. Sie benötigten 165 Auftritte für 100 Erfolge.

Die Flyers hinken den eigenen Erwartungen gewaltig hinterher. Sie vermochten weder bei ihren drei Vorstellungen beim jüngsten Auswärtstrip in den Westen Kanadas noch beim Heimspiel gegen die Dallas Stars zu überzeugen. Die Mannschaft von Michael Raffl ging in allen vier Begegnungen als Verlierer vom Eis.

Maple Leafs sind auf der Suche nach Beständigkeit

Als launische Diva präsentierten sich im Oktober die Toronto Maple Leafs (5-3-1). In den letzten sieben Spielen gab es drei Siege und vier Niederlagen. Mit diesem ständigen Auf und Ab soll nun Schluss sein, wie Torhüter Fredrik Andersen vor dem Auftritt in der Scotiabank Arena (Di. 1 Uhr MESZ; NHL.tv) gegen die Columbus Blue Jackets (3-3-2) ankündigte. "Wir wissen, dass wir nicht so beständig gespielt haben, wie wir das vorhatten. Aus diesem Grund wollen wir endlich ein paar Erfolge aneinanderreihen", sagte er.

 

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Die Blue Jackets mussten sich vor der Dienstreise nach Toronto den Chicago Blackhawks und den New York Islanders jeweils mit 2:3 n. V. geschlagen geben. Weil in beiden Partien die Leistung stimmte, gehen die Schützlinge von Trainer John Tortorella verhalten optimistisch ins Duell mit den Maple Leafs. "Wir müssen einfach unsere Chancen besser nutzen. Dann wird das schon", ließ Verteidiger Dean Kukan verlauten, der am Samstag gegen die Islanders sein zweites Saisonspiel bestritt.

Für die Stars zählt gegen die Senators nur ein Heimerfolg

Die Marschroute der Dallas Stars (2-7-1) vor dem Aufeinandertreffen mit den Ottawa Senators (1-5-1) im American Airlines Center (Di. 2:30 Uhr MESZ; NHL.tv) ist klar definiert. "Wir haben eine Heimspielserie vor uns und die möchten wir mit einem Sieg beginnen", fasste Schlussmann Ben Bishop den Matchplan in Worte. Viermal hintereinander binnen neun Tagen treten die Texaner vor eigenem Publikum an. Bisher konnten sie in drei Auftritten zu Hause nicht gewinnen (0-2-1).

Die Senators tun sich in dieser Saison schwer. Außer beim Sieg gegen die Tampa Bay Lightning lief kaum etwas zusammen. In 23 Überzahlsituationen gelang lediglich ein Treffer, was einer desolaten Quote von 4,3 Prozent entspricht. Generell ist die Offensive nicht mehr als ein laues Lüftchen. 16 Tore bedeuten den vorletzten Platz in der Liga. 

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