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2.11. NHL-Spiel-Vorschau: Oilers gegen Penguins

Leon Draisaitl und Connor McDavid sind in Pittsburgh gefordert, die New York Islanders von Thomas Greiss reisen nach Buffalo

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Freier Autor

Der Versuch von Connor McDavid mit den Edmonton Oilers seinen ersten Sieg bei den Pittsburgh Penguins von Sidney Crosby einzufahren, überstrahlt am Samstag das NHL-Programm. 

Da 28 der 31 Mannschaften im Einsatz sind, hat der Spieltag auch zahlreiche weitere Leckerbissen im Angebot. 
 

Aus europäischer Sicht von ganz besonderem Interesse ist das Duell zwischen den New York Islanders und Buffalo Sabres. Die Islanders von Thomas Greiss wollen ihre Erfolgsserie um einen Sieg gegen die von Ralph Krueger trainierten Sabres ergänzen.

Die Spiele am Samstag im Detail:

McDavid plant mit Oilers seinen ersten Sieg gegen Pittsburgh

Es wird der insgesamt siebte Versuch von Connor McDavid mit den Edmonton Oilers (9-4-1) sein, einen Sieg gegen die Pittsburgh Penguins (8-5-0) einzufahren, wenn er am Abend zum NHL Europa Spiel der Woche (für Deutschland und Österreich) das Eis in der PPG Paints Arena (18 Uhr MEZ; live bei Sport1+, DAZN, NHL.tv) betritt. 

 

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"Für dieses Spiel brauchst du keine Extra-Motivation, da bist du automatisch heiß", ließ McDavid schon im Vorfeld seine Vorfreude durchblitzen. Die Statistik spricht nicht für den Kapitän der Oiles. In den vergangenen sechs Auftritten in der Stahlstadt lautete die Ausbeute, wenn McDavid beteiligt war, 0-3-3.

McDavid selber war in all diesen Duellen mit mindestens einen Punkt beteiligt. In Summe sammelte der Kapitän der Oilers zwölf Punkte (drei Tore, neun Assists). Crosby kam in diesen Spielen auf vier Zähler (zwei Treffer, zwei Vorlagen). 

"Das wird ein echter Härtetest für uns", gab sich auch Crosby vor diesem Duell der beiden Top-Stars voller Vorfreude. "Jeder weiß was er (McDavid) leisten kann. Dementsprechend bereitet man sich auf ein solches Spiel vor."

Wieder mit dabei sein für Pittsburgh könnte dann auch Evgeni Malkin, der seit dem 5. Oktober verletzungsbedingt kein NHL-Spiel mehr bestritten hat, in dieser Woche aber wieder ins Teamtraining einstieg.  

Nashville will Heimpleite vergessen machen 

Die New York Rangers (4-5-1) reisen in die Bridgestone Arena der Nashville Predators (8-3-2) um dort, im NHL Europa-Spiel der Woche (für die Schweiz), ihren zweiten Auswärtssieg der Saison zu erspielen (Sa. 19 Uhr MEZ; live bei Teleclub Sport, NHL.tv). Gegen die Tampa Bay Lightning gewannen die Rangers jüngst mit 4:1 und konnten beweisen, dass sie mit hochkarätigen Gegnern durchaus mithalten können. Die Predators auf der anderen Seite haben vor den Augen ihrer Fans etwas gutzumachen, unterlagen sie doch im vergangenen Spiel auf heimischen Eis gegen die Calgary Flames mit 5:6 nach Verlängerung. Die Heimbilanz von insgesamt 6-1-2 sollte Nashville Mut geben, dass sie es gegen die Gäste aus New York wieder besser machen können. 

Unausgeruhte Stars empfangen die Canadiens

Mit 7-4-2 ist die Saisonausbeute der Montreal Canadiens durchaus erfreulich. Diese weiter auszubauen wird allerdings schwierig. Am Samstagmittag (Ortszeit) werden die Kanadier bei den Dallas Stars (6-8-1) im American Airlines Center (Sa. 24 Uhr MEZ; NHGL.tv) maximal gefordert werden. Die Texaner siegten am Freitag nach hartem Kampf knapp mit 2:1 gegen die Colorado Avalanche, haben dort gezeigt, wie schwer sie zu bespielen sind. Können die Stars keine 24 Stunden später eine ähnliche Leistung abrufen? Wenn ihnen das gelingt, dann steht Montreal vor einer großen Prüfung.

Hohe Hürde für Ottawa

Bei den Ottawa Senators (3-7-1) zeigt der begonnene Umbruch des Kaders nur langsam erste Früchte. Aktuell liegt das Team aus der kanadischen Hauptstadt unverändert am Tabellenende in der Eastern Conference. Um den bisher ergatterten sieben Punkten möglichst rasch weitere folgen zu lassen, bietet sich als nächstes die Chance durch ein Gastspiel bei den Boston Bruins (9-1-2) weitere Zähler einzufahren. Dass das im TD Garden (Sa. 24 Uhr; NHL.tv) beileibe kein Selbstläufer wird, dürfte klar sein. 

Boston rangiert bei einer Ausbeute von 5-0-1 auf heimischem Eis und ließ zuletzt den San Jose Sharks mit 5:1 Toren keine Chance. Auch Ottawa geht mit frischem Selbstvertrauen zum Spiel, war seinerseits gegen die Sharks mit 5:2 erfolgreich. 

Video: BOS@NYR: Marchand schießt Puck aus der Mitte ein

Bei den Spielern richtet sich das Augenmerk vor allem auf Boston-Stürmer Brad Marchand, der in den vergangenen elf Einsätzen für sein Team mindestens jeweils einfach punktete (7-14-21) und damit die längste Serie seiner Karriere aufstellte. 

Islanders wollen ihre Serie verlängern

Ihren herausragenden Lauf von zuletzt acht Siegen in Serie wollen die New York Islanders (9-3-0) gegen die Buffalo Sabres (9-3-2) unbedingt weiter ausbauen. Im KeyBank Center (Sa. 24 Uhr MEZ; NHL.tv) wird Thomas Greiss aber womöglich nicht zum Einsatz kommen. Zwar überzeugte der Deutsche am Vortag beim Heimerfolg seiner Islanders gegen die Tampa Bay Lightning mit erstklassigen Paraden, doch wird er aller Voraussicht nach eine Pause bekommen. Die Sabres hingegen haben in diesem Duell einiges gut zu machen, unterlagen sie doch am Vorabend den Washington Capitals sang und klanglos mit 1:6. 

Auswärtsschwache Red Wings in Florida gefordert

Keine Pause bekommen nach ihrer 3:7-Niederlage bei den Carolina Hurricanes auch die Detroit Red Wings (4-9-1). Das Team aus der Motorstadt gastiert am Abend (Sa. 24 Uhr MEZ; NHL.tv) bei den Florida Panthers (6-3-4). Die Gastgeber überraschten zuletzt mit einem 4:3-Sieg gegen die Colorado Avalanche, wollen jetzt auch im nächsten Heimspiel zeigen, dass ihr Anlauf auf eine Teilnahme bei den Stanley Cup Playoffs im kommenden Frühjahr ein ernster ist. Will Florida dann noch mit dabei sein, dann sind Heimsiege gegen ein im Umbau befindliches Team wie die Red Wings Pflicht. Zumal Detroit von seinen sieben Auswärtsspielen der Saison nur zwei siegreich gestalten konnte. 

Ausgeruhte Leafs gastieren in Philadelphia

Mit ihrer Zwischenbilanz von 6-5-3 dürfen die vor Saisonbeginn hoch gehandelten Toronto Maple Leafs nicht zufrieden sein. Auswärts ist ihre Ausbeute mit 2-3-0 sogar negativ. Die nächste Herausforderung wartet am Abend, wenn die Mannschaft von Coach Mike Babcock bei den Philadelphia Flyers (6-5-1) gastiert. Die Flyers ihrerseits präsentierten sich in den ersten Wochen der Saison heimstark, konnten von ihren offiziell fünf Heimspielen immerhin vier gewinnen. Philadelphia tritt zudem mit frischem Selbstvertrauen an, besiegte die New Jersey Devils am Vorabend in Newark mit 4:3 Toren. Können die Leafs ihr Plus in Sachen körperliche Frische zu ihrem Vorteil beim Auswärtsspiel nutzen?

Hurricanes direkt mit dem nächsten Heimauftritt

Den zweiten Heimauftritt der Carolina Hurricanes (9-3-1) binnen nur 24 Stunden können die Fans in der PNC Arena zu Raleigh (Sa. 24 Uhr MEZ; NHL.tv) bestaunen, wenn dieses Mal die New Jersey Devils (2-5-4) ihre Visitenkarte in North Carolina abgeben werden. 

Video: DET@CAR: Niederreiter verwertet Puck im Powerplay

Die Hurricanes präsentierten sich am Freitag stark gegen Detroit Red Wings, siegten ungefährdet mit 7:3. Unter den Torschützen war Nino Niederreiter, dem gegen Detroit sein zweiter Saisontreffer gelang. Kann der Schweizer im nächsten Einsatz direkt Treffer Nummer drei folgen lassen? New Jersey kämpft aktuell um den Anschluss in der Tabelle, liegt mit lediglich acht Punkten auf der Habenseite auf dem vorletzten Platz in der Eastern Conference. 

Blue Jackets wollen ihre Fans versöhnen 

Noch nicht so rund wie gewünscht läuft es bei den Calgary Flames (7-6-2). Gerade auswärts zeigte das Team aus Alberta einige Schwierigkeiten (3-5-1). Ein Sieg in der Nationwide Arena (Sa. 24 Uhr MEZ; NHL.tv) bei den Columbus Blue Jackets (5-5-3) käme ihnen daher gerade recht. Ihnen in die Karten spielen könnte dabei, dass die Blue Jackets nach den vielen personellen Veränderungen im Sommer noch nicht in die Spur gefunden haben. Am 1. November unterlag die Mannschaft aus Ohio gegen den Titelverteidiger, die St. Louis Blues mit 3:4 nach Verlängerung. Ein Heimsieg gegen Calgary wäre daher Balsam auf die Fan-Seele ihrer Anhängerschar. 

Wild streben nach Heimsieg Nummer vier

Als Tabellenführer der Central Division können die St. Louis Blues (8-3-3) mit ihrem Saisonstart zufrieden sein. Der häufig zu beobachtende Einbruch einer Mannschaft nach einem Titelgewinn ist dem Stanley Cup Champion des Jahres 2019 erspart geblieben. Am Freitag siegte St. Louis daheim gegen die Blue Jackets mit 4:3 nach Verlängerung, zeigte dabei einmal mehr seine Entschlossenheit auch in Spielen, die nicht so glatt wie erhofft laufen. Die Minnesota Wild (4-9-0) haben in dieser Saison unerwartet viele Probleme, liegen in der Western Conference mit acht Zählern weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Auswärts (1-8-0) drückte vor allem der Schuh. Auf heimischem Eis im Xcel Energy Center in St. Paul ist die Bilanz positiv. Drei Siege stehen hier einer Niederlage gegenüber. Folgt am Abend Heimsieg Nummer vier?

Avalanche wollen sich rasch von Heimpleite rehabilitieren 

Am Freitag kassierten die Colorado Avalanche (8-3-2) eine bittere 1:2-Heimpleite gegen die Dallas Stars. Einen Tag später, wollen sie gegen die Arizona Coyotes (7-4-1) in der Gila River Arena (So. 2 Uhr MEZ; NHL.tv) direkt Wiedergutmachung betreiben. Die Chancen dafür stehen auf dem Papier auch gar nicht so schlecht. Von ihren sechs gespielten Auswärtsspielen der laufenden Runde ging für die Avalanche nur eine Begegnung ohne einen eigenen Punktgewinn zu Ende. Vier Mal verließ das Team sogar als Sieger das Eis. Arizona hingegen hat von seinen fünf Heimspielen zwei verloren, präsentierte sich auswärts bisher erfolgreicher, gewann vier seiner sieben gespielten Begegnungen in der Fremde. 

Jets mit frischem Schwung oder stressgeplagt in Las Vegas?

Keine große Verschnaufpause gönnt der Spielplan der NHL in diesen Tagen den Winnipeg Jets (7-7-0). 24 Stunden nach dem Erfolg im SAP Center gegen die dortigen San Jose Sharks (3:2) gastieren die Kanadier bei den Vegas Golden Kinghts (8-5-1). In der T-Mobile Arena (So. 3 Uhr MEZ; NHL.tv) konnten die Gastgeber des heutigen Spiels nur die Hälfte ihrer Auftritte gewinnen (4-3-1). Zuletzt unterlag man dort am Donnerstag den Montreal Canadiens mit 4:5 nach Verlängerung. In Sachen Selbstvertrauen sind die Jets also durch ihren Erfolg in Nordkalifornien im Vorteil. Eher gegen sie spricht die Belastung durch die kurzfristige Anreise und die Anstrengung durch die Begegnung am Tag zuvor. 

Bärtschi mit Einsatz gegen die Sharks?

Mit 4-9-1 ist die Saisonbilanz der San Jose Sharks deutlich unter den Erwartungen. Erst am Freitag setzte es für die Mannschaft von Trainer Peter DeBoer eine bittere 2:3-Niederlage auf heimischem Eis gegen die Jets. Doch viel Zeit zum Aufarbeiten des Erlebten bleibt den Beteiligten nicht. Es geht direkt mit einem weiteren Heimspiel weiter. Die Vancouver Canucks (8-3-2) werden dem SAP Center (So. 3 Uhr MEZ; NHL.tv) einen Besuch abstatten. Gespannt sein darf man im Vorfeld des heutigen Spiels, ob Sven Bärtschi, den das Team am Freitag aus der AHL hochzog, zum Einsatz kommen wird. Am Samstag blieb der Schweizer noch ohne Eiszeit. 

Duell der kriselnden Riesen in Los Angeles

Trotz zunächst großer Vorsätze vor dem Start in diese Runde rangieren die Los Angeles Kings (4-9-0) bisher noch ganz am Tabellenende in der Western Conference. Auch im Staples Center läuft es bislang gar nicht rund. Von den sechs Heimspielen konnte der Stanley Cup Champion der Jahre 2012 und 2014 nur zwei gewinnen. 

Jetzt sind die Chicago Blackhawks (3-6-2) die Gäste der Kings (So. 3.30 Uhr MEZ; NHL.tv). Auch beim Champion der Jahre 2010, 2013 und 2015 läuft es derzeit nicht. Insbesondere auswärts konnten die Blackhawks noch nichts reißen (0-3-0). 

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