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11.11. NHL-Spiel-Vorschau: Capitals streben nach mehr

Washington ist im Duell mit den Coyotes auf den siebten Sieg in Serie aus, Hurricanes suchen Weg aus der Krise

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Die Washington Capitals wollen ihre laufende Erfolgsserie fortsetzen und den siebten Sieg nacheinander einfahren. Sie treffen vor eigenem Publikum auf die Arizona Coyotes. Dagegen suchen die Carolina Hurricanes nach einem Weg aus der Krise. Seit vier Spielen haben sie inzwischen nicht mehr gewonnen. Bei der Revanche zu Hause gegen die Ottawa Senators sollen nun endlich wieder zwei Punkte her.

Die Spiele am Montag im Detail:

Spitzenreiter Capitals peilt siebten Sieg hintereinander an

Bei den Washington Capitals (13-2-3) ist derzeit alles im Lot. Die Mannschaft um Kapitän Alex Ovechkin gewann in den vergangenen Tagen sechsmal hintereinander und liegt mit 29 Punkten aus 18 Spielen auf Platz eins der NHL-Tabelle. In der Partie gegen die Arizona Coyotes (9-6-2) in der Capital One Arena (Di. 1 Uhr MEZ; NHL.tv) will der Spitzenreiter seine Erfolgsserie weiter ausbauen.

Den besten Start seiner Franchise-Geschichte verdankt der Stanley Cup Champion von 2018 nicht zuletzt der Leistung der Special Teams. Vor allem bei den acht Auswärtssiegen in dieser Saison waren das Powerplay und das Penalty-Killing häufig ein entscheidender Faktor.

"Diese beiden Bereiche sind sehr wichtig. Darüber haben wir im Sommer viel gesprochen, weil wir das Gefühl hatten, dass wir dort zulegen können. Gleiches galt natürlich auch für das Spiel 5 gegen 5", erläuterte Trainer Todd Reirden. Mit den Ergebnissen nach knapp einem Viertel der Hautrunde sei er sehr zufrieden. "Aber trotzdem liegt noch eine Menge Arbeit vor uns", fügte er hinzu. 

Verzichten müssen die Capitals gegen die Coyotes vermutlich auf die Dienste von Angreifer Carl Hagelin. Er laboriert an einer Oberkörperverletzung. Sein Stürmerkollege Richard Panik steht dagegen vor seinem Comeback. Er hatte sich am 16. Oktober gegen die Toronto Maple Leafs im unteren Körperbereich verletzt und deshalb in den vergangenen zehn Spielen gefehlt.

In Topform befindet sich seit geraumer Zeit Verteidiger Jonas Siegenthaler. Der Zürcher erzielte am Samstag beim 5:2 gegen die Vegas Golden Knights sein erstes NHL-Tor.

Die Vertretung aus Arizona ist mit der Hypothek von drei sieglosen Spielen in die US-Hauptstadt gereist. "Wir müssen als Team schlicht und ergreifend härter arbeiten", sagte Coach Rick Tocchet. Hier und da schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Diese gelte es abzustellen. Zudem wünsche er sich von bestimmten Akteuren, dass sie wieder einen Zahn zulegen. Namen nannte Tocchet nicht.

Sorgen bereitet Arizonas Trainerstab die schwache Ausbeute im Powerplay. 15 Überzahlsituationen in Serie ließen die Coyotes ungenutzt. Aus ihren vergangenen 19 Gelegenheiten schlugen sie nur ein einziges Mal Kapital.

Video: MIN@ARI: Grabner per Schlittschuh im 1. Drittel

Gut in Schwung ist dagegen Flügelstürmer Michael Grabner. Der Villacher hat eine Punkteserie von vier Spielen am Laufen. Zwei Tore und zwei Assist verbuchte er in diesem Zeitraum. Keine Frage, dass er in Washington gerne nachlegen würde.

Hurricanes und Senators treffen sich zur Revanche

Die Carolina Hurricanes stecken in einem Zwischentief. Die jüngsten vier Begegnungen gingen allesamt verloren. Es ist die längste Negativserie des Teams von Nino Niederreiter in der laufenden Spielzeit. Am Samstag zogen die Hurricanes Mannen bei den Ottawa Senators mit 1:4 den Kürzeren. Nun haben sie in der heimischen PNC Arena die Möglichkeit, sich postwendend für diese Pleite zu revanchieren. Dort stehen sich beide Kontrahenten zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen gegenüber (Di. 1 Uhr MEZ; NHL.tv).

"Wir werden sehen, aus welchem Holz die Jungs geschnitzt sind", nahm Trainer Rod Brind'Amour die Mannschaft in die Pflicht. "Wenn man nicht bis zum letzten Mann alles gibt, bekommt man eben in der Liga solche Resultate wie wir in den letzten Spielen."

Im Tor der Hurricanes dürfte Petr Mrazek beginnen. Er bekam am Samstag eine Pause verordnet und saß lediglich als Backup auf der Bank. Nicht mit dabei ist Angreifer Erik Haula, dessen Knieverletzung schwerwiegender ist als ursprünglich angenommen. Entsprechend wird die Zwangspause wohl noch eine Weile andauern.

Ottawa hat vor dem Auftritt in Carolina mit zwei Siegen am Stück eine gehörige Portion Selbstvertrauen getankt. "Die Jungs hatten ihren Spaß dieser Tage", meinte Senators-Coach D.J. Smith. "Langsam kehrt der Glaube zurück, dass wir es auch mit den starken Teams der Liga aufnehmen können."

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