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28.2. NHL-Spiel-Vorschau: Premiere von Kahun in Buffalo bahnt sich an

Der Neuzugang der Sabres nimmt seit Donnerstag am vollen Trainingsprogramm teil und ist eine Option gegen Vegas

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Dominik Kahun hat seine Verletzung überwunden und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Duell gegen die Vegas Golden Knights zu seinem Premieren-Einsatz im Trikot der Buffalo Sabres kommen. Kevin Fiala und die Minnesota Wild streben den fünften Auswärtssieg in Folge an. Sie geben ihre Visitenkarte bei den Columbus Blue Jackets ab.

Die Spiele am Freitag im Detail:

Kahun steht vor seinem Debüt bei den Sabres

Bei den Buffalo Sabres (29-26-8) bahnt sich das Debüt von Dominik Kahun an. Der Angreifer absolvierte am Donnerstag die komplette Trainingseinheit mit dem Team in Vorbereitung auf das Spiel bei den Vegas Golden Knights (35-22-8) in der T-Mobile Arena (Sa. 4 Uhr MEZ; NHL.tv). 

Bei der Übungseinheit bildete er zusammen mit Marcus Johansson und Jimmy Vesey eine Sturmformation. "Dominik ist ein hochveranlagter und schneller Spieler, der gut mit Johansson harmonieren sollte. Aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", sagte Trainer Ralph Krueger über die Einsatzmöglichkeiten für den neuen Mann. Kahun war bei der NHL Trade Deadline am Montag von den Pittsburgh Penguins zu den Sabres gewechselt. Die letzten zwei Partien bei Pittsburgh und Buffalos Duell am Mittwoch verpasste er wegen einer Fußverletzung.

Video: PIT@VGK: Kahun trifft im Powerplay üer Rückhand

Die Sabres sind beim Spitzenreiter der Pacific Division keineswegs chancenlos. Ihre Formkurve zeigte zuletzt mit fünf Siegen aus sieben Begegnungen deutlich nach oben.

Die Golden Knights peilen derweil ihren achten Sieg in Serie und damit die Einstellung ihres Franchise-Rekordes an. Seit dem Trainerwechsel am 15. Januar von Gerard Gallant zu Peter DeBoer hat die Mannschaft elf von 15 Begegnungen für sich entschieden.

Dadurch katapultierte sich Vegas auf Platz eins in der Division.

Blue Jackets wollen den Lauf von Fiala und den Wild unterbinden

Die Minnesota Wild (31-25-7) kommen mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen zu den Columbus Blue Jackets (31-20-14) in die Nationwide Arena (Sa. 1 Uhr MEZ; NHL.tv). Acht von 13 Partien im Februar entschieden sie zu ihren Gunsten, darunter die letzten vier Auswärtsspiele. Am Donnerstag fertigten sie die Detroit Red Wings in deren Arena mit 7:1 ab. Ein Treffer und zwei Vorlagen gingen bei diesem Kantersieg auf das Konto von Angreifer Kevin Fiala. Der St. Galler verbuchte neun Tore und acht Assists bei seinen zurückliegenden zwölf Auftritten.

Die Blue Jackets hatten in jüngster Vergangenheit neben ihrem Verletzungspech auch noch mit Abwehrproblemen zu kämpfen, wobei das eine mit dem anderen zusammenhing. 32 Gegentore mussten sie in den vergangenen acht Begegnungen hinnehmen. Da trifft es sich gut, dass mit Joonas Korpisalo die Nummer eins zwischen den Pfosten wieder fit ist und zu seinem ersten Einsatz in diesem Kalenderjahr kommen könnte.

Flyers und Rangers kämpfen um den Erhalt ihrer Siegesserien

Mit den Philadelphia Flyers (36-20-7) und den New York Rangers (35-24-4) treffen im Wells Fargo Center (Sa. 1 Uhr MEZ; NHL.tv) zwei Teams aufeinander, die derzeit richtig heiß sind. Die Hausherren aus Pennsylvania haben vier Spiele in Folge gewonnen, die Rangers fünf. Darüber hinaus behielt die Vertretung aus Manhattan in neun Auswärtsspielen hintereinander die Oberhand.

"Im Moment spielen wir sehr beständig und sind in der Lage, einer Begegnung unseren Stempel aufzudrücken. Genau das müssen wir weiterhin tun", sagte Rangers-Stürmer Mika Zibanejad über die Erfolgsphase des Teams. Er selbst schoss am Donnerstag beim 5:2 bei den Montreal Canadiens sein 30. Saisontor.

Video: NYR@MTL: Zibanejad schießt vom Kreis ins lange Eck

New York hat im Februar eine Bilanz von 11-3-0 aufzuweisen und damit einen Franchise-Rekord für Siege innerhalb eines Monats aufgestellt. In der Tabelle der Eastern Conference sind sie nur noch zwei Punkte von einer Wildcard entfernt. Der Rückstand auf die Flyers, die den dritten Rang in der Metropolitan Division belegen, beträgt fünf Zähler.

Hurricanes hoffen auf schnelle Integration ihrer Neuzugänge

Die Carolina Hurricanes (35-23-4) müssen versuchen, so schnell wie möglich ihre beiden Neuzugänge Vincent Trocheck (von den Florida Panthers) und Brady Skjei (New York Rangers) zu integrieren. Am Dienstag, etwas mehr als 24 Stunden nach der NHL Trade Deadline, wirkten sie bei der 1:4-Pleite gegen die Dallas Stars noch wie Fremdkörper. Nach den Trainingseinheiten an den vergangenen Tagen soll dies im Duell gegen die Colorado Avalanche (37-18-7) in der PNC Arena (Sa. 1 Uhr MEZ; NHL.tv) anders aussehen.

"Ich habe alles aufgesaugt, was ich konnte. Die Jungs haben mich toll aufgenommen. Ich versuche einfach, mein Spiel zu spielen", meinte Verteidiger Skjei im Hinblick auf die bevorstehende Begegnung.

Auf der Gegenseite zeigte sich Vladislav Namestnikov erfreut über seinen Trade von den Ottawa Senators nach Denver. "Das ist eine große Chance für mich. Ich bin unglaublich hungrig auf die Playoffs", bekannte er.

Nicht zur Verfügung steht den Avalanche weiterhin Torhüter Philipp Grubauer. Der Rosenheimer erlitt beim NHL Winter Classic 2020 am 15. Februar eine Verletzung unterhalb der Gürtellinie und muss seitdem aussetzen. Eine Zeitschiene für sein Comeback gibt es nicht.

Penguins suchen nach Ausweg aus der Minikrise

Die drei neuen Stürmer Patrick Marleau, Conor Sheary und Evan Rodrigues haben sich in ihrem ersten Spiel für die Pittsburgh Penguins (37-19-6) nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Bei der 1:2-Niederlage gegen die Los Angeles Kings am Mittwoch blieben sie allesamt ohne Scorerpunkt. Bei den Anaheim Ducks (25-30-8) im Honda Center (Sa. 4 Uhr MEZ; NHL.tv) haben sie die Gelegenheit, ihr wahres Können zu zeigen und ihrem Team den Weg aus der Minikrise zu weisen. Vier Niederlagen in Serie stehen für Pittsburgh vor diesem Gastspiel zu Buche.

Die Ducks, die ihren Kader bei der NHL Trade Deadline kräftig durcheinandergewirbelt haben, können dem Aufeinandertreffen mit den Penguins dagegen gelassen entgegensehen. Für sie geht es nur noch darum, die Saison anständig zu Ende zu bringen.

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