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Viert-Reihe-Spieler Wingels zeigt Einsatz

von Eric GIlmore / NHL.com

SAN JOSE -- Wenn San Jose Sharks Vierte-Reihe-Stürmer Tommy Wingels aufs Eis kommt, dann geht er dahin, wo es weh tut, klärt Pucks und rennt jeden Feind in seiner Sichtweite über den Haufen.

Falls seine Angriffe unter die Haut des gegnerischen Spielers gehen, ist das umso besser.

Wie zum Beispiel früh im Mitteldrittel von San Joses 6-3 Sieg in Spiel 5 des Western Conference Finales gegen die St. Louis Blues. Die Sharks lagen 1-2 zurück, als Wingels den Blues Verteidiger Kevin Shattenkirk an der Bande checkte. Shattenkirk, der Wingels nicht kommen sah, lies sich zu einer Strafzeite wegen Faustkampfs hinreißen und beide Spieler wurden für fünf Minuten auf die Strafbank verbannt.

San Jose ging in Überzahl und Ward traf in der 35. Spielminute.

"Ich versuche hart aber fair zu spielen", erklärte Wingels. "Das ist meine Motivation als Spieler, Checks zuende zu fahren. Villeicht irritiert das die Gegner, beim Forechecken Checks zuende zu fahren und unter die Haut zu gehen. Ich versuche einfach nur hart zu spielen."

Wingels führt die Sharks in der Postseason mit 48 Checks an und liegt ligaweit auf dem geteilten siebten Platz. Er verhalf den Sharks zum entscheidenden 6-3 Sieg in Spiel 6 über die Blues, der sie in ihr erstes Stanley Cup Finale brachte.

Wingels hatte in der Hauptrunde 203 Hits (29. in der NHL), mehr als jeder Sharksakteur außer Roman Polak (303), der zur Trade Deadline von den Toronto Maple Leafs verpflichtet wurde.

"Er arbeitet hart", sagte Sharks Center Chris Tierney. Er geht immer rein, duckt sich nicht und spielt ein hartes Spiel. Ich denke, dass frustiert den ein oder anderen manchmal. Er geht immer rein und wird immer körperlich gegen dich agieren. Er wird versuchen, dir die Pucks abzunehmen und wuselt die ganze Zeit um dich herum. Das geht den Jungs bestimmt manchmal unter die Haut."

Mit seinem schonungslosen Spielstil zieht Wingels geschickt Strafzeiten. Früh im zweiten Abschnitt von Spiel 6 musste Blues Angreifer Scottie Upshall wegen Hohen Stocks an Wingels auf die Strafbank, und die Sharks gingen für fünf Minuten in Überzahl.

Wingels absolvierte 300 Hauptrundenspiele in der NHL -- alle für die Sharks -- und 39 Playoffspiele. In den Spielen 5 und 6 der zweiten Runde gegen die Nashville Predators wurde er noch gescratched, aber schon in Spiel 7 stand er wieder als Ersatz für den verletzten Matt Nieto im Aufgebot. Seitdem spielte er sieben aufeinanderfolgende Spiele.

"Das Spiel entgleitet einem", so Wingels, "und wenn das passiert, dann findet man sich auf der Bank wieder. Es herrscht Wettbewerb im Team und du musst Abend für Abend dein bestes Spiel abliefern."

Tierney sagte über Wingels, dass er verbessert in die Aufstellung zurückkam.

"Immer wenn man aus der Aufstellung geflogen ist und zurückkommt, will man beweisen, dass man auch dauerhaft drin sein kann", sagte Tierny. "Er spielte bisher sehr gut für uns. Er ist hungrig auf Pucks. Er skatet, er checkt, er bringt die Scheiben hart zum Tor, er zieht Strafzeiten, alles was er eben machen muss. Es gibt keine Überraschungen."

Wingels, dessen Plus/- Statistik in den Playoffs bei 4 liegt, schoss zwei Tore, darunter den Spielentscheidenden Treffer beim 4-0 gegen St. Louis in Spiel 2. Nach 2:07 Minuten zog er aus dem Slot ab und erzielte die 1-0 Führung für San Jose.

Sharks Coach Peter DeBour hat sich in der Hauptrunde und in den Playoffs konsequent auf alle vier Reihen verlassen. Wingels, der neben Center Nick Spaling und Linksaußen Dainius Zubrus aufläuft, verhalf DeBoer zu der Sicherheit, auf diese vierte Reihe zu vertrauen.

Wingels sagte, dass die Rolle der vierten Reihe mehr ist, als nur körperlich zu sein.

"Gut in der Verteidigung, gut im Forechecking", sagte er, "Ab und an mal ein Tor einwerfen. Es ist nicht anders, als in einer anderen Reihe. Alle vier Reihen haben meiner Meinung nach die selbe Aufgabe, richtig spielen und die Pucks tief bekommen, schnell spielen, forechecken und Zweikämpfe gewinnen."

"Kommen wir zu weniger Einschussmöglichkeiten als die anderen Blöcke? Vielleicht. Aber wir machen das Beste aus den Gelegenheiten, die wir bekommen."

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