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Verjüngter Wilson treibt Predators zu Erfolg

von Abbey Mastracco / NHL.com

ANAHEIM -- Colin Wilsons Teamkollegen bei den Nashville Predators hielten die ganze Saison daran Fest, dass mit ihm alles in Ordnung sei.

Wilson fiel diese Saison auf acht Tore zurück, nachdem er in der Saison 2014-15 20 erzielt hatte und beendete die Saison mit 24 Punkten, im Vergleich zu 42 im Vorjahr. Er beendete die Saison mit einer +/- Wertung von -1, nach einer persönlichen Bestleistung von +19 in der letzten Saison.

Trotzdem bestanden seine Mitspieler darauf, dass er nur das Opfer von Scheibenpech, unglücklichen Abprallern und guten Torhütern sei. Wie er in der ersten Playoff Runde gegen die Anaheim Ducks gespielt hat belegt diese These.

Der alte Colin Wilson tauchte gegen die Ducks wieder auf und half den Predators mit seinen zwei Toren und fünf Punkten zum ersten Mal seit 2012 eine Playoff Serie zu gewinnen. Wilson erzielte am Mittwoch in Spiel sieben das 1-0 und die Predators eliminierten die Ducks mit einem 2-1 Sieg.

"Er scheint im Moment einfach eine andere Energie zu haben", sagte Wilsons Nebenmann Mike Fisher. "In den letzten Playoffs war er unser bester Spieler und das würde ich in dieser ersten Runde auch sagen. Er hat uns unglaublich viel gegeben. Er hat auch heute wieder eine großartige Leistung gebracht und es macht auch Spaß mit ihm zu spielen."

Nachdem viel über seine schwache Saison gesprochen wurde, glich Wilson Spiel eins zum 2-2- aus. In Spiel sieben machte er nach 6:19 den ersten Treffer per Rückhand gegen Anaheims Torhüter Frederik Andersen. Wilson zog zum Tor, nutzte seine Größe und Kraft und am wichtigsten, sein intelligentes Spiel.

Laut Wilson hat sich seine Mentalität nicht verändert. Er macht einfach was nötig ist um seinem Team zum Sieg zu verhelfen.

"Jeder will den Cup gewinnen", sagte Wilson. "Ich bin die Saison nochmal durchgegangen und habe alles getan um dem Team zum Sieg zu verhelfen."

Aber bei der Erinnerung an die Saison, hat er einen Neustart gefunden. Und das hat den größten Unterschied gemacht, meinen seine Trainer und Mitspieler.

"Wenn man die reguläre Saison beendet und in die Playoffs startet, ist das wie eine neue Saison", erklärt Trainer Peter Laviolette. "Man muss seinen Weg finden. Wenn man zurückschaut sieht man, dass ich gesagt habe, dass er gegen Ende der Saison besser gespielt hat. Seine Reihe mit Fisher und Victor Arvidsson schien eine Chemie zu entwickeln und wurde zu einer Reihe auf die wir uns verlassen konnten und die Punkte machte."

Fisher fühlte auch das wachsende Verständnis in der Reihe zum Saisonende.

"Am Ende der Saison konnte man es sehen", sagte Fisher. "Er hat auf ein anderes Niveau gefunden und hat großen Anteil daran, dass wir die Serie gewonnen haben".

Die Predators brauchen Wilson in dieser Form, da sie sich auf Spiel eins der zweiten Runde am Freitag gegen die San Jose Sharks vorbereiten.

"Wenn er ins rollen kommt, ist er unaufhaltbar", stellt der Schweizer Verteidiger Roman Josi fest. "Er ist so groß und stark. Das hat er in dieser Serie gezeigt und hat uns einen großen Dienst erwiesen."

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