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Fünf Fragen mit George McPhee

Golden Knights General Manager über Aufregung in Las Vegas, Herausforderungen beim Teamaufbau von Null

von Dan Rosen @DRosenNHL / NHL.com Chef-Autor

NHL.com's Interviewreihe namens "fünf Fragen mit..." läuft über die Saison hinweg. Wir sprechen mit Schlüsselfiguren des Sports und stellen ihnen Fragen um Einblick in ihr Leben, ihre Karriere und die neuesten Schlagzeilen zu erlangen.

In der neuesten Ausgabe geht es um Vegas Golden Knights General Manager George McPhee:

Hier sind fünf Fragen mit…George McPhee:

Wir sprechen immer über Erfahrung und wie wichtig sie ist, aber Sie haben keine Erfahrung darin, einen Verein von der Basis an aufzubauen. Wie sehr, falls überhaupt, hat Ihnen da die Erfahrung als GM in Washington bei dem geholfen, was Sie gerade erleben?

"Es hilft wirklich. Diese Erfahrung hilft wirklich. Wir hatten in Washington unseren eigenen Wiederaufbau, als wir den langen Lockout erwarteten, also haben wir unseren eigenen Wiederaufbau gestartet und es wirklich gut gemacht. Ich denke, das Selbstbewusstsein, das man aus so einer Erfahrung gewinnt, hilft einem wenn man es wieder macht. Es ist ein großer Unterschied, ob man daran glaubt es zu können, oder weiß, dass man es kann. Diese Erfahrung und ein tieferes Verständnis, wie die Dinge funktionieren und wie wichtig jede Verpflichtung ist, hat uns glaube ich wirklich geholfen, bisher eine großartige Infrastruktur aufzubauen."

Es scheint Spaß zu machen eine Franchise zu Gründen, ihr seinen eigenen Stempel aufzudrücken, statt ein laufendes Team von einem anderen GM, oder einer Gruppe zu übernehmen. Tut es das? Hat es bisher Spaß gemacht, oder war es einfach Arbeit und der Spaß kommt, wenn man das Team tatsächlich auf dem Eis sieht?

"Es hat bis jetzt Spaß gemacht. Viel Spaß. Es war das schönste, was wir je in diesem Geschäft gemacht haben, weil wir uns nicht unter etwas anderem heraus graben müssen. Alles ist frisch und neu. Ich denke, dass Positive an all dem ist, dass Leute wie Sonderberater der Hockey Operations David Conte eine zweite Chance kriegen und junge Leute eine erste Chance kriegen. Andere Leute kommen mit einer Beförderung hier an. Es gibt viel positive Energie in unserer Organisation und und eine unglaubliche Stimmung, die die Franchise in Las Vegas umgibt. Das ist eine Stadt, die wirklich stolz auf ihr erstes professionelles Team ist. Der Lokalstolz ist unglaublich."

Haben Sie die Geschichte der Erweiterungen der NHL recherchiert, um daraus zu lernen, was gut lief und was schief ging?

"Wir haben einen jungen Kollegen nachforschen lassen, also haben wir uns damit beschäftigt, was der beste Weg wäre. Aber wir haben uns auch mit Doug Risebrough (GM der Minnesota Wild, als sie in die NHL kamen) über seine Erfahrungen unterhalten. Wir haben uns in Vegas mit Doug getroffen. Und wir organisieren gerade ein Treffen mit Bob Clarke wegen seiner Erfahrungen (GM der Florida Panthers bei Beitritt). Wir haben viel aus dem Treffen mit Doug mitgenommen. Er hat über die positive Umgebung gesprochen, aber es gab andere Lektionen und über offensichtliches, wie den besten Trainer zu holen, den man kriegen kann, das unerwartete zu erwarten und zu begrüßen. Man kann nicht alles planen. Wir haben es versucht, aber manches kann man nicht vorhersehen, er hat uns geraten das anzunehmen. Auf unserem Weg werden einige Überraschungen lauern und das ist OK."

Sie wissen immer noch nicht sicher, wer im Expanssion Draft für sie zur Verfügung stehen wird, aber sie können einige Spieler vermuten, vielleicht sogar die meisten. Wonach suchen sie jetzt mit ihren Scouts?

"Der Fokus wird auf den Spielern liegen, die verfügbar sein werden. Es ist ziemlich einfach die ersten sechs, sieben, acht Spieler in einem Kader zu identifizieren, aber was kommt danach? Deshalb sehen wir uns diese Spieler besonders an, aber wir müssen jeden Spieler kennen. Die Dinge ändern sich. Ein paar Wochen vor der Deadline wird eine Umverteilung der Spieler stattfinden und es wird einige Transfers geben, daher müssen wir jeden in einer Organisation kennen."

"Als Manager versucht man ein paar Dinge zu tun, andere Teams zu beobachten und zu sehen, die sie sich schlagen und wie sie konzipiert sind und einzelne Spieler kennenzulernen. Jetzt scheint es anders herum zu laufen, man versucht vier, oder fünf Spieler in jedem Team bei jedem Spiel kennen zu lernen. Und man lernt etwas darüber, wie Teams spielen und aufgebaut sind. Ich habe vor kurzem ein Spiel gesehen, in dem ein Team anders gecheckt hat, als ich es je gesehen habe, das war interessant."

"Das heißt immer noch nicht: 'Oh, ich gehe Eishockey schauen und habe Spaß.' Man hat immer noch eine Pflicht und das ist eine Chance einem Team zuzuschauen und so viel wie möglich über vier oder fünf Spieler zu lernen. Man muss mit einem guten Verständnis dafür raus gehen, wer diese Spieler sind und was sie auf dem Eis können, weil es in sechs Monaten darauf ankommen wird."

Können sie auch Trainer scouten? Muss man das tun?

"Man sieht, ob ein Team organisiert ist. Man sieht, ob ein Team für den Trainer spielt. Man kann Dinge über einen Trainer erkennen. Wie viele seiner Spieler nutzt er? Die Art, wie er sich auf der Bank verhält."

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