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Special Teams entscheidend in Spiel eins

In Spiel eins konnten die Penguins gegen die Senators ihre Chancen im Powerplay nicht nutzen

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Spiel eins im Eastern Conference Finale zwischen den Ottawa Senators und den Pittsburgh Penguins ist gelaufen. In einem Torarmen Spiel konnten die Senators in der Verlängerung den Sieg holen, was auch an ihrer hervorragenden Abwehrarbeit lag. Besonders in Unterzahl waren die Sens überzeugend und konnten ihre Gegner überraschend gut in Schach halten.

Sie landeten in der Partie fünf Mal auf der Strafbank. Schon im ersten Drittel hieß es vier Mal Powerplay Pittsburgh, gegen die Penguins eigentlich eine Garantie für mindestens ein Gegentor. Die Pens waren vor dem Spiel mit einer Powerplayquote von 21,6% das beste der noch aktiven Teams in dieser Wertung, machten also aus mehr als jedem fünften Powerplay ein Tor. Doch gegen das starke Unterzahlspiel der Sens, fanden sie in Spiel eins der Serie einfach kein Mittel.

"Ich wusste sofort, dass wir nach den Strafen auf dem Posten sein müssen", erklärte Torwart Craig Anderson. "Die Unterzahlformationen kamen aufs Eis und leisteten großartige Arbeit und verschafften uns das Momentum. Hätten wir da ein frühes Tor kassiert, explodiert die Stimmung in der Halle, so wie nach dem Tor im dritten Drittel. Weil wir diese Strafen überstanden haben, nahmen wir ihnen jeden Schwung und Bobby lieferte eine großartige Vorarbeit auf Pageau."

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Bereits vor dem Spiel konnten die Kanadier mit 87,5% ein starkes Unterzahlspiel vorweisen, dass sie nun noch verbessern konnten. Sie machten den Raum vor dem Tor eng und zwangen die Pens nach außen. Die Penguins versuchten ihrerseits regelmäßig einen Pass zu viel zu Spielen und den Puck ins Tor zu tragen, was gegen die stabil stehenden Senators keinen Erfolg brachte.

"Wir hatten im ersten Drittel viel Zeit in Überzahl", haderte auch Penguins Trainer Mike Sullivan mit dem Powerplay seines Teams. "Da hatten wir die Chance in Führung zu gehen. Wir haben sie einfach nicht genutzt. Es war nicht genug Bewegung drin. Die Pässe waren nicht sauber genug. Die Jungs waren für den größten Teil der Playoffs wirklich gut und eingespielt und sie haben großartige Arbeit geleistet. Aus welchem Grund auch immer, in diesem ersten Drittel fanden wir einfach keinen Erfolg."  

Doch die Senators sollten im nächsten Spiel trotzdem dringend darauf achten, weniger Strafen zu kassieren. Man kann nicht davon ausgehen, dass man in jedem Spiel so glimpflich davon kommt, wenn man sich gegen die Penguins so viele Strafen leistet.

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