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Top 10: Ducks fliegen hoch, Sharks beißen zu

von Bernd Roesch / NHL.com

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.


So langsam aber sicher festigen die Spitzenteams ihre Positionen in diesem wöchentlichen Ranking.

Auf den ersten vier Plätzen gab es keinerlei Veränderungen.

Richtig Boden gut machen konnten die Anaheim Ducks, die eine Siegesserie starteten und von Platz 9 auf Platz 5 aufstiegen.

Auch die San Jose Sharks konnten überzeugen und übernahmen durch drei Siege den zehnten Platz von den Detroit Red Wings, die ins Verfolgerfeld abrutschten.

1. Washington Capitals (42-10-4, Platz 1)

Zu einem wahren Spitzenspiel kam es am vergangenem Samstag zwischen dem punktbesten Team der Western Conference aus Dallas und den Capitals. In dem kurzweiligen Aufeinandertreffen blieben die Capitals mit 3-4 Toren erst zum zehnten Mal in dieser Saison ohne Punktgewinn. Besser machten sie es drei Tage später zuhause gegen die Kings (3-1) und in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen die Islanders, die sie mit 3-2 in der Overtime bezwangen. Dreifacher Torschütze der Caps war in der letzten Woche Alex Ovechkin. Justin Williams und Andre Burakovsky trafen jeweils doppelt.

Können die Capitals auch kommende Woche, wenn es zuhause im Verizon Center gegen die Devils, Coyotes und Canadiens geht, ihren Siegeszug fortsetzen?

2. Chicago Blackhawks (38-18-5, Platz 2)

In der vergangenen Woche konnten die Blackhawks wieder einmal vollauf überzeugen, auch wenn es am Wochenende vor heimischer Kulisse gegen Anaheim (2-3 OT) nur zu einem Punkt gereicht hat. Torhunger bewies der amtierende Stanley Cup Champion mit insgesamt zwölf Toren bei seinen Auftritten zuhause gegen die Maple Leafs (7-2) und im Madison Square Garden bei den Rangers (5-3). Blackhawks erfolgreichste Torschützen waren Rookie-Stürmer Artemi Panarin mit vier und Verteidiger Brent Seabrook mit drei Treffern.

In der kommenden Wochen stehen für Chicago nur zwei Partien, gegen die Wild und gegen die Predators, an.

3. St. Louis Blues (34-17-9, Platz 3)

Ein richtig hartes Wochenprogramm hatten die Blues zu verrichten. Für sie ging es gleich gegen vier Teams, die sich unter den Top 10 dieses Rankings befinden. Zunächst konnten sie zwei Siege auswärts bei den Panthers (5-3) und Lightning (2-1) einfahren, um dann anschließend in der heimischen Arena den Stars und den Kings mit 2-1 nach Verlängerung das Nachsehen zu geben. Die Blues sind seit mittlerweile vier Spielen ungeschlagen. Linksaußen Jaden Schwartz und Center Robby Fabbri versenkten jeweils dreimal die schwarze Hartgummischeibe im Netz.

Ihren Siegeszug fortsetzen möchten die Blues in den kommenden sieben Tagen gegen Arizona, San Jose und die New York Rangers.

4. Dallas Stars (37-16-6, Platz 4)

Nicht erst nach ihrem 4-3 Heimerfolg über die Überflieger aus Washington weiß man, dass es kein Zufall ist, dass die Stars um die Plätze ganz oben ein gehöriges Wörtchen mitreden. Auch aus Nashville (3-2 OT) konnten die Texaner zwei Punkte und aus St. Louis (1-2 OT) einen Zähler mitnehmen. Nicht ganz nach Plan verlief dagegen das Spiel in Arizona, in dem sie sich deutlich mit 3-6 geschlagen geben mussten. Die Center Tyler Seguin und Mattias Janmark waren mit drei Toren Dallas beste Vollstrecker.

Die kommende Aufgaben der Stars lauten Boston und zweimal Winnipeg.

5. Anaheim Ducks (30-19-8, Platz 9)

Lange Zeit sah es danach aus, als könnte keine Mannschaft in der Pacific Division den Kings ihre Führungsrolle streitig machen. Doch weit gefehlt, die Ducks haben einen Lauf und ihr Rückstand beträgt nur noch zwei Zähler. Auf ihrer Auswärtstour bezwangen die Kalifornier zuerst Chicago mit 3-2 OT, um dann anschließend aus Calgary (6-4), Edmonton (5-3) und Vancouver (5-2) beide Punkte zu entführen. Gleich acht Spieler der Ducks trafen jeweils zweimal. Ihr punktbester Akteur war mit zwei Toren und vier Assists Center Ryan Getzlaf.

Seine Aufholjagd fortsetzen möchte Anaheim als nächstes zuhause gegen die Flames und Sabres.

6. New York Rangers (33-19-6, Platz 7)

Quo vadis Rangers? Zwei Siege und zwei Niederlagen lautet die Wochenbilanz der New Yorker. Einer 4-5 Overtimeniederlage gegen die Kings folgte ein doppelter Punktgewinn zuhause gegen die Flyers (3-1). Den Blackhawks (3-5) musste man sich geschlagen geben um dann nur 24 Stunden später aus Toronto (4-2) beide Punkte mitzunehmen. Mit der Ausbeute von fünf Zählern konnten die Rangers ihren zweiten Platz in der Metropolitan Division verteidigen. Ihren Anteil dazu leisteten Derek Stepan und Derick Brassard mit jeweils vier Toren.

Das Traditionsteam kann in der kommenden Woche gegen die Red Wings, Devils und Blues versuchen seine Berg und Talfahrt zu beenden.

7. Los Angeles Kings (33-20-4, Platz 6)

Drei Zähler aus vier Spielen ist für die Ansprüche der Kings zu wenig. Auf ihrer anstrengenden Auswärtstour gewannen sie zunächst im MSG von Manhattan gegen die Rangers mit 5-4 in der Overtime, verloren danach aber in New Jersey (0-1), in Washington (1-3) und in St. Louis (1-2 OT).

Vier der sieben Tore der Kings in diesen Spielen erzielte Center Anze Kopitar. Verteidiger Drew Doughty zeichnete sich als vierfacher Vorbereiter aus.

In Nashville beenden die Kings ihre Reise durch fremde Arenen. Anschließend gastieren die Flames und Oilers im Staples Center von L.A.

8. Florida Panthers (33-18-7, Platz 8)

Für die Panthers wird die Luft etwas dünner an der Tabellenspitze der Atlantic Division. Zunächst bekamen sie vor heimischer Kulisse von den Blues (3-5) und Predators (0-5) jeweils fünf Tore eingeschenkt und nachdem sie gegen die Penguins (2-1 SO) einen Zittersieg nach Penaltyschießen erringen konnten, setzte es gegen die Sharks wieder eine 1-2 Niederlage im Shootout. Jaromir Jagr war mit einem Treffer und zwei Assists an der Hälfte der Tore seiner Panthers beteiligt.

In den kommenden sieben Tagen bestreiten die Panthers zwei Heimpartien gegen Winnipeg und Arizona.

9. Tampa Bay Lightning (31-22-4, Platz 5)

Nicht viel Grund zur Freude hatten die Fans der Lightning und das obwohl ihr Team vier Heimpartien austragen durfte. In den Spielen gegen die Predators (3-4 OT), die Blues (1-2) und die Sharks (2-4) reichte es für den letztjährigen Stanley Cup Finalisten nur zu einem Punkt. Die Lightning rutschten damit in der Tabelle der Atlantic Division auf den vierten Platz. Wiedergutmachung gab es für die Leidgeplagten durch einen 6-5 Shootout-Sieg beim Gastspiel der Jets. Nikita Kucherov (3 Tore) und Steven Stamkos (2 Tore) waren die einzigen Spieler der Lightning die mehrmals trafen.

Eine Siegesserie starten möchten die Lightning bei ihren nächsten Begegnungen gegen die Penguins, Hurricanes und Coyotes.

10. San Jose Sharks (31-20-5, Verfolger)

Als drittes kalifornisches Team spekulieren die Sharks auf einen direkten Playoffplatz in der Pacific Division. Untermauern konnten sie das Streben nach diesem Ziel mit drei doppelten Punktgewinnen gegen die Coyotes (4-1), bei den Lightning (4-2) und bei den Panthers (2-1 SO) fortsetzen. Die Nordkalifornier liegen in der Tabelle ihrer Division nur noch drei Zähler hinter den Kings und einen hinter den Ducks, die bereits ein Spiel mehr absolviert haben. Die teaminterne Scorerwertung der Sharks aus der vergangenen Woche führt Joe Thornton mit vier Assists an.

Für San Jose stehen in den nächsten Tagen drei Auswärtspartien gegen Carolina, St. Louis und Colorado an.

Die Verfolger: Detroit Red Wings, New York Islanders, Boston Bruins, Pittsburgh Penguins, Colorado Avalanche

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Keiner.

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