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Lightning profitieren von Blitzstart gegen die Panthers

Zwei schnelle Tore im ersten Drittel und ein starker Torhüter bescheren Tampa Bay eine beruhigende 2:0-Serienführung

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Freier Autor

Spielbericht: TBL 3, FLA 1

Palat mit einem Treffer und einer Vorlage in Spiel 2

Ondrej Palat ergattert zwei Punkte und Torhüter Andrei Vasilevskiy sammelt beim 3:1-Sieg der Lightning in Spiel 2 insgesamt 32 Rettungstaten

  • 04:56 •

Das nennt man wohl einen echten Traumstart! Zwei Tage nach dem hart erkämpften 5:4-Erfolg am Sonntag im ersten Spiel der Best-of-7-Serie in den Stanley Cup Playoffs gegen die Florida Panthers, gewannen die Tampa Bay Lightning auch die zweite Begegnung der ersten Playoff-Runde im BB&T Center gegen denn Rivalen auswärts. 

Diesmal setzten sich die Titelverteidiger mit 3:1 durch und sie gehen nun mit einer beruhigenden 2:0-Führung in ihre beiden folgenden Heimspiele in den Begegnungen Nummer drei und vier. Läuft es dort ideal, könnten die Lightning in den kommenden Spielen in vertrauter Umgebung den Erfolg in der Serie schon vorzeitig klarmachen. Die Statistik spricht dabei jetzt schon eindeutig für ein Weiterkommen, konnten Mannschaften, die in einer Best-of-7-Serie mit 2:0 in Führung lagen, in der NHL-Geschichte doch in 86,6 Prozent der Fälle (330-51) am Ende auch in die nächste Runde einziehen.

Beim zweiten Sieg im zweiten Aufeinandertreffen mit dem Lokalrivalen aus Florida profitierte Tampa Bay in erster Linie von einem guten Start in das Spiel und von einer starken Vorstellung des eigenen Torhüters. 

Video: TBL@FLA, Sp2: Palat verwertet den Abpraller zum Tor

Alleine in den ersten 20 Minuten gaben die Gäste 16 Torschüsse ab und Goalie Andrei Vasilevskiy zeigte im Laufe des Abends 32 Rettungstaten, sorgte dadurch mit dafür, dass die früh herausgeschossene 2:0-Führung der Gäste am Ende nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. 

"Er war überragend", sagte Lightning-Kapitän Steven Stamkos in Blickrichtung seines Torstehers. "Wir wissen, dass er der beste Torwart der Welt ist. Das hat er heute Abend wieder gezeigt. Er ist unser Fels in der Brandung und er war heute Abend überragend. Er hat einen großen Anteil an unserem Sieg."

Stamkos, Ondrej Palat und Yanni Gourde waren für die drei Treffer der Lightning in Sunrise verantwortlich. Die drei verdarben Panthers-Torhüter Chris Driedger gehörig den Abend, der an seinem 27. Geburtstag, in seinem ersten Playoff-Spiel der Karriere, zwar 26 Saves ablieferte, dem Ansturm der Gäste aber letztendlich nicht so gut gewachsen war wie sein Gegenüber dem der Hausherren.

 

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"Wir haben das alles schon einmal miterlebt", befand Trainer Jon Cooper. "Wenn man einen langen Lauf in den Playoffs haben will und sich dabei selbst eine Chance auf Erfolg geben will, wird es Zeiten geben, in denen wir das Spiel 5:4 gewinnen müssen und es wird Zeiten geben, in denen wir das Spiel mit einem 2:1 über die Runden bringen sollten. Wir waren schon einmal hier und ich dachte, die Jungs haben einen großartigen Job gemacht, indem sie es einfach abgehakt haben."

Tampa Bay sorgte schon im ersten Drittel dafür, dass die Offensivbemühungen und das das damit verbundene Ansinnen auf den Serienausgleich der Panthers einen gehörigen Dämpfer erhielten. Stamkos markierte in der 5. Minute das frühe 1:0, profitierte dabei von einem Abpraller von Verteidiger Anton Stralman. Palat sorgte mit dem Tor zum 2:0 in der 15. Minute für eine weitere, rasche Abkühlung bei den Hausherren. Er nutzte einen Abpraller von der Latte des Tores für seinen Treffer.

Da konnte es die Beteiligten in Reihen der Lightning dann auch nicht mehr nachhaltig stören, dass Mason Marchment mit einem abgefälschten Schuss von Carter Verhaeghe in der 35. Minute zumindest ergebnistechnisch für Spannung sorgte, denn auf ihren Torhüter konnte sich das die Mannschaft aus Tampa Bay an diesem Abend einmal mehr verlassen. Vasilevskiy war kein weiteres Mal mehr zu bezwingen, so sehr sich die Hausherren auch bemühten. 

Video: TBL@FLA, Sp2: Stamkos fälscht ihn ab

So kam es, wie es im Eishockey häufig der Fall ist. In der Endphase stellte Gourde mit dem dritten Treffer seiner Mannschaft in den inzwischen verwaisten Kasten des Gegners nicht nur den Endstand her, er entschied damit zugleich das intensive Kräftemessen zu Gunsten seiner Mannschaft. 85 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt noch auf der Uhr. In diesen geschah dann nichts Wesentliches mehr. 

"Es war ein gutes Gefühl", befand Verteidiger Ryan McDonagh rückblickend. "Man will mit einer Führung im Rücken spielen. Das erlaubt uns dann, dass wir nichts erzwingen müssen oder ständig dem Spiel hinterherlaufen. Ich denke, wir haben einen guten Job gemacht, um weiterhin Dinge zu kreieren. Selbst wenn man in Führung liegt, will man sich nicht komplett zurücklehnen und viel Eis hergeben. Unsere Gruppe fühlt sich in solchen Situationen sicher."

Die Lightning durften sich über den zweiten Auswärtssieg in Folge freuen und gehen nun als klarer Favorit in die weiteren Spiele der Serie. Das dritte Kräftemessen zwischen beiden Teams steht am Donnerstag auf dem Spielplan. In der Amalie Arena (6.30 p.m. ET; NHL.tv; Fr. 1.30 Uhr MESZ) wird Tampa Bay dann erneut auf einen schnellen Start in die Begegnung hoffen und die Panthers werden alles versuchen diesen dann mit allen Mitteln zu unterbinden. 

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