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Lightning sichern sich mit erstem Heimsieg komfortable Serienführung

Vegas und Tampa stellen gegen Minnesota und Florida auf 3:1, Islanders und Maple Leafs gleichen ihre Serien aus

von Alexander Gammel @nhlde / NHL.com/de Freier Autor

Die Tampa Bay Lightning sorgten mit ihrer gewohnt starken Offensive für den ersten Heimsieg in ihrer Serie der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs gegen die Florida Panthers. Die New York Islanders glichen ihre Serie gegen die Pittsburgh Penguins zu Hause im Nassau Veterans Memorial Coliseum zum 2:2 aus und den Toronto Maple Leafs gelang mit einem Heimsieg gegen die Montreal Canadiens in Spiel 2 ebenfalls der Ausgleich. Die Minnesota Wild stehen nach der dritten Niederlage in Folge gegen die Vegas Golden Knights hingegen mit dem Rücken zur Wand.

Tampa Bay Lightning - Florida Panthers 6:2

(Serie: 3:1)

Die Tampa Bay Lightning sicherten sich in der Amalie Arena einen 6:2-Heimsieg gegen die Florida Panthers. Der Sieg in Spiel 4 gibt den Lightning mit einer 3:1-Führung in der Serie drei Matchbälle in Folge.

Torhüter Andrei Vasilevskiy zeigte sich von seiner besten Seite und stoppte 39 Schüsse für Tampa. Bei Florida musste Sergei Bobrovsky seinen Platz zwischen den Pfosten nach fünf Gegentoren bei 14 Schüssen in der 28. Minute Räumen. Sein Ersatz Chris Driedger hielt elf von zwölf Schüssen.

Im Angriff stachen bei Tampa besonders Alex Killorn mit zwei Toren und zwei Assists, sowie Nikita Kucherov mit einem Tor und drei Assists heraus. Floridas Topscorer Jonathan Huberdeau erzielte ein Tor und bereitete den zweiten Treffer seiner Mannschaft vor.

Die Lightning fackelten nicht lange und bewiesen beeindruckende Effizienz. Alex Killorn schickte Anthony Cirelli in der neutralen Zone früh zu einem Alleingang los und der tunnelte Bobrovsky nach exakt drei Minuten. In der achten Minute positionierte sich Yanni Gourde vor dem Tor und fälschte Kucherovs Schuss von der blauen Linie zum 2:0 ab.

Video: FLA@TBL, Sp4: Kucherov mit einem Tor und drei Assists

Bereits in der nächsten Spielminute schlugen die Panthers allerdings zurück. Vasilevskiy ließ einen Schuss von Patric Hornqvist bei Überzahl für Florida zur Seite abprallen, wo Huberdeau komplett alleine stehend zum Nachschuss kam und den Anschluss erzielte. Insgesamt hatten die Panthers mit 15:7 Torschüssen mehr vom ersten Drittel, doch in der 17. Minute fiel das nächste Tor für die Lightning. Ondrej Palat fälschte unmittelbar vor dem Tor einen Distanzschuss von Erik Cernak zum 3:1 ab.

Im zweiten Drittel folgte ein Doppelschlag von Killorn. In der 26. Minute musste er in der Mitte vor dem Tor nach schönem Passspiel im Powerplay nur noch den Schläger hinhalten. In der 28. Minute wurde er stark von Stamkos im Slot bedient und schloss direkt ab. Ausgerechnet Ex-Lightning Carter Verhaeghe setzte sich 65 Sekunden vor der zweiten Pause in Überzahl technisch stark durch und überwand Vasilevskiy per Rückhand.

Im dritten Drittel sorgte Kucherov nach schönem Querpass von Stamkos in Überzahl für den Endstand in der 45. Minute. Der Schlussabschnitt war jedoch zunehmend von Härte geprägt was für die Lightning bittere Konsequenzen haben könnte. Kucherov ging nach einem Stockschlag gegen das Bein zu Boden und musste das Spiel verlassen, Verteidiger Mikhail Sergachev kehrte nach einem harten Check von Hornqvist gegen die Bande ebenfalls nicht zurück.

New York Islanders - Pittsburgh Penguins 4:1

(Serie: 2:2)

Die New York Islanders glichen ihre Serie gegen die Pittsburgh Penguins mit einem 4:1-Heimsieg im Nassau Veterans Memorial Coliseum in Spiel 4 zum 2:2 aus. Torwart Ilya Sorokin brachte die Penguins mit 29 Saves zur Verzweiflung, sein Gegenüber Tristan Jarry kam, auf 22 Saves. Stürmer Oliver Wahlstrom und Ryan Pulock erzielten je ein Tor und einen Assist und Mathew Barzal bereitete zwei Tore vor.

In einem torlosen ersten Drittel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Penguins zwar zu etwas mehr Torschüssen, doch die Hausherren erwiesen sich als effektiver. Brock Nelson setzte sich hinter dem Tor stark durch, löste sich in der Ecke von Sidney Crosby und bediente Josh Bailey im linken Bullykreis, der in der 29. Minute das 1:0 erzielte. In der 35. Minute ließ Pulock das 2:0 folgen, als sein Schuss von dem Schlittschuh von Pittsburghs Verteidiger Cody Ceci ins Tor prallte.

Früh im Schlussdrittel kassierten die Gäste innerhalb von 41 Sekunden zwei Strafen. Die Islanders bedankten sich mit einem Doppelschlag im Powerplay. Zunächst sprang nach 46:04 Minuten ein Rebound nach Wahlstroms Direktschuss von dem Schläger von Penguins-Stürmer Teddy Blueger über die Linie. 24 Sekunden später wurde Jordan Eberle in der Mitte schön von Barzal bedient und erhöhte auf 4:0.

Die Penguins verhinderten Sorokins Shutout, als Zach Aston-Reese in der 58. Minute einen Konter in Unterzahl per Nachschuss verwertete.

Video: PIT@NYI, Sp4: Islanders erzielen zwei Powerplaytore

Toronto Maple Leafs - Montreal Canadiens 5:1

(Serie: 1:1)

Eine starke Offensivleistung bescherte den Toronto Maple Leafs in der Scotiabank Arena einen 5:1-Heimsieg in Spiel 2 gegen die Montreal Canadiens und damit den 1:1-Ausgleich in der Serie der ersten Runde. Carey Price zeigte für Montreal 29 Saves, Jack Campbell stoppte für Toronto 21 Schüsse. Im Angriff glänzte Auston Matthews mit einem Tor und zwei Vorlagen. William Nylander steuerte einen Treffer und einen Assist bei und Mitchell Marner bereitete zwei Treffer vor.

Jesperi Kotkaniemi sorgte in der achten Minute, während einer unübersichtlichen Szene vor dem Tor der Maple Leafs, im Nachschuss, für das 1:0 für die Canadiens. In der 13. Minute fand Jason Spezza jedoch die Antwort für die Gastgeber, als er den Puck aus dem rechten Bullykreis ins kurze Eck schlenzte.

Video: Matthews führt Maple Leafs zu 5-1-Sieg in Spiel 2

Im zweiten Drittel dominierten die Hausherren das Spiel mit 20:9 Torschüssen und schließlich kam der beste Torjäger der regulären Saison zu seinem ersten Treffer der diesjährigen Playoffs. Matthews stopfte einen Rebound, nach einem Schuss von Justin Holl, zu Torontos erster Führung ins Tor. Rasmus Sandin erhöhte in der 34. Minute mit einem Schlagschuss in Überzahl auf 3:1.

Im Schlussabschnitt wurde Montreal zwar wieder aktiver, der Puck landete aber erneut in ihrem Netz. Nylander nutzte in der 49. Minute erneut ein Powerplay mit einem Schuss aus dem linken Bullykreis zum 4:1. Am Ende nahmen die Canadiens Price für den sechsten Skater vom Eis, was Alexander Kerfoot zum Endstand nutzte.

Minnesota Wild - Vegas Golden Knights 1:4

(Serie: 1:3)

Dank eines erneut überragenden Marc-Andre Fleury zwischen den Pfosten gewannen die Golden Knights im Xcel Energy Center der Minnesota Wild Spiel 4 mit 4:0. Fleury verbuchte mit 35 Saves seinen 16. Shutout in einem Playoff-Spiel. Minnesotas Torhüter Cam Talbot kam zwar nur auf 14 Saves, war bei den Gegentoren aber weitestgehend chancenlos. Der Schweizer Kevin Fiala führte Minnesotas Bemühungen in der Offensive mit sechs Torschüssen als aktivster Spieler an.

Die Golden Knights glänzten vor allem durch ihr schnelles Umschaltspiel und eine gute Chancenverwertung. Nicolas Roy rettete in der elften Minute zunächst vor dem eigenen Tor und startete sofort zum Konter. Nach einem schnellen Doppelpass mit Keegan Kolesar an der blauen Linie der Wild brachte er einen Handgelenkschuss zum 1:0 für Vegas im Tor unter.

Video: VGK@MIN, Sp4: Fleury stoppt 35 Schüsse bei 4:0-Sieg

Die Wild waren aktiv, bissen sich aber an der Abwehr der Gäste und an Fleury die Zähne aus und liefen immer wieder in Konter. In der 30. Minute fing Zach Whitecloud den Puck an der blauen Linie ab und spielte ihn nach vorne. Chandler Stephenson legte auf den heraneilenden Alex Tuch ab und der marschierte durch die Mitte und schloss zum 2:0 ab.

Nach einem hohen Stock gegen Zach Parise kassierte Whitecloud eine doppelte Strafe. Minnesota konnte die vier Minuten Überzahl aber nicht ausnutzen und kassierte durch einen Konter von Vegas' Kapitän Mark Stone in der 34. Minute sogar das dritte Tor. Roy sorgte am Ende in der 59. Minute mit einem Empty-Netter für den Endstand.

DIE 3 STARS DES TAGES

1. Nikita Kucherov, Tampa Bay Lightning (1 Tor, 3 Assists): Der Starstürmer der Lightning war die dominante Figur in der überragenden Offensive.

2. Auston Matthews, Toronto Maple Leafs (1 Tor, 2 Assists): Der Torschützenkönig der regulären Saison übernahm nach dem Ausfall von Kapitän John Tavares Verantwortung und führte Toronto zum Ausgleich der Serie.

3. Marc-Andre Fleury, Vegas Golden Knights (35 Saves, Shutout): Der Veteran zwischen den Pfosten der Golden Knights bringt die Wild seit Beginn der Playoffs zur Verzweiflung und verdiente sich seinen 16. Playoff-Shutout.

ZITAT DES TAGES

"Wir haben zu viele Strafen kassiert. Wir können nicht so viele Strafen nehmen, das ist die Lektion. Wir spielen gegen einen harten Gegner und wir wussten, dass das eine harte Serie wird. Das ist nichts, was wir nicht erwartet haben und wir müssen einfach in der richtigen Weise darauf reagieren." Penguins-Trainer Mike Sullivan

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