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Gut gecoacht - die besten Übungsleiter

Sullivan, Quenneville und Laviolette führen die NHL.com/de Liste der stärksten Coaches der Liga an

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Um die Vorfreude auf die kommende NHL-Spielzeit 2017-18 anzuheizen, analysierte NHL.com/de das Geschehen der Vorsaison und der Offseason und wird euch den ganzen Sommer mit spannenden Rankings versorgen. Heute: Die Top 5 Coaches der Liga.

Penguins Erfolgstrainer Mike Sullivan führt das Trainerranking von NHL.com/de klar an. Seit er im Dezember 2015 Mike Johnston an der Bande der Penguins ersetzte, befindet er sich auf der Überholspur.  

# 1: Mike Sullivan, Pittsburgh Penguins

Den Spurt von Null auf Hundert vollbrachte Pittsburgh Penguins Headcoach Mike Sullivan. Mitten in der Saison 2015-16 übernahm er ein strauchelndes Team, stabilisierte es und führte es innerhalb weniger Monate zur Meisterschaft.
Dass er keine Eintagsfliege ist, bewies Sullivan, als er den Titel in der darauffolgenden Saison verteidigte. Auch in der kommenden Saison werden die Penguins dank Sullivan eines der ambitioniertesten Teams der Liga sein.

# 2: Joel Quenneville - Chicago Blackhawks

Bereits in seine zehnte Spielzeit als Übungsleiter der Chicago Blackhawks geht der Kanadier Joel Quenneville. Als Quenneville im Oktober 2008 Dennis Savard als Headcoach der Blackhawks beerbte, war dies der Startschuss für eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte.

Innerhalb von nur sechs Jahren führte Quenneville sein Team zu insgesamt drei Stanley Cup erfolgen und formte eine regelrechte Dynastie. Nach Stanley Cup Siegen in den Jahren 2010, 2013 und 2015 blieben die Blackhawks in der vergangenen Saison jedoch hinter ihren Erwartungen zurück. Zwar schieden sie in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2017 sang und klanglos gegen die späteren Finalisten aus Nashville aus, doch der Mythos Chicago ist noch lange nicht begraben.

# 3: Peter Laviolette - Nashville Predators

Nachdem Peter Laviolette im Mai 2014 seinen Posten als Cheftrainer der Nashville Predators antrat, führte er die Mannschaft aus der Music City prompt wieder in die Erfolgsspur zurück. Drei Jahre in Folge erreichten die Predators die Stanley Cup Playoffs und Laviolettes Handschrift ist deutlich zu erkennen.

Mit einer der besten Defensivreihe der Liga, erreichten die Predators in der abgelaufenen Spielzeit den längsten Playoffmarsch der Franchisegeschichte und scheiterten im Stanley Cup Finale denkbar knapp gegen die Penguins.

# 4: Mike Babcock - Toronto Maple Leafs

Mit Mike Babcock angelten sich die Toronto Maple Leafs im Jahr 2015 einen ganz erfahrenen Trainerhasen. Schon im zwarten Alter von 24 Jahren fungierte er als Spielertrainer des britischen Teams Whitley Warriors.

Auch wenn die Maple Leafs in ihrem ersten Jahr unter Babcock auf dem letzten Tabellenplatz landeten, der Einfluss ihres Trainers war schon damals unübersehbar. In seiner zweiten Saison konnte er seine gesähten Früchte ernten und führte das kanadische Team zur zweiten Postseason seit 2004.

# 5: Todd McLellan - Edmonton Oilers

Wie Babcock hatte auch Todd McLellan bei seinem neuem Team zunächst schwer zu kämpfen. Mit den Edmonton Oilers übernahm der langjährige San Jose Sharks Übungsleiter zur Saison 2015-16 eine Mannschaft, die ganz Tief im Tabellenkeller steckte.

Der mit viel Vorschusslorbeeren verpflichtete Trainer konnte in seiner ersten Saison lediglich Wiederaufbauarbeit leisten und verfehlte die Postseason als siebtplatzierter der Pacific Division. Doch auch dank seines kongenialen Duos Connor McDavid und Leon Draisaitl entwickelten sich die Oilers in der Spielzeit 2016-17 zu einem echten Topteam, das erst in der zweiten Stanley Cup Playoffrunde gegen die Anaheim Ducks die Segel strich.

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