Es war das erste Mal in dieser Spielzeit, dass die Canadiens auf eine Mannschaft außerhalb der Scotia North Division traf. Das Ergebnis habe zwar nicht den eigenen Vorstellungen entsprochen, es sei aber gut gewesen, mal auf ein anderes Team zu treffen, meinte Stürmer Phillip Danault. Dazu auch noch eine ausverkaufte Arena in der Spielermetropole von Nevada. Die Mannschaft habe sich auf den Auftritt gefreut, bekräftigte Verteidiger Joel Edmundson. "Und wir werden im nächsten Spiel besser sein", betonte er gleich danach.
Einig war man sich im Lager der Gäste, was am Ende das Pendel zugunsten der Gastgeber schwingen ließ. Die Strafzeiten zu Beginn des zweiten Drittels brachten das Team aus dem Rhythmus. Ben Chiarot machte schon nach sieben Sekunden den Anfang, als er wegen Spielverzögerung in die Kühlbox musste. Fünf Minuten später musste Edmundson wegen Stockschlags auf dem Sünderbänkchen Platz nehmen. Und noch mal drei Minuten darauf hatte Brett Kulak wegen Beinstellens zwei Minuten Pause. Zwar trafen die Golden Knights in Überzahl nicht. Doch der Schaden war angerichtet.
"Wir haben in dieser Phase zu viele Strafzeiten genommen", meinte Edmundson, 2019 Stanley Cup-Sieger mit den St. Louis Blues. Dadurch habe man das Momentum an die Golden Knights abgegeben. Eine weitere Konsequenz daraus sei gewesen, dass die Spieler, die in Unterzahl ranmussten, zunehmend müde gewesen seien, meinte der Verteidiger. "Wenn wir solche Strafzeiten vermeiden, sind wir ein effektives Eishockeyteam", betonte Edmundson.