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Steen glänzt offensiv und defensiv in Spiel 3

von Louie Korac / NHL.com

ST. LOUIS - St. Louis Blues Linksaußen Alexander Steen hat zweifelsfrei eine der schwierigsten Defensivaufgaben in den Stanley Cup Playoffs 2016.

Steen und seine Sturmkollegen Paul Stastny und Troy Brouwer haben während der Western Conference Zweitrundenserie mit den Dallas Stars alle Hände voll zu tun. Ihr Job ist es Stars Kapitän Jamie Benn, Patrick Sharp und Cody Eakin auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Ab und zu stehen sie auch gegen die Reihe von Jason Spezza, der in der regulären Saison 33 Tore erzielt hat, auf dem Eis.

All das nachdem sie in der ersten Runde Jonathan Toews und Patrick Kane von den Chicago Blackhawks auf die Pelle gerückt waren, so dass Toews und Kane gemeinsam nur ein Tor bei St. Louis Sieg über sieben Spiele erzielen konnten.

Steen's Zahlen in der Offensive waren bis Dienstag nicht so überragend. Er hatte es auf einen Treffer und drei Assists in St. Louis' ersten neun Playoffpartien gebracht. Doch Steen, definitiv einer der besten Allrounder der Blues, konnte in Spiel 3 auch offensiv seinen Beitrag leisten. Er schoss zwei Tore und half mit, dass Benn und Co. beim 6-1 Sieg zur 2-1 Führung der Blues in der Best-of-7 Serie ohne Punkt geblieben waren.

Spiel 4 findet am Donnerstag im Scottrade Center statt.

"Es ist schön etwas beisteuern zu können, doch bei uns herrscht ein Mannschaftsgeist", sagte Steen. "Wir haben unsere Aufgaben in den Playoffs und die Hauptaufgabe ist es zu gewinnen."

Steen hatte einen +/-Wert von +2, stand 18:38 Minuten auf dem Eis und schoss fünfmal aufs Tor. Seine Teamkollegen brachten ihn in Positionen, von wo aus er auch Tore erzielen konnte. Steen's Tor, 57 Sekunden nach der 1-0 Führung der Stars im ersten Drittel, war der erste von sechs Treffern der Blues in Folge.

"Ich glaube wir haben einen guten Job gemacht, sind fokussiert geblieben und haben unseren Plan verfolgt", sagte Steen. "Sobald so etwas passiert, behalte deine Struktur bei, mach weiter, es ist immer das gleiche, gehe nicht davon ab. Das ist gut so."

Steen muss die schwersten Aufgaben verrichten, da sich Blues Trainer Ken Hitchcock am wohlsten fühlt, wenn er ihn gegen die talentiertesten Spieler des Gegners stellt.

"Das ist der Preis, wenn man unser bester Spieler ist", sagte Hitchcock über Steen. "Alex ist unser bester Spieler, dementsprechend möchte ich, dass er gegen die Topspieler spielt. Er mag diese Herausforderung, er liebt diesen Schwerpunkt und er wächst mit dieser Aufgabe. Er ist ein verdammt guter Eishockeyspieler."

"Er macht einiges was unterbewertet wird, etwas, von dem die Leute keine Notiz nehmen. Trainer sehen das, auch Kleinigkeiten werden von uns bemerkt. Er ist einer der komplettesten Spieler der Liga. Ich glaube, dass er eine richtig gute Chance auf die Selke [Trophy] in diesem Jahr gehabt hätte, wenn er gesund geblieben wäre."

Steen's zweites Tor im Spiel, ein Handgelenkschuss, den er an Stars Torwart Kari Lehtonen vorbei zum 5-1 reinfeuerte, war der Schlusspunkt unter dem besten zweiten Drittel der Blues in diesen Playoffs.

"Es ist immer schön wenn Teamkameraden Tore schießen", sagte Rechtsaußen Vladimir Tarasenko, der auf ein Tor und zwei Assists gekommen war. "Man freut sich für jeden Anderen."

Steen möchte nicht für die Defensivarbeit, die er verrichtet hat, gelobt werden. Er ist am zufriedensten, wenn das gesamte Team effektiv auftritt, was den Blues, gegen die hochfliegenden Stars, nahezu perfekt gelungen ist.

"Ich glaube wir haben sie um einiges mehr unter Druck gesetzt", sagte Steen. "Als Mannschaft haben uns die Puckverluste in der Anfangsphase gar nicht gefallen. Wir waren am Puck etwas schlampig. Nach dem Gegentreffer haben wir zurück zu unserer Struktur gefunden. Das ist in dieser Saison etwas ganz Positives, wir kommen zu dem zurück, womit wir Erfolg haben. Wir hatten das Momentum und konnten schnell wieder ausgleichen. Andererseits wären wir halt gezwungen gewesen weiter auf unseren Plan zu bauen."

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