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Stars Rookie Faksa entscheidet Spiele

von Amalie Benjamin / NHL.com



DALLAS --
Das hätte sich Radek Faksa nicht erhofft: Hier und jetzt dort zu stehen.

Er verpasste die erste Hälfte des letzten Jahres wegen einer Schulterverletzung, nur eine von vielen Verletzungen, die das Talent in seinen frühen Tagen bei den Dallas Stars plagten. Er wusste nicht, was mit ihm geschehen sollte. Nicht in seinen kühnsten Träumen hätte er sich ausgemalt, dass er in Spiel eins der zweiten Runde der Western Conference auflaufen würde, geschweige denn, dass er den Stars einen Führungstreffer auflegen und den Siegtreffer zum 2-1 Erfolg im American Airlines Center erzielen würde.

Nein, das hatte er nicht im Sinn.

Aber da war er nun am Freitag. Ein 22-jähriger, der ein Gästezimmer im Haus seines Reihenkollege bewohnt. Ein Erstrundenpick (Nr. 13, 2012), der die Hoffnungen, die in ihn gesteckt wurden endlich erfüllt. Er erzielte zwei Punkte in sechs Spielen in der ersten Runde gegen die Minnesota Wild, darunter ein spielentscheidendes Tor in Spiel 1, das ihm mit seinem ersten Schuss in den Playoffs überhaupt gelang.

Also zwei in Game 1s, zwei Game-Winner.

"Hockey IQ", erklärte Stars Stürmer Jason Spezza Faksas Stärken. "Er steht immer richtig. Man kann behaupten, dass er gut trainiert wurde. Er ist ein großer Junge in der Mitte, der niemals schummelt. Defensiv richtig gut. Wenn du einen Kerl hast, der 6-3 ist und so spielt, das hilft wirklich."

Dennoch ist das alles neu für ihn. Faksa hat in dieser, seiner Rookiesaison, fünf Tore in 45 Spielen geschossen. In den Playoffs hat er jetzt in sieben Spielen zwei.

"Ich bin nach jedem Tor sehr aufgeregt, vielleicht zu sehr", sagte Faksa. "Es ist nur ein Teil des Spiels, jedes Spiel in der NHL zu genießen. Es ist einfach toll für mich. Es fühlt sich großartig an.

Und es zeigt sich.

"Er zeigt seine Begeisterung, ein breites Grinsen im Gesicht, sein Wille, alles zu geben, was es braucht um genau jetzt zu gewinnen", sagte Stars Coach Lindy Ruff. "Er hat eine großartige Zeit. Er ist ein Kind, das jede Minute des Spiels genießt. Und das siehst du in seinem Spiel."

"Es gibt keinen Kampf, den er nicht annehmen möchte. Es gibt kein Spiel, das er aufgeben würde. Sein Spiel steckt das Team an."

In der 45. Spielminute spaltete dieses Grinsen sein Gesicht. Als die Handtücher im Publikum wedelten, stand er an der Bande und wartete darauf, dass ihn seine Teamkameraden umhüllen würden. Das Tor entwickelte sich aus einem schnellen Spielzug über Faksa und Hemsky. Dessen Schuss wurde von Blues Schlussmann Brian Elliott noch abgewehrt.

Doch der Puck wurde liegengelassen, direkt hinter Elliotts Schläger. Von dort drückte ihn Faksa über die Linie. Das war der Zeitpunkt, an dem die Stars das Spiel gewonnen hatten, vom Oldie zum Youngster, vom 32 jährigen zum 22-jährigen.

Es war Hemsky, der seinem tschechischen Landsmann den Weg bereitete, ihm die Saison behaglich machte, für Faksa das tat, was zu Beginn seiner Karriere auch für ihn getan wurde: Er gab ihm ein Zuhause. Hemsky, der laut Faksa ein gutes Barbecue macht, sagte: "Wir wollen uns um ihn kümmern, da ich auch Jungs hatte, die das für mich getan haben. Jaroslav Spacek. Radek Dvorak. Es ist schön, bei jemandem zu wohnen und wen zum Reden zu haben."

"Ich fühle mich dort heimisch, ich fühle mich besser. Es ist besser als in einem Hotel zu leben. Sie kümmern sich gut um mich. Ich begrüße das sehr."

Und Hemsky verfolgte seine Entwicklung zu einem Zweiwege-Spieler, zu einem Spieler der clever genug war, sein Junioren- und AHL-Spiel zu verändern bevor er zu den Stars stieß.

Aber er war sich nicht sicher, dass er es machen würde. Damals im Juli, als von seiner Verletzungspause zurückkehrte. Seit Januar 2015 war er aufgrund einer Schulterverletzung außer Gefecht gestellt, die er sich durch einen Cross-Check zuzog.

"Ich hatte ein schweres letztes Jahr", sagte Faksa. "Ich habe nicht erwartet, hier zu stehen. Ich habe sehr stark gearbeitet, also bin ich glücklich und dankbar, eine Chance zu erhalten. Ich begrüße es. Ich versuche jede Nacht hart zu arbeiten. Ich bin froh, dass wir gut in die Serie gestartet sind."

Das ist der Grund für das Grinsen, für den Enthusiasmus, und für den Willen, alles zu tun. Zu Beginn der Saison war er sich nicht sicher, dass er zu diesem Zeitpunkt hier stehen würde. Deshalb ist er mehr als Glücklich darüber, sich einen Namen in den Playoffs zu machen. Mit seinem soliden Reihenspiel, seiner Defensivarbeit, und, ja, mit seinen spielentscheidenden Treffern.

Und für den, der seinen Namen oder sein Spiel noch nicht kennt, hat Spezza eine Message: "Nun", sagte er: "du musst ihn kennenlernen. Er ist ein Teufelskerl."

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