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Starker Start half Stars in die Playoffs

von Mike Morreale / NHL.com

Ein starker Start in die Saison erwies sich als entscheidend dafür, dass die Dallas Stars sich über die ganze Saison an der spitze der Western Conference festsetzten konnten.

Das Ergebnis war, zum zweiten Mal in acht Jahren, ein Platz in den Stanley Cup Playoffs, nachdem die Sars am Dienstag im United Center die Chicago Blackhawks 6-2 besiegten.

General Manager Jim Nill und Trainer Lindy Ruff wussten ein schneller Start wäre entscheidend, um die Dallas Stars über die Saison in der Central Division in fahrt zu bringen und genau das passierte.

Als Dallas letzte Saison die Playoffs verpasste, hatten sie bis zum 10. Dezember 2014 eine Statistik von 10-13-5 und 6-9-4 gegen Teams aus dem Westen. Zu diesem Datum standen die Stars vor vier Monaten, mit einer Statistik von 21-5-2 und 9-1-2 gegen ihre Conference Rivalen, an der Spitze der Central Division.

Die Tatsache, dass Tyler Seguin voraussichtlich 3-4 Wochen ausfällt, nachdem er am 17. März einen Schnitt an der Achillessehne erlitten hat, verdeutlicht weiter, wie wichtig dieser frühe Erfolg war.

Dallas überstand Verletzungen von Stürmer Patrick Sharp und Verteidigern Jordie Benn, John Klingberg und Jason Demers durch stabile Leistungen und die Spieler suchten keine Ausreden. Die Stars führen die NHL nach geschossenen Toren und Toren pro Spiel.

Hier sind fünf Gründe, warum sich die Stars qualifizierten:

1. Jamie Benn und Tyler Seguin

Benn hat sich seiner Rolle als Kapitän als würdig erwiesen, seit er diese in der Saison 2013-14 übernahm. Der Gewinner der Art Ross Trophy kam zum dritten Mal in Folge auf 30 Tore und ist einer von drei NHL Spielern, die diese Marke in jeder der letzten drei Saisons erreichten, neben Seguin und Washington Capitals Kapitän Alex Ovechkin.

Seguin erzielte in jeder der letzten drei Saisons mindestens 30 Tor, damit sind er und Benn die einzigen Teamkollegen, die das schafften. Seine Verletzung ist ein schwerer Verlust für die Offensive, aber die Stars haben bewiesen, dass sie auch bei bitteren Verletzungen in die Bresche springen und zum Erfolg finden können.

2. Verbessertes Powerplay

Die Stars hatten letzte Saison Schwierigkeiten in Überzahl und beendeten die Saison auf Platz 11 (19%) der Powerplaywertung.

Diese Saison liegen sie auf Platz zwei der Western Conference und Platz drei der Liga (22,3%) und Benn hat die zweitmeisten Powerplaytore der NHL (16).

3. Home sweet home

Die Stars konnten den Heimvorteil in der Saison 2014-15 nicht nutzen und kamen im American Airlines Center auf eine Ausbeute von 17-16-8. Dallas war diese Saison zuhause mit einer Statistik von 24-11-2 dominant.

Dallas ist unter den Top drei der Liga nach Toren, Schüssen und Powerplaytoren auf eigenem Eis.

4. Offensive Tiefe

Die Tiefe des Kaders wurde diese Saison auf die Probe gestellt und die Tatsache, dass die Stars nicht nur die Liga nach Toren anführen, sondern auch 10 Spieler mit mindestens 10 Toren haben, beweist dass auch die Spieler in den hinteren Reihen der Herausforderung gewachsen sind. T

Stürmer Cody Eakin, der für gewöhnlich eher die Arbeiterrolle übernimmt, hat diese Saison mehr offensive Verantwortung übernommen und wird das durch Seguins Ausfall vermutlich auch weiterhin tun.

„Ich denke, wir wollen es als Team schaffen, die Jungs, müssen alle ran“, sagte Eakin den Dallas Morning News. „Man verändert nicht viel an seinem Stil, man kriegt nur andere Möglichkeiten und versucht das beste daraus zu machen.“ "

5. Vertrauen in Ruff

Ruff stellte sicher, dass die Torhüter Antti Niemi und Kari Lehtonen diese Saison gleichviel Eiszeit bekamen, damit sie beide für die Playoffs bereit sind. Lehtonen spielte in den letzten beiden Saisons nicht weniger als 65 Spiele, dieses Jahr hat er weniger als 40.

Die Verletzungen während des Laufs der Stars hätten katastrophal sein können, waren es aber nicht, da Ruff es verstand, das beste aus seinem Kader herauszuholen. Wichtig war dabei auch, dass er vertrauen in zwei Rookies gezeigt hat, Stürmer Radek Faksa und Verteidiger Stephen Johns.

Ohne drei der Top sechs Verteidiger, gab Ruff Kris Russell, Alex Goligoski, Johnny Oduya, Patrik Nemeth und Jamie Oleksiak viel Eiszeit und setzte Johns zur rechten Zeit ein. Die Entscheidung Russell am 29. Februar von den Calgary Flames zu erwerben, erweist sich als einer der unterschätzteren Transfers der Saison. Russell bildet mit Goligoski die erste Verteidigung, ist Teil der ersten Powerplayformation und spielt eine wichtige Rolle in Unterzahl.

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