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Devils verlieren trotz Hischiers 1. Playoff-Tor

Tampa Bay nutzt seine Chancen im zweiten Drittel gnadenlos und schlagen zu Hause die Devils erneut.

von NHL.com/de @NHLde

Spielbericht: NJD 3, TBL 5

Killorn und Kucherov führen Bolts zum Sieg in Spiel 2

Alex Killorn macht 2 Powerplay-Tore sowie Nikita Kucherov drei Punkte zum 5:3-Sieg und die 2:0-Serienführung der Lightning gegen die Devils

  • 05:49 •

Die Tampa Bay Lightning erhöhen mit einem 5:3-Erfolg ihre Führung in der Serie der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs in der Eastern Conference gegen die New Jersey Devils, die an ihrer eigenen Chancenverwertung scheiterten, auf 2:0.

Nach 12:15 Minuten im ersten Spielabschnitt eröffnete Brayden Point mit seinem ersten Karriere-Playoff-Tor in der NHL den torreichen Abend. Point zog auf der rechten Seite in das Drittel der Devils, wartete bis Devs Goalie Keith Kinkaid auf die Pads ging und den oberen Torbereich frei machte. Vom Bullypunkt aus traf Point erst Metall, woraufhin das Spielgerät im Netz einschlug. Unbeeindruckt von dem Rückstand zeigte sich Nico Hischier, der nur 1:23 nach dem Treffer der Bolts den Ausgleich besorgte. Ein Icing von Tampa Bay nutzen die Devils zum Reihenwechsel. Das folgende Bully gewann der Schweizer Center. Den aus dem hieraus resultierenden Torschuss klärte Anton Stralman genau auf Hischier's Kelle, der aus dem High-Slot unbedrängt, zu seinem ebenfalls ersten NHL-Playoff-Tor, einnetzen konnte. Hischier ist damit der jüngste Spieler der Franchise-Historie mit einem Playoff-Treffer. Mit dem 1:1-Zwischenstand ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel drehten die Bolts auf und zogen binnen sechs Minuten auf 4:1 davon. Alex Killorn nutzte eine Strafe gegen Ben Lovejoy wegen Spielverzögerung und fälschte einen scharfen Pass von Nikita Kucherov ins Devils-Tor ab, die Uhr zeigte hier erst 3:14 gespielte Minuten in der zweiten Periode. 1:22 Minuten darauf klingelte es erneut im Kasten von New Jersey. Tyler Johnson fälschte einen Schuss von Ryan McDonagh zum 3:1 ab. Nur wenig später setzte sich Kucherov sehenswert an der blauen Linie durch und passte scharf in die Mitte, wo der Devils Verteidiger Sami Vatanen die Scheibe unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Mit noch 13:59 zu spielen lagen die Devils nun 4:1 zurück und der Arbeitstag für Kinkaid sollte noch vor der Drittelsirene beendet sein. Erneut nutzte Killorn eine Überzahlsituation und traf nach 13:12 im zweiten Abschnitt aus dem Gewühl im Slot zum 5:1 für die Bolts. Kinkaid wurde anschließend durch Cory Schneider ersetzt, der sich noch vor der Pause mit einem Assist auf dem Spielberichtbogen verewigte. Andy Green übergab die Scheibe, die er von seinem neuen Goalie bekommen hatte an Vatanen, der sich ein Herz nahm und 26 Sekunden vor Drittelende auf 2:5 verkürzte. Die Lightning konnten bis dato mit einer herausragenden Chancenverwertung glänzen, sprach das Schussverhältnis mit 25 zu 17 doch eher für die Gäste aus New Jersey.

Auch in den letzten 20 Minuten kamen die Devils zu mehr und besseren Chancen, verzweifelten aber wieder und wieder am herausragenden Andrei Vasilevskiy, der mit 41 Saves zum Matchwinner für die Bolts wurde. Einzig Blake Coleman konnte nach 11:57 den Schlussmann Tampa Bays noch überwinden und den Anschluss zum 3:5 herstellen. Coleman schweißte eine Vorlage von Travis Zajac mittig aus dem Angriffsdrittel ins Netz der Bolts. 3:14 vor Schluss mussten die Fans der Mannschaft aus Florida nochmals zittern, als es nach einer unübersichtlichen Situation zum Videobeweis ging, doch im Situation Room in Toronto wurde erkannt, dass der Puck die Torlinie nicht überquerte. Auch der letzte Strohhalm Schneider zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen, war nicht von Erfolg gekrönt.

Schneider konnte nach dem Torhüterwechsel vollkommen überzeugen, hielt er seinen Kasten doch sauber und gab seinen Vorderleuten die Chance noch heranzukommen: "Mein Hauptziel war es uns im Spiel zu halten und nicht noch das nächste Tor herzugeben und manchmal musst du dafür ein paar Saves machen. Ich habe mich gut gefühlt, als ich rein kam und nach ein, zwei solchen Paraden fühlte es sich noch besser an. Gleichzeitig ändert das aber nicht, was ich versuche zu tun. Ich versuche mich mit meinem Spiel gut zu fühlen und meinem Team eine Chance zu geben zu gewinnen."

Nach der Partie blickte Lightning Coach Jon Cooper bereits nach vorne: " Was war das Ziel von New Jersey? Sie wollten sich die Spiele vermutlich teilen. Ok, das haben sie nicht geschafft. Unser Ziel war es beide zu gewinnen. Das haben wir geschafft. Und was müssen wir jetzt tun, wenn wir dort sind? Wir müssen beharrlich sein und ein Spiel gewinnen. Ich würde gerne beide gewinnen. Das wird unser Plan sein."

Mit den zwei gewonnenen Heimspielen reist das Team aus Florida nun nach Norden um weiter Siege einzufahren. Spiel 3 der Serie findet am Montag (7:30 p.m. ET; CNBC, SN, TVAS2, MSG+, FS-F) im Prudential Center statt.

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