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Spiel-Vorschau 16.3.: Fünf Teams ohne Pause

Islanders treffen erneut auf die Capitals - Reizvolles Schweizer Duell in Denver

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Wenn nicht noch ein mittleres Wunder geschieht, bekommt das New Yorker Publikum in diesem Jahr im Madison Square Garden und im Barclays Center keine Playoff-Spiele zu sehen. Sowohl die Rangers (neun Punkte) als auch die Islanders (zehn Punkte) haben bereits einen beträchtlichen Rückstand auf den zweiten Wildcard-Spot in der Eastern Conference. Daher dürfte es auch kein Trost sein, dass sich die Islanders in diesen Tagen zumindest spielplantechnisch wie in den Playoffs fühlen dürfen. Nach der gestrigen 3:7-Pleite zu Hause gegen die Washington Capitals müssen sie heute nämlich zum Back-to-Back-Match in der US-Hauptstadt antreten.

Mit den Nashville Predators, den Colorado Avalanche und den Detroit Red Wings sind drei weitere Teams den zweiten Tag in Folge im Einsatz. Insgesamt sechs Partien sind am heutigen Freitag angesetzt.

Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Welche Reaktion zeigen die Islanders bei den Capitals?

Die klare Niederlage gegen den Kontrahenten aus der Metropolitan Division schmerzte die Islanders. "Das ist brutal. Vor allem, da wir in unserer Lage jeden Punkt brauchen. Was nützt es, wenn wir mit 38:22 zwar das bessere Schussverhältnis haben, dem Gegner aber trotzdem viele Abschlüsse ermöglichen? Diese Aussetzer zwischendurch dürfen wir uns einfach nicht erlauben", konstatierte New Yorks Verteidiger Johnny Boychuk im Anschluss an das 3:7 vom Donnerstag. Bei ihrem heutigen Auftritt in der Capital One Arena wollen die Schützlinge von Coach Doug Weight unbedingt eine erneute Schmach verhindern. Offen ist, ob Verteidiger Dennis Seidenberg nach einmonatiger Abstinenz wieder einmal in der Defensive zum Zug kommt. Er spielte zuletzt am 15. Februar beim Derby gegen die Rangers.

Video: WSH@NYI: Grubauer vereitelt Cizikas Konterchance

Bei den Capitals und ihrem Torhüter Philipp Grubauer könnte die Stimmung dagegen nicht besser sein. Die Mannschaft führt nach zuletzt drei Siegen in Folge die Tabelle in der Division an. Grubauer stand zuletzt viermal hintereinander in der Startformation und zeigte hervorragende Leistungen.

Wer gewinnt das Schweizer Duell in Denver?

Zu einem reizvollen Duell mit möglicherweise vier Schweizer Spielern auf dem Eis kommt es in Denver. Dabei treffen die Colorado Avalanche auf die Nashville Predators. Bei Colorado feierte vorige Woche der lange verletzte Sven Andrighetto sein Comeback. Seitdem bestritt er vier Spiele. Beim 5:1-Auswärtssieg am Dienstag gegen die Minnesota Wild gelang ihm ein Assist. Die Avalanche gewannen die vergangenen drei Begegnungen und schoben sich auf den ersten Wildcard-Spot in der Western Conference vor. Keine Sorgen um die Playoff-Teilnahme müssen sich die Predators mit Andrighettos Landsleuten Roman Josi, Kevin Fiala und Yannick Weber machen. Mit inzwischen 102 Punkten auf dem Konto verfolgen sie längst ein weit höheres Ziel. Sie möchten gerne die Presidents´ Trophy für das beste Hauptrunden-Team nach Nashville holen.

Video: NSH@ARI: Fiala netzt direkt nach einem Bully ein

Schaffen sich die Minnesota Wild die Verfolger vom Leib?

Ziemlich durchwachsen fiel die Bilanz der Vegas Golden Knights (5-4-1) und der Minnesota Wild (6-4-0) in den zurückliegenden zehn Partien aus. Doch während sich die Überflieger aus Nevada den Durchhänger leisten konnten, haben die Wild mit Colorado und den Dallas Stars zwei hartnäckige Verfolger im Nacken sitzen, die ihnen den dritten Platz in der Central Division streitig machen. Der Vorsprung auf die Avalanche beträgt gerade einmal einen Punkt, auf die Stars sind es zwei Zähler. Aufgrund dieser Konstellation verbietet sich eigentlich eine Niederlage in Las Vegas. Wild-Stürmer Nino Niederreiter hofft, dass er sein Scorerpunkte-Konto in der Spielerstadt aufbessern kann, nachdem er zuletzt zweimal leer ausging. Nach 51 Einsätzen stehen für ihn 26 Zähler (16 Tore, 10 Vorlagen) zu Buche.

Video: CAR@MIN: Niederreiter fälscht Spurgeons Schuss ab

Wer entlastet die Top-Scorer der Dallas Stars?

Lediglich einen Sieg aus den jüngsten fünf Begegnungen holten die Dallas Stars. Beim 5:6 nach Penaltyschießen am Mittwoch bei den Toronto Maple Leafs reichte es zumindest für einen Punkt. Auf der vorletzten Station ihres Kanada-Trips treffen sie auf die Ottawa Senators. Für die Stars geht es in den verbleibenden Wochen der Hauptrunde auch darum, das Scoring auf mehrere Schultern zu verteilen. Bislang lebte das Team hauptsächlich von der Punkteproduktion ihrer Top-Stürmer Tyler Seguin, Alexander Radulov und Jamie Benn sowie ihres Verteidigers John Klingberg. In Toronto setzten in dieser Hinsicht zumindest Radek Faksa und Brett Ritchie hoffnungsvolle Signale. Coach Ken Hitchcock hofft, dass sich dies gegen die Senators fortsetzt.

 

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Halten die Sharks die Flames auf Abstand?

Eine beeindruckende Spielzeit lieferte bislang Timo Meier von den San Jose Sharks ab. Bei seinen 69 Auftritten schoss er 18 Tore und bereitete 11 Treffer vor. Mit 29 Scorerpunkten hat er den Wert von sechs Zählern aus seiner Rookie-Saison 2016/17 schon jetzt beinahe verfünffacht. Heute muss der 21-jährige Angreifer mit den Sharks bei den Calgary Flames antreten. Für beide Teams geht es bei diesem Aufeinandertreffen um viel. Die Sharks liegen zwar im Moment mit 85 Punkten auf Platz zwei der Pacific Division aussichtsreich im Rennen um die Playoffs, doch mit den Los Angeles Kings, den Anaheim Ducks und den Flames befinden sich drei direkte Konkurrenten in der Division in Schlagdistanz. Der Vorsprung der Sharks auf den Fünftplatzierten der Gruppe aus Calgary beträgt lediglich fünf Punkte.

Außerdem spielen:

Detroit @ Anaheim

Alles andere als ein Sieg wäre eine herbe Enttäuschung für die Anaheim Ducks im Kampf um einen Playoff-Platz. Für die Detroit Red Wings geht es nur noch darum, die Saison ehrenvoll zu Ende zu bringen.

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