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8.11. Spiel-Vorschau: Thornton vor 1.500. NHL-Spiel

Krisen-Duell in Chicago - Malgin empfängt Draisaitl und Rieder

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag stehen in der NHL neun Partien auf dem Spielplan. Eine ganz besondere erwartet Joe Thornton: Der Center steht mit den San Jose Sharks vor seinem 1.500. NHL-Einsatz bei den Dallas Stars. Derweil treffen sich die Chicago Blackhawks und Carolina Hurricanes zu einem Krisen-Duell, bei dem der neue Hawks-Coach Jeremy Colliton sein Debüt gibt. Außerdem stehen sich bei der Paarung Florida Panthers gegen Edmonton Oilers ein Schweizer und zwei Deutsche gegenüber.

Fünf Aspekte, auf die es zu achten gilt:

Florida: Malgin gegen Draisaitl und Rieder
Die Florida Panthers sind wieder zu Hause: Nach den NHL Global Series 2018 im finnischen Helsinki (2:4 und 4:2 gegen die Winnipeg Jets) geht es im heimischen Sunrise gegen die Edmonton Oilers. Dabei trifft Floridas Schweizer Denis Malgin auf die beiden Deutschen Leon Draisaitl und Tobias Rieder, die zuletzt eine Reihe mit Drake Caggiula bildeten. Für Edmonton ist es die vierte und letzte Etappe ihres Roadtrips gen Osten (1-2-0). Draisaitl erzielte je ein Tor in seinen letzten beiden Spielen und zeigte sich effektiv im Powerplay. Genau das kann ein Schlüssel zum Erfolg gegen die Panthers sein, die mit nur 68,4 Prozent das schlechteste Penalty Killing in der NHL haben.

Video: EDM@TBL: Draisaitl trifft per Direktabnahme im PP

Vegas: Wer ersetzt Haula bei entfesselten Senators?
Nach einem 7:3-Kantersieg über die New Jersey Devils gehen die Ottawa Senators mit breiter Brust ins Duell mit den Vegas Golden Knights. Beim Tore-Festival trafen Mark Stone und Colin White doppelt. Allerdings schieden Torwart Craig Anderson und Stürmer Bobby Ryan verletzungsbedingt aus. Das Duo sollte für das Heimspiel gegen Vegas aber wieder fit sein. Diesbezüglich hat es die Golden Knights schlimmer getroffen: Center Erik Haula verletzte sich wohl schwerer am rechten Knie und wird sicher ausfallen. Dabei stellt Vegas mit erst 33 Toren ohnehin schon die zweitschwächste Offensive der Liga. Mit Verteidiger Deryk Engelland flog ein weiterer Spieler aus persönlichen Gründen nach Hause. Die Golden Knights befinden sich auf einem Vier-Spiele-Roadtrip.

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Chicago: Einstand für Colliton im Krisen-Duell
Nach fünf Niederlagen in Folge (0-4-1) zogen die Chicago Blackhawks die Reißleine und feuerten ihren langjährigen Erfolgscoach Joel Quenneville. Nun gibt Jeremy Colliton sein Debüt - mit erst 33 Jahren ist er der jüngste Trainer aller 31 NHL-Klubs. Bei seinem Einstand geht es gegen die Carolina Hurricanes. Ein echtes Krisen-Duell, denn auch Carolina konnte seit fünf Spielen nicht mehr gewinnen (0-4-1). Wer schafft den Befreiungsschlag?

San Jose: Thornton vor 1.500 NHL-Spiel
Die Dallas Stars kehren von einem Sechs-Spiele-Roadtrip (3-2-1) heim, beendeten ihre Reise aber mit zwei Niederlagen. "Wir haben nicht das Leben und die Emotionen gehabt, die wir gebraucht hätten", beklagte Stars-Stürmer Blake Comeau. Nun geht es zurück in Dallas gegen die San Jose Sharks. Ob Angreifer Brett Ritchie sein 200. NHL-Spiel bestreiten wird, ist noch offen - er fehlte zuletzt zweimal krankheitsbedingt. Die Sharks wussten in den letzten Wochen konstant zu punkten und gingen nur in einem ihrer letzten neun Spiele komplett leer aus (6-1-2). Zuletzt gab es zwei Siege in Folge. San-Jose-Center Joe Thornton steht vor seinem 1.500 NHL-Einsatz. Gut in Form ist Verteidiger Brent Burns, der 18 Scorerpunkte in seinen letzten zwölf Spielen sammelte (drei Tore, 15 Assists).

L.A.: Hält der Aufwärtstrend unter Desjardins an?
Die Los Angeles Kings haben im ersten Spiel seit dem Trainerwechsel von John Stevens zu Willie Desjardins mit einem Sieg reagiert (4:1 gegen Anaheim). Nun will L.A. zu Hause gegen die Minnesota Wild nachlegen. Aus den letzten vier Spielen holten die Kalifornier drei Siege (3-1-0) und stellten den Anschluss zu den anderen Teams in der Pacific Division wieder her. Minnesota rangiert nach sieben Siegen aus ihren letzten neun Partien (7-2-0) auf Rang zwei in der Central Division. Beim jüngsten 3:4 in San Jose riss die bis dahin längste aktive Punkteserie in der NHL von Mikael Granlund. Finden die Wild und ihr Top-Torjäger (sechs Saison-Treffer) nun in die Erfolgsspur zurück?

Die weiteren Spiele vom Donnerstag:

Boston Bruins - Vancouver Canucks
Bei den Boston Bruins wechselten sich Sieg und Niederlage in den letzten fünf Partien zuverlässig ab. Stemmen sich die Bruins gegen die Vancouver Canucks gegen das Gesetz der Serie und lassen den zweiten Sieg in Serie folgen? Die Canucks punkteten in jedem ihrer letzten vier Spiele (3-0-1). Vancouvers Gefahrenherd Nummer 1 ist Rookie Elias Pettersson, der sechs Punkte in seinen letzten zwei Partien markierte (drei Tore, drei Assists).

Philadelphia Flyers - Arizona Coyotes
Die Philadelphia Flyers zeigten zuletzt eine aufsteigende Tendenz und punkteten in ihren jüngsten vier Spielen allesamt (3-0-1). Zu verbessern gilt es nach wie vor die mit bereits 56 Gegentoren zweitschlechteste Defensive der Liga. Der kommende Gegner, die Arizona Coyotes, hat mit erst 29 Toren zwar die schwächste Offensive in der NHL, doch warten die Wüstenhunde mit brandgefährlichen Special Teams auf: Eine Erfolgsquote von 90,2 Prozent im Powerplay ist genauso der ligaweite Bestwert wie schon sieben Unterzahl-Tore.

 

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Montreal Canadiens - Buffalo Sabres
Die Montreal Canadiens wollen weiter Tuchfühlung zu den direkten Playoff-Plätzen in der Atlantic Division halten und bekommen es mit dem Division-Rivalen Buffalo Sabres zu tun. Fraglich ist noch der Einsatz von Montreals Stürmer Joel Armia, der nach einem Knie-auf-Knie-Check verletzt ausfiel. Buffalo konnte nur eines seiner letzten fünf Spiele gewinnen (1-2-2) und peilt nun wieder einen Sieg an.

Tampa Bay Lightning - New York Islanders
Die Tampa Bay Lightning wollen weitermarschieren: Zuletzt glückten drei Siege in Serie. In den Hauptrollen: Brayden Point (zehn Punkte in fünf Spielen), Steven Stamkos und Nikita Kucherov (beide acht Punkte in fünf Spielen). Gut in Form sind aber auch die New York Islanders, die sechs Spiele in Folge immer punkteten (5-0-1). Heiß ist der deutsche Goalie Thomas Greiss, der in seinen letzten sechs Einsätzen auf eine Fangquote von 95,6 Prozent kommt.

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