Skip to main content

5.3. Spiel-Vorschau: Islanders auf der Kippe

In Vancouver müssen sie gewinnen, sonst könnte die Ära von John Tavares bei ihnen bald enden.

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Die Calgary Flames müssen ausgerechnet bei den Pittsburgh Penguins auf ein Ende ihrer Negativserie hoffen. Die Toronto Maple Leafs sollten mehr Gas geben, um ihre Niederlage wettzumachen und ihren verstimmten Trainer zu besänftigen. Für die New York Islanders geht es schon fast um alles und auch um die Zukunft ihres Kapitäns John Tavares.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Eine schwere Aufgabe für die Flames

Die Calgary Flames haben sich über weite Strecken der Saison hervorragend geschlagen und drohen jetzt kurz vor dem Ende den Anschluss zu verlieren. Durch nur drei Siege in den letzten zehn Spielen (3-6-1) und zuletzt drei Niederlagen in Folge liegt Calgary nun vier Punkte außerhalb der Playoff-Ränge. Soll es klappen, dass Mitte April nicht die Saison zu Ende ist, muss schnell die Wende her. Doch der Spielplan meint es nicht gut mit den Flames, die ausgerechnet beim Titelverteidiger Pittsburgh Penguins antreten müssen. Dort hängen die Trauben natürlich hoch. Hoffen müssen die Flames darauf, dass Johnny Gaudreau und Matthew Tkachuk punkten. Wenn Gaudreau in einem Spiel zwei oder mehr Punkte macht, dann haben die Kanadier eine Bilanz von 17-3, wenn Tkachuk einen oder mehr Punkte macht, dann liegt sie bei 10-1-1.

Video: NYR@CGY: Spooner mit erstem Tor für die Rangers

Kanadisch-amerikanisches Lokalderby

Nicht weit reisen müssen die Toronto Maple Leafs, die sicher bei den Buffalo Sabres im KeyBank Center wieder lautstark von zahlreichen Fans unterstützt werden. Nach ihrer 2:5- Niederlage im NHL Stadium Series-Spiel 2018 gegen die Washington Capitals am Samstag haben die Kanadier einiges gut zu machen. Buffalo hat sich allerdings trotz abgeschlagener Position schon für einige Teams in dieser Saison als Spielverderber erwiesen. Leafs-Trainer Mike Babcock missfiel zuletzt die Einstellung seiner Mannschaft und er legte im Training am Sonntag ein straffes Programm an den Tag. Ob es etwas genutzt hat? Die Sabres beschäftigen sich indes mit dem Zustand von Stürmer Jack Eichel, der laut Buffalo-Trainer Phil Housley am Samstag erstmals wieder in das Eistraining einstieg und noch in den kommenden Wochen von seiner Knöchelverletzung zurückkehren soll. Eichel führt seine Mannschaft mit 53 Punkten an.

Methot trifft auf ehemaliges Team

Dallas Stars Verteidiger Marc Methot trifft im American Airlines Center erstmals auf seinen alten Arbeitgeber Ottawa Senators, seitdem ihn die Vegas Golden Knights im NHL Expansion Draft im Juni 2017 ausgewählt und dann nach Dallas getradet hatten. "Natürlich habe ich darüber nachgedacht", sagte Methot am Sonntag. "Ich weiß es ja schon länger, dass es an diesem Tag sein würde, aber die letzten Wochen rücke er näher." Methot spielte fünf Spielzeiten in Ottawa und wird einige alte Bekannte treffen. Während es für die Stars um wichtige Punkte mitten im Kampf um die Playoffs geht, können die Senators die Saison überraschend abhaken. Die Freundschaft von Methot insbesondere zu Ottawa Verteidiger Erik Karlsson muss daher für mindestens 60 Minuten ruhen.

 

[Ähnliches: Crosby, Marchand und Benn die Spezialisten der Verlängerung]

 

Arizona schwimmt auf Erfolgswelle

Die Arizona Coyotes gehen gestärkt in das Duell bei den Edmonton Oilers. Sieben Siege aus den letzten zehn Spielen (7-2-1) stehen bei ihnen zu Buche und es scheint so, als wollen sie ihren letzten Tabellenplatz in der Western Conference, den sie von Beginn an innehatten, noch an Vancouver oder die Oilers abgeben. Die Oilers haben hingegen erneut drei Spiele in Folge verloren und können das Thema Playoffs endgültig abhaken, nachdem es lange noch Hoffnung gab, sie könnten einen Schlussspurt hinlegen. "Wir haben uns keine Punktemarke gesetzt, die wir erreichen wollen, sondern wir gehen bis zum Schluss in jedes Spiel, um es zu gewinnen und dann sehen wir, was am Ende herauskommt", sagte Leon Draisaitl nach dem Training am Sonntag.

Islanders verstärkt unter Druck

Die New York Islanders stehen bei ihrem Gastspiel bei den Vancouver Canucks gehörig unter Druck. Durch nur zwei Siege in den letzten zehn Spielen (2-6-2) und sechs Niederlagen in Serie (0-4-2) ist der Rückstand auf die Playoff-Plätze auf bedrohliche fünf Punkte angewachsen. Selbst von den Lokalrivalen New York Rangers wurden die Männer aus Brooklyn eingeholt. Sollte die Qualifikation erneut schiefgehen, könnten die Aktien schlecht stehen Kapitän John Tavares zur Vertragsverlängerung zu überreden, der mit Ablauf des Junis zum 'Unrestricted Free Agent' wird. Die Partie im Westen Kanadas wird daher schon fast existenziell für das Franchise. Die Canucks müssen indes auf Sven Baertschi verzichten. Der Schweizer hatte sich im Spiel am Freitag die Schulter ausgekugelt und wird vermutlich in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Interessant wird das Duell des Islander Mathew Barzal und Canuck Brock Boeser. Beide sind Anwärter auf die Calder Trophy für den besten Rookie der Saison.

Video: NYI@PIT: Crosby mit einem harten Schuss zum OT-Sieg

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.