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5.2. Spiel-Vorschau: Besondere Jubiläen

Bergeron absolviert sein 1000. Spiel und Maurice wird jüngster Trainer mit 1.500 Spielen - zwei Highlights aus zwölf Partien

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Ein dicht gedrängtes Programm mit zwölf Spielen erwartet die Fans am Dienstag. Dabei werden zwei besondere Jubiläen gefeiert. 1.000 oder gar deren 1.500 Spiele zu erreichen, ist etwas Besonderes, zumal es im zweiten Fall sogar ein NHL-Rekord ist. Trotz dieser Randerscheinungen, geht es in allen Begegnungen, um zwei wichtige Punkt im Kampf um die Plätze für die Stanley Cup Playoffs.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Kane möchte Punkteserie auf zwölf Spiele ausbauen

Chicago Blackhawks Stürmer Patrick Kane, der mit 76 Punkten (31 Tore, 45 Assists) in 52 Spielen auf dem zweiten Platz der NHL-Scorerwertung liegt, möchte bei den Edmonton Oilers im Rogers Place seine Punkteserie auf zwölf Spiele ausbauen. Wichtiger sind aber die zwei zu vergebenden Punkte zum Anschluss an die Wildcard-Plätze in der Western Conference.

Oilers-Stürmer Connor McDavid (31-45-76 in 51 Sp) liegt gemeinsam mit Kane hinter Tampa Bays Nikita Kucherov (22-58-80 in 52 Sp) auf dem zweiten Rang der besten Scorer.

Video: EDM@MTL: McDavid erzielt PPG auf Nugent-Hopkins Pass

Bergeron wird fünfter Bruin mit 1.000 Spielen

Patrice Bergeron wird zu Hause im TD Garden gegen die New York Islanders sein 1000. NHL-Spiel absolvieren. Er wird zum fünften Spieler der Franchise-Geschichte, der diese Marke bei den Bruins erreicht, nach Ray Bourque (1.518), Johnny Bucyk (1.436), Don Sweeney (1.052) und Wayne Cashman (1.027).

Der 33-jährige Bergeron verbrachte seine gesamte Stürmerkarriere in Boston, nachdem sie ihn beim NHL Draft 2003 an insgesamt 45. Stelle ausgewählt hatten. Der Stanley Cup Champion und viermalige Gewinner der Selke Trophy ist für sein starkes Zwei-Wege-Spiel bekannt und rangiert mit 305 Toren (6.), 473 Assists (7.) und 778 Punkten (7.) jeweils in den Top 10 bei den wichtigsten Franchise-Rekorden.

Video: WPG@BOS: Bergeron trifft nach Zuspiel von Marchand

Paul Maurice jüngster Trainer mit 1.500 Spielen

Beim Heimspiel seiner Winnipeg Jets im MTS Bell Centre gegen die San Jose Sharks geht es nicht nur um zwei wichtige Punkte fürs Tabellenbild der Western Conference, sondern auch darum, dass Jets Trainer Paul Maurice mit 52 Jahren der jüngste Trainer der NHL-Geschichte wird, der 1500 Spiele coachte. Er übertrumpft damit Barry Trotz, der am 17. Februar 2018, im Alter von 55 Jahren, als Trainer der Washington Capitals diese Marke erreichte. Der Dritte in der Rangliste ist Joel Quenneville mit 58 Jahren. Es folgen die Trainer-Urgesteine Al Arbour und Scotty Bowman mit 60 Jahren sowie Ken Hitchcock mit 66 Jahren.

Vegas in Tampa gefordert

Wenn man beim besten Team der NHL antritt, dann braucht man ein gutes Spiel, um zu gewinnen. So einfach geht die Umsetzung auf dem Eis zwar nicht, doch Vegas Golden Knights Trainer Gerard Gallant hatte genau diese Parole nach dem Training am Montag parat. Er baut darauf, dass seine Mannschaft in den drei Partien gegen die Tampa Bay Lightning in dieser und der letzten Saison stets gut ausgesehen hatte. Zu Hause in der T-Mobile Arena unterlagen die Golden Knights am 26. Oktober mit 2:3 und wollen jetzt in der Amalie Arena Revanche für die Niederlage nehmen.

 

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Weitere Spieler feiern Jubiläen oder steuern Meilensteine an

Neben Bergeron, der sein 1000. Spiel absolviert, begehen weitere Aktive ein Jubiläum. Blue Jackets Brandon Dubinsky wird zum 800. Mal in der NHL auf dem Eis stehen. Canadiens Paul Byron und Lightning Ondrej Palat werden genau die Hälfte davon, nämlich 400 Spiele, erreichen. Hurricanes Jordan Martinook wird sein 300. Spiel feiern. Sharks Joe Pavelski fehlen zwei Vorlagen zu seinem 400. Assist und Oilers Milan Lucic zwei zu seiner 300. Vorlage. Penguins Phil Kessel fehlen zwei Punkte auf 800 Zähler und Lightning Victor Hedman kann mit einem Tor oder einen Assist die 400 Punkte vollmachen.

Die weiteren Spiele am Dienstag:

Anaheim @ Montreal

Die Anaheim Ducks sind noch nicht wieder in der Spur, trotz der Rückkehr von Corey Perry nach langer Verletzungspause, sondern sind auf dem drittletzten Platz in der Western Conference zurückgefallen. Zuletzt kassierten sie neun Gegentreffer in Winnipeg und sechs in Toronto. In Montreal wird die Aufgabe für sie nicht einfacher.

Minnesota @ Buffalo

Die Buffalo Sabres hoffen gegen die Minnesota Wild ihre Heimstärke (14-7-3) ausspielen zu können, während der Gegner derzeit nur eine ausgeglichene Bilanz in der Fremde vorweisen kann (13-13-0). Doch während die Wild mit vier Punkten Vorsprung in den Playoff-Rängen liegen, stehen die Sabres drei Punkte außerhalb.

St. Louis @ Florida

Ein West-Ost-Duell der besonderen Art, denn sowohl der Gast St. Louis Blues als auch die Florida Panthers benötigen dringend zwei Punkte, um die Wildcard-Plätze ihrer jeweiligen Conference nicht aus den Augen zu verlieren.

Los Angeles @ New Jersey

Nur 24 Stunden nach ihrem 4:3-Erfolg nach Verlängerung bei den New York Rangers, treten die Los Angeles Kings als Letzter der Western Conference, über dem Hudson River bei den New Jersey Devils, dem Vorletzten der Eastern Conference, an. Doch beide Mannschaften haben sich noch nicht aufgegeben.  

 

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Carolina @ Pittsburgh

Die Pittsburgh Penguins empfangen die Carolina Hurricanes in der PPG Paints Arena. Die Hurricanes hoffen, ihren Anfang Januar gestarteten Angriff auf die Wildcard-Plätze fortsetzen zu können.

Vancouver @ Washington

Nächster Anlauf von Washington Capitals Alex Ovechkin durch einen Scorerpunkt gegen die Vancouver Canucks zum besten in Russland geborenen Spieler aller Zeiten zu werden.

Arizona @ Nashville

Die Auswärtsbilanz der Arizona Coyotes (14-12-2) ist besser als ihre Heimbilanz (9-12-3). Die Nashville Predators sollten sich also in Acht nehmen, zumal die Coyotes nahe an die Wildcard-Plätze gerückt sind und sicher noch mehr wollen.  

Columbus @ Colorado

Bevor es für sie an die Ostküste geht, empfangen die Colorado Avalanche die Columbus Blue Jackets. Die Notwendigkeit zu einem Heimsieg der Avalanche ist offensichtlich, nachdem sie erstmals seit langem wieder aus den Playoff-Rängen gerutscht sind und diesen Zustand schnellstmöglich ändern wollen.

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