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31.12. Spiel-Vorschau: Volles Silvester-Programm

13 Partien stehen am letzten Tag des Jahres an, Auftakt machen Nashville und Washington

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Während in Europa die Feierlichkeiten zum Silvesterabend und Neujahr laufen, absolviert die NHL ein volles Programm mit 13 Spielen. Den Auftakt bildet die Partie der Nashville Predators bei den Washington Capitals um 18.30 Uhr MEZ. Eine halbe Stunde später beginnen die Vancouver Canucks bei den New Jersey Devils. Das weitere Programm folgt erst, wenn in Europa schon Neujahr gefeiert wird.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Predators in der Krise bei starken Titelverteidiger

Sechs Spiele in Folge haben die Nashville Predators (22-15-2) verloren und befinden sich damit in ihrer größten Krise der vergangenen drei Jahre. Zuletzt verloren sie zwei Mal zu Hause, nachdem sie zuvor nur auswärts schwächelten und mittlerweile seit dem 10. November und zehn Auftritten auf einen Sieg in der Fremde warten. Denkbar schlechte Voraussetzungen für die Aufgabe bei den Washington Capitals (24-10-3) in deren Capital One Arena. Doch häufig enden Serien ausgerechnet dann, wenn niemand damit rechnet. Das wäre so ein Fall. Die Capitals haben ihre letzten vier und neun von zehn Spielen gewonnen. Warum sollten ausgerechnet die Predators in ihrer derzeitigen Verfassung die Bilanz trüben? Torjäger Alex Ovechkin von den Capitals wartet seit vier Spielen auf sein 30. Saisontor. Er würde diese Marke zum 14. Mal seit Beginn seiner Karriere erreichen und wäre erst der zweite Spieler in der Geschichte der NHL nach Mike Gartner (15).

Schweizer Duell in New Jersey

Der Schweizer Sven Bärtschi in den Diensten der Vancouver Canucks ist nach seiner Verletzung zurück und wird auch beim Auswärtsspiel gegen die New Jersey Devils und damit gegen seinen Landsmann Nico Hischier antreten. Die Devils haben zuletzt zwei Siege eingefahren und etwas Morgenluft geschnuppert, um doch noch einmal den Anschluss nach oben zu finden. Vancouver will mit dem dritten Sieg in Folge wieder in die Qualifikationsplätze zu den Stanley Cup Playoffs vorstoßen. Die Dallas Stars sind auf dem zweiten Wild-Card-Platz mit einem Punkt Vorsprung in Reichweite. Canucks-Stürmer Elias Pettersson führt die Rookies in der NHL mit 19 Toren und 20 Assists zu 39 Punkten in 35 Spielen dieser Saison an und kann am Montag zwei statistische Besonderheiten erreichen. Nur sechs aktive NHL-Spieler konnten ihr 20. Tor in den ersten 40 Spielen feiern: Alex Ovechkin (33 Spiele), Auston Matthews (36), Brock Boeser (37), Evgeni Malkin (38), Sidney Crosby (39) und Patrik Laine (40). Ebenfalls wären 40 Punkte in den ersten 40 Spielen eine besondere Marke, die nur Ovechkin (34), Crosby (36), Malkin (36) und Connor McDavid (38) als derzeit aktive Akteure knackten.

Video: NJD@BOS: Hischier trifft nach einem schönen Move

Fernduell um die Führung in der Punktewertung

Seit Saisonbeginn war Mikko Rantanen von den Colorado Avalanche Führender der Scorerwertung, ehe ihn letzte Woche Nikita Kucherov von den Tampa Bay Lightning mit großen Schritten überholte. Derzeit liegt Kucherov mit 63 zwei Punkte vor Rantanen. Beide haben die Möglichkeit ihre Ausbeute am Montag auszubauen. Zeitgleich um 8 p.m. ET (2 Uhr MEZ) treten die Lightning bei den Anaheim Ducks und die Los Angeles Kings bei den Colorado Avalanche an. Kann Rantanen aufholen oder gar gleichziehen? Wird Kucherov seinen Vorsprung ausbauen? Kucherov und Steven Stamkos haben im Monat Dezember zusammen 22 Tore erzielt und 27 vorbereitet. Die Lightning wollen zum zweiten Mal in ihrer Geschichte nach Oktober 2003 einen Kalendermonat ohne Niederlage in regulärer Spielzeit abschließen.

Video: MTL@TBL: Kucherov nimmt Hedmans Pass im PP direkt

Larkin mit längster aktiver Punkteserie

Nur zwei Siege aus den letzten zehn Spielen (2-6-2) gelangen den Detroit Red Wings, ehe sie die zwei Punkte in der Tabelle direkt vor ihnen platzierten Florida Panthers in der Little Caesars Arena zu Gast haben. Trotz der bescheidenen Ergebnisse glänzt Stürmer Dylan Larkin mit der derzeit längsten aktiven Punkteserie der NHL (7 Tore, 9 Assists, 16 Punkte in 13 Spielen). Nur drei Spieler konnten in dieser Saison mit besseren Serien aufwarten: Mike Hoffman (17 Sp. vom 13. Okt. - 21. Nov.), Rantanen (14 Sp. vom 18. Nov. - 15. Dez.) und Ovechkin (14 Sp. vom 16. Nov. - 15. Dez). Der letzte Red Wings-Spieler der eine Punkteserie von 14 oder mehr Spielen vorzuweisen hatte, war Henrik Zetterberg, als er vom 3. Oktober bis 11. November 2007 13 Tore und 14 Assist zu 27 Punkten in 17 Spielen sammelte.

Calgary muss Divisionsführung im Spitzenspiel verteidigen

Die Calgary Flames (23-12-4, 50 Punkte) empfangen die San Jose Sharks (21-12-7, 49 Punkte) zum Spitzenspiel in der Pacific Division. Sollten die Flames bestehen und mindestens einen Punkt holen, dann würden sie erstmals seit der Saison 2008/09 wieder ihre Division zum Jahreswechsel anführen. Damals lagen sie mit 48 Punkten (22-11-4) an der Spitze der Northwest Division und erreichten am Saisonende mit 98 Punkten (46-30-6) ihr bestes Ergebnis der letzten zehn Jahre. Die Sharks haben nur in einem ihrer letzten zehn Spielen nicht gepunktet (7-1-2). Der Schweizer Timo Meier hat seit sieben Spielen Ladehemmung, seine längste Phase in dieser Saison, in der er schon 18 Tore und 16 Assists zu 34 Punkten in 37 Spielen verbuchen konnte.

 

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Die weiteren Spiele am Montag:

Pittsburgh @ Minnesota

Die Wild überraschten zuletzt mit einem Sieg in Winnipeg und wollen gegen die Pittsburgh Penguins nachlegen, die allerdings ihrerseits mit fünf Siegen in Serie und acht aus den letzten zehn Spielen auf einer Erfolgswelle schwimmen.

NY Islanders @ Buffalo

Interessantes Duell bei den Buffalo Sabres. Die New York Islanders treten mit drei Siegen in Folge im KeyBank Center bei heimstarken Sabres (12-4-3) an, verfügen auch dank ihres Torhüter-Duos Thomas Greiss und Robin Lehner mit 101 Gegentreffer zusätzlich über eine der besten Defensiven.

 

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Philadelphia @ Carolina

Mit 35 Punkten gleichauf in der Tabelle liegen die Philadelphia Flyers und Carolina Hurricanes (beide 15-17-5), die in der PNC Arena aufeinandertreffen. Die Hurricanes haben mit 91 Toren die zweitschlechteste Offensive.

NY Rangers @ St. Louis

Die zuletzt eigentlich gut agierenden St. Louis Blues erlebten beim 1:6 gegen Pittsburgh einen Dämpfer. Sie empfangen die New York Rangers, die in Nashville gewannen, zur Wiedergutmachung in ihrem Enterprise Center.

Ottawa @ Columbus

Die Columbus Blue Jackets empfangen als Zweiter der Metropolitan Division den Letzten der Eastern Conference, die Ottawa Senators. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kanadier mit 4-13-1 die schlechteste Auswärtsmannschaft sind.

Montreal @ Dallas

Zweiter Wild-Card-Platz aus der Eastern Conference, den die Montreal Canadiens innehaben, tritt bei dem aus der Western Conference, den Dallas Stars an. Da beide Teams den Atem, der nur einen Punkt zurückliegenden Verfolger im Nacken spüren, ist jeder Punkt und Sieg willkommen.

Winnipeg @ Edmonton

Die Edmonton Oilers haben die Winnipeg Jets zu Gast und wollen ihre Negativserie von fünf Niederlagen in Folge stoppen. Die Jets haben ebenfalls etwas gut zu machen, verloren sie doch die letzten beiden Partien.

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