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30.1. Spiel-Vorschau: Aufholjagd in der Atlantic Division

Buffalo empfängt Montreal - Subbans Wiedersehen mit Nashville und Hynes mit Devils und Nasreddine

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor

Eichel knallt freien Puck rein

OTT@BUF: Eichel stellt Karriere-Rekord in Toren auf

Jack Eichel findet die freie Scheibe und haut sie bei seinem 29. Saisontor, an Craig Anderson vorbei, zum Ausgleich rein.

  • 00:44 •

Am Donnerstag wollen mit den Buffalo Sabres und den Montreal Canadiens zwei Konkurrenten aus der Atlantic Division eine Aufholjagd starten. Derweil kommt es für P.K. Subban von den New Jersey Devils zu einem Wiedersehen mit den alten Kollegen der Nashville Predators. Im Gegenzug trifft Nashvilles Trainer John Hynes erstmals auf sein früheres Team und seinen langjährigen Assistenten Alain Nasreddine. Außerdem sehnen sich Arizona Coyotes und Los Angeles Kings nach einer schnellen Wiedergutmachung.

Die Spiele vom Donnerstag im Detail:

Richtungsweisendes Spiel an den Niagarafällen

Ein richtungsweisendes Spiel zweier Atlantic-Division-Rivalen steigt im KeyBank Center (Fr. 1 Uhr MEZ; NHL.tv), wenn die Buffalo Sabres (22-21-7) die punktgleichen Montreal Canadiens (22-22-7) empfangen. Beide Teams haben bereits zehn Zähler Rückstand auf einen Playoff-Platz und brauchen dringend Punkte für eine Aufholjagd. Buffalo verlor die letzten zwei Spiele (0-2-0) und gerät zusehends unter Druck. Eine große Ernüchterung für die Mannschaft von Trainer Ralph Krueger war die 2:5-Heimniederlage am Dienstag gegen die Ottawa Senators. In dem Spiel sollte eigentlich schon Boden gutgemacht und eine Siegesserie in der anstehenden Serie von neun Heimspielen bis zum 16. Februar gestartet werden. Der große Hoffnungsträger ist Sabres-Stürmer Jack Eichel, der mit bereits 29 Saisontoren schon jetzt einen persönlichen Karriere-Bestwert aufstellte. Am rechten Bein verletzt hat sich im jüngsten Spiel Torhüter Linus Ullmark (16-14-3; 2,72 GAA, 91,4 %) und wird drei bis vier Wochen ausfallen. Sein Vertreter Carter Hutton konnte bislang nicht überzeugen (6-7-4; 3,31 GAA; 89,2 %). Eine Option für Krueger könnte Jonas Johansson sein, der in der AHL bisher gut auftrat (2,19 GAA, 92,5 %) und hochgezogen wurde. Es wäre sein NHL-Debüt.  

Ein wenig besser in Form scheint Montreal, das zwei aus den letzten drei (2-1-0), bzw. vier aus den letzten sechs Spielen (4-2-0) gewinnen konnte. Insbesondere auswärts waren die Canadiens mit zwei Siegen jüngst erfolgreich. Montreals Verteidiger Marco Scandella trifft erstmals seit seinem Trade am 2. Januar 2020 auf seinen Ex-Verein. Für seinen neuen Klub gelang ihm bislang erst ein Assist in zehn Partien. Im Bereich des Möglichen steht auch die Rückkehr von Stürmer Brendan Gallagher, der an Silvester eine Gehirnerschütterung erlitten hatte und seitdem nur am 9. Januar in einer Partie eingesetzt wurde. Er ist der zweitbeste Torschütze des Teams mit 15 Treffern und Fünfter mit 32 Punkten. Der Einsatz von Stürmer Jonathan Drouin (sieben Tore, acht Assists in 19 Spielen) sollte noch zu früh kommen, doch die Reise hat er mit angetreten. Er wartet seit dem 15. November auf seinen erneuten Einsatz, den eine Verletzung am Handgelenk verhinderte.  

Video: STL@MTL: Domi schießt sein Erstes für die Canadiens

Subbans Wiedersehen mit den Predators und Hynes mit Devils

Die New Jersey Devils (18-24-7) bekommen es im Prudential Center (Fr. 1.30 Uhr MEZ, NHL.tv) mit den Nashville Predators (23-19-7) zu tun. "Ich denke, wir wissen alle, wie wir spielen müssen", sagte der Schweizer Devils-Center Nico Hischier. "Wir müssen mit Tempo spielen, die gegnerischen Verteidiger bewegen, so kreiert man Offensive." Für New Jerseys Verteidiger P.K. Subban kommt es zum Wiedersehen mit den alten Kollegen. Das erste Treffen in der laufenden Spielzeit ging in Music City am 8. Dezember mit 4:6 verloren. Fünf Tage zuvor hatte Alain Nasreddine das Ruder hinter der Bande in New Jersey von seinem bisherigen Chef John Hynes übernommen. Hynes wiederum ist nach der Entlassung von Peter Laviolette seit Anfang Januar der neue Trainer in Nashville. Erstmals trifft der Coach also auf sein ehemaliges Team, dessen Stärken und Schwächen er gut kennen sollte. Sein langjähriger Assistent, mit dem Hynes fast ein Jahrzehnt zusammengearbeitet hat, sollte indes die taktischen Vorlieben seines Vorgängers bestens kennen. So entsteht ein interessantes Aufeinandertreffen mit der Frage, wer sich letztendlich durchsetzen wird. Die beiden haben sich während dem All-Star Break in New Jersey zum Mittagessen getroffen und telefonieren regelmäßig miteinander.

Nashville kann sich einen Ausrutscher in Jersey City nicht erlauben, denn die Predators wollen eine Aufholjagd starten und nach dem 5:4-Erfolg am Mittwoch bei den Washington Capitals nachlegen. Den Siegtreffer hatte der Schweizer Verteidiger Yannick Weber erzielt. Hynes Bilanz mit den Predators beläuft sich auf 4-4-0 und drückt damit alles aus, was die Saison in Nashville bisher zeigt. Siegen folgen Niederlagen und die Mannschaft spielt zu inkonstant. Es würde ins Bild passen, wenn die in der Tabelle untenstehenden Devils die Partie gewinnen würden, nachdem die Predators erst beim Spitzenteam aus Washington gewannen. Aber vielleicht kommt Nashville auch langsam in Fahrt?    

Schnelle Wiedergutmachung? Arizona empfängt L.A.

Die Arizona Coyotes (26-21-5) bekommen es in der Gila River Arena (Fr. 3.30 Uhr MEZ, NHL.tv) mit den Los Angeles Kings (18-28-5) zu tun. Für beide Teams ist es ein Back-to-back-Spiel: Arizona verlor am Mittwoch bei den Anaheim Ducks (2:4). L.A. kassierte parallel gegen die Tampa Bay Lightning zu Hause ebenfalls eine 2:4-Niederlage nach einer 2:0-Führung. Welches der beiden Teams also kann für eine schnelle Wiedergutmachung sorgen? Wirklich in Form sind beide Mannschaften nicht: Die Coyotes konnten nur eines ihrer letzten sieben Spiele gewinnen (1-5-1), während die Kings seit fünf Partien auf einen Sieg warten (0-4-1) und nur einmal in Januar gewinnen konnten (1-7-1).

Für Arizona wird es wichtig mit einem Sieg wieder in die Spur zu kommen, denn das Tabellenbild der Pacific Division ist vorne sehr eng. Die ersten fünf Teams trennen nur fünf Punkte und die Coyotes sind durch die Negativserie auf den zweiten Wildcard-Platz ans Ende der betreffenden Teams gerutscht. Da kommt das erste Heimspiel nach 16 Tagen gerade recht, um wieder etwas an Boden zu gewinnen. Die Bilanz der Coyotes vor den eigenen Fans ist mit 12-10-2 eher durchwachsen, doch die Kings strahlen auswärts mit 7-17-4 deutlich weniger Gefahr aus. Arizonas Trainer Rick Tocchet kritisierte nach der Niederlage gegen die Ducks die hohe Fehlerquote seiner Mannschaft. Die sollten sie abstellen, denn die Kings sind zwar Letzter in der Western Conference, aber sie haben einige gute Akteure in den Reihen, um diese auszunutzen.

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