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29.1. Spiel-Vorschau: Flyers und Jets im Stress

Nach der Spielpause sind beide Teams gleich Back-to-Back im Einsatz, Buffalo, Boston, Columbus und Rangers kehren zurück

von Stefan Herget @NHLde / NHL.com/de Chefautor

Nach zwei Spielen am Montag geht es am Dienstag mit drei Partien verhältnismäßig ruhig weiter. Viele Mannschaften befinden sich in ihrer von der NHL verordneten Spielpause rund um das All-Star Game, doch für die Winnipeg Jets und Philadelphia Flyers endete diese mit ihrem direkten Duell (6:3 für die Flyers) und einem Back-to-Back-Einsatz. Sie treten bei den Boston Bruins und den New York Rangers an. Außerdem sind die Buffalo Sabres bei den Columbus Blue Jackets zu Gast.

Fünf Aspekte, auf die es zu achten gilt:

Jets müssen durchstarten

Nur 24 Stunden nach ihrem Auftritt bei den Philadelphia Flyers müssen die Winnipeg Jets als Spitzenreiter der Central Division bei den heimstarken Bruins (17-7-1) antreten. Für die Kanadier geht es nach ihrer neuntägigen Pause gleich richtig zur Sache. Sie könnten den Vorsprung auf die zweitplatzierten Nashville Predators weiter ausbauen. Der erste Anlauf nach dem All-Star Break misslang mit einer 1:3-Niederlage, ihrer zweiten in Serie. Die Jets dürften also bemüht sein, in keinen Abwärtsstrudel zu gelangen. Doch die Aufgabe in Boston ist ungleich schwerer als am Tag zuvor in Philadelphia, zumal sie auch noch die Partie in den Beinen haben, wohingegen die Bruins nach ihrer zehntägigen Pause frisch sein sollten.

 

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Bruins können auf die vorderen Plätze in der Atlantic vorrücken

Boston hat den Anspruch unter den besten drei Teams der Altantic Division zu stehen. Diesen Rang haben ihnen, hinter dem souveränen Tabellenführer und Ligabesten Tampa Bay Lightning (76 Punkte), die Toronto Maple Leafs (62) und die Montreal Canadiens (61) abgelaufen. Erschwerend kommt hinzu, dass für einen Bruins-Fan nichts unerträglicher ist, als dass sein Team in der Tabelle hinter den Canadiens steht. Das können die Männer von Trainer Bruce Cassidy ändern, wenn sie zu Hause im TD Garden gegen Winnipeg gewinnen und mit einem weniger absolvierten Spiel nach Punkten mit den Canadiens gleichziehen. Die Bruins müssen jedoch noch länger auf Torhüter Tuukka Rask verzichten, der am 19. Januar im Spiel gegen die Rangers eine Gehirnerschütterung erlitt und auf die Verletztenliste gesetzt wurde.

Sabres bereit für den Kampf um die Playoffs

Nach ihrem tollen Saisonstart sind die Sabres zuletzt etwas abgefallen und haben ihren Platz unter den besten Acht in der Eastern Conference eingebüßt. Nach ihrer Pause (18. Januar: 3:4 gegen die Vancouver Canucks) ist die Mannschaft von Trainer Phil Housley seit Sonntag wieder im Training und möchte natürlich trotz eines schweren Auswärtsspiels bei den Columbus Blue Jackets Boden auf die Qualifikationsplätze für die Stanley Cup Playoffs gutmachen. Im Fokus der Übungseinheiten liegt vor allem das Spiel bei ausgeglichener Mannschaftsstärke, da die Sabres bei 5-gegen-5 sowohl 96 Tore geschossen, aber auch 96 kassiert haben. "Das ist sehr wichtig", betonte Housley. "Natürlich sind unsere Special Teams, unser Powerplay, große Einflussfaktoren, aber ich denke, dass das 5-gegen-5 besser werden muss. Dadurch wären wir erfolgreicher."

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St. Louis neuer Mitarbeiter in Columbus

Vor ihrer Begegnung mit den Sabres hat sich Blue Jackets Coach John Tortorella eine namhafte Verstärkung ins Trainerteam geholt. Columbus verpflichtete keinen Geringeren als Hall of Famer Martin St. Louis als Mannschaftsberater für die Special Teams. Die Blue Jackets liegen mit 14,6 Prozent Erfolgsquote im Powerplay nur auf dem 27. Platz in der NHL.

Tortorella war für sieben Jahre St. Louis' Trainer bei den Tampa Bay Lightning und sie gewannen im Jahr 2004 gemeinsam den Stanley Cup. Der ehemalige Topstürmer mit einer Erfahrung von 1.134 NHL-Spielen, wird nur gelegentlich bei der Mannschaft sein und ansonsten aus der Ferne von seinem Wohnsitz in Connecticut arbeiten, Probleme analysieren sowie den Spielern telefonisch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

"Das ist eine wertvolle Ergänzung für uns alle", sagte Kapitän Nick Foligno am Sonntag nach dem Training. "Für mich ist er ein sehr erfahrener Mann, eine langjährige Führungsperson und ich kann mir nicht anders helfen, als von einem Mann wie ihm zu lernen. Ich freue mich, seine Dienste in Anspruch zu nehmen, so viel wie möglich zu erfahren und von ihm zu lernen." Ob die Blue Jackets bereits etwas mitgenommen haben?

 

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Prestigeduell für Flyers in der Division

Nur etwas mehr als 24 Stunden nach dem Eröffnungsbully im Heimspiel gegen die Jets (6:3-Sieg) treten die Flyers auswärts bei den Rangers im Madison Square Garden erneut an. Sie versuchen die Chance zu nutzen, sich durch einen Lauf näher an die Wildcard-Ränge heranzutasten. Realistisch betrachtet wären mindestens 46 Punkte in den verbleibenden 33 Spielen nötig, um die Saison mit dem Einzug in die Playoffs noch zu retten. Vor der Pause gelangen den Flyers bereits drei Siege in Folge und sie knüpften daran mit ihrem Heimerfolg über die Jets und ihrem vierten Streich an. Es ist ihre längste Serie dieser Art seit dem Februar 2018.

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Allerdings haben ebenso die Rangers vor ihrer spielfreien Zeit drei Partien hintereinander gewonnen. Sie stehen in der Tabelle drei Punkte vor Philadelphia. Auch die Blueshirts kämpfen um ihre letzte Möglichkeit, den Anschluss nach oben herzustellen. Derzeit fehlen ihnen neun Punkte auf die Pittsburgh Penguins, die den zweiten Wildcard-Platz in der Eastern Conference belegen. Die Rangers haben jedoch ein Spiel weniger absolviert.

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