Skip to main content

28.11. Spiel-Vorschau: Penguins in Colorado

Pittsburgh will gegen die Avalanche nachlegen, St. Louis in Detroit von Anfang an voll da sein

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Nach einem mit zehn Begegnungen gefüllten Spielplan am Dienstag geht es in der NHL in am Mittwoch etwas ruhiger zu. Trotzdem bedeutet das ausgedünnte Programm für fünf Teams, dass sie binnen 24 Stunden zum zweiten Mal zum Einsatz kommen, wenn zum jeweiligen Spielbeginn der Puck in den fünf Arenen fällt.

 

[Die neuesten Nachrichten aus der NHL auf Twitter bekommst Du bei @NHLde]

 

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:


St. Louis will in Detroit von Anfang an bereit sein

Die St. Louis Blues (8-11-3) versuchen bei ihrem Gastauftritt bei den Detroit Red Wings (10-11-3) endlich die herbeigesehnte sportliche Trendwende zu vollziehen. Am Samstag verlor das bisher in dieser Saison enttäuschend aufspielende Team mit 4:8 bei den Winnipeg Jets. So sehr die vier eigenen Treffer Mut machten, so sehr frustrierten sie die vielen Gegentreffer. "Das ist einfach schwer zu akzeptieren", bestätigte Alex Pietrangelo. "Wir müssen von Anfang an bereit sein, immer mit vollem Engagement in die Spiele gehen. So geht das nicht." Die nächste Chance es besser zu machen bietet sich in Detroit. Vier der nächsten fünf Spiele der Blues werden in der Fremde gespielt werden. Die Herausforderungen für das kriselnde Team werden also nicht geringer. Dass die Red Wings ihrerseits verbissen kämpfen können, das haben sie in ihrer vorherigen Begegnung bewiesen, als das Team gegen die Columbus Blue Jackets am Montag nach einem frühen 1:5-Rückstand einfach nicht aufsteckte, sich lange im Spiel hielt, um am Ende dann doch mit 5:7 zu unterliegen.

Video: NSH@STL: Barbashev nutzt Doppelpass mit Schmaltz


Anaheim setzt Florida-Reise gegen Panthers fort

Mit einer beeindruckenden Leistung setzten sich die Anaheim Ducks (11-10-5) am Dienstag auswärts gegen die Tampa Bay Lightning mit 3:1 durch. Unterstützt wurden sie dabei von den Müttern der Spieler, die die aktuelle Auswärtstour durch Florida mitmachen und ihre Jungs von der Tribüne aus anfeuerten. Keine 24 Stunden nach dem souverän herausgespielten Erfolg gegen die Lightning, versucht es die kalifornische Reisegruppe gegen die Florida Panthers (9-9-4) direkt mit dem nächsten Auswärtscoup. Neben der moralischen Unterstützung durch die mitreisenden Familien soll dem Team die große Breite im Kader helfen. Diese wurde nach dem Erfolg gegen Tampa Bay von den Beteiligten ausdrücklich als wichtiger Faktor zum Erfolg lobend hervorgehoben. So waren der erst frisch in das Lineup zurückgekehrte Carter Rowney, Nick Ritchie, dem zuletzt sechs Punkte in den vergangenen sechs Spielen gelangen, und auch Pontus Aberg, der zwei Assists verbuchte, wichtige Bausteine des Erfolges. Ein Vorteil der Ducks, die im nächsten Duell in Florida am Ende den entscheidenden Unterschied zu Gunsten der Südkalifornier ausmachen soll.


San Jose hat in Toronto etwas gutzumachen

Gegen die Buffalo Sabres kassierten die San Jose Sharks (12-8-5) erst am Dienstag eine unglückliche 2:3-Niederlage nach Verlängerung. Am Mittwoch bekommt es das Team von der Westküste direkt mit den Toronto Maple Leafs (17-8-0) zu tun und kann dann den Rückschlag gegen die Sabres mit einem Erfolg gegen die Leafs wiedergutmachen. Die sportliche Hürde dürfte sich dabei keinesfalls einfacher gestalten. Ganz im Gegenteil. Die Maple Leafs präsentieren sich seit Wochen in einer Top-Verfassung, konnten von ihren letzten zehn Spielen immerhin deren sieben gewinnen. Am Montag gelang es den Kanadiern die Boston Bruins mit 4:2 zu bezwingen. Das Team von Trainer Mike Babcock geht also mit viel Selbstvertrauen in den Vergleich mit den wenig ausgeruhten Sharks. Zusätzlich beflügeln dürfte die Maple Leafs die Tatsache, dass das Team erstmals seit dem 27. Oktober wieder auf Auston Matthews wird zurückgreifen können. Der Stürmer gab nach versäumten 14 Spielen jetzt offiziell bekannt, dass er ab sofort einsatzbereit ist. "Ich fühle mich wieder vollständig fit und habe keinerlei Schmerzen in der Schulter mehr. Ich stehe zur Verfügung", so der 21-Jährige nach dem Training zuversichtlich. Zwischen Sharks Joe Thornton und seinem langjährigen Teamkollegen Patrick Marleau, der in Toronto spielt, kommt es zu einem Wiedersehen.

Video: BOS@TOR: Ozhiganov per Onetimer zum ersten NHL-Tor


Calgary ausgeruht gegen geforderte Stars

Wie die Calgary Flames (14-9-1) am Dienstag bekannt gaben, haben sie sich ab sofort die Dienste von Verteidiger Andrew Nielsen von den Toronto Maple Leafs gesichert. Dieser kann das Team ab sofort in der Defensive verstärken. Im Gegenzug verließ Morgan Klimchuk die Flames in Richtung Osten. Ob der Neuzugang es schon zum anstehenden Heimspiel gegen die Dallas Stars (12-10-3) in den NHL-Kader der Flames schafft, ist jedoch zweifelhaft. Nielsen kam bislang lediglich in 152 AHL-Spielen für Toronto zum Einsatz, markierte dabei 70 Punkte. Calgary gewann am Sonntag sein bisher letztes Ligaspiel deutlich mit 6:1 bei den Arizona Coyotes, geht somit ausgeruht und mit Selbstvertrauen in das Spiel. Die Stars auf der anderen Seite unterlagen am Dienstag den Edmonton Oilers unglücklich mit 1:0 nach Verlängerung, kommen daher ohne eine Ruhepause und mit einigem Ärger im Gepäck zum Duell nach Calgary.

 

[Ähnliches: David Aebischer äußert sich zu NHL-Themen]

 


Pittsburgh setzt weiterhin voll auf Crosby

Seit Superstar Sidney Crosby für die Pittsburgh Penguins (10-8-5) nach seiner Verletzung auf das Eis zurückgekehrt ist, läuft es für den Titelträger der Jahre 2016 und 2017 sportlich wieder deutlich besser. Drei der vier Spiele wurden seither gewonnen. Am Dienstag gab es für die Penguins einen knappen 4:3-Erfolg bei den Winnipeg Jets. Auch hier war Crosby einmal mehr unter den Torschützen. "Er ist ein echter Anführer, geht immer voran", lobte ihn Teamkamerad Bryan Rust kürzlich. Und selbst Trainer Mike Sullivan befand, dass seine Spieler auf dem Eis sprichwörtlich größer wirken würden, wenn der Kapitän im Kader mit dabei sei. Demzufolge werden die Penguins bei ihrem anstehenden Gastspiel, das sie zu den Colorado Avalanche (14-6-4) führt, auf die herausragenden Qualitäten ihres erfahrenen Führungsspielers setzen. Die Avalanche ihrerseits überzeugten am Dienstag mit einem 3:2-Erfolg bei den Nashville Predators. Nachdem Torhüter Semyon Varlamov für Colorado zum Einsatz kam und mit 36 Paraden überzeugte, dürfte am Mittwoch sehr wahrscheinlich der nächste Einsatz von Nationaltorhüter Philipp Grubauer anstehen. Die Avalanche haben eine Siegesserie von fünf Spielen zu verteidigen.

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.