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28.02. Spiel-Vorschau: Serien auf Prüfstand

Die Blues wollen den freien Fall stoppen und die Flames versuchen sich an den heimstarken Avalanche

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Die St. Louis Blues wollen gegen die Detroit Red Wings ihre Serie von sieben Niederlagen und die Flames werden versuchen, die Festung Pepsi Center in Denver zu knacken.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Lightning noch ohne MacDonagh

19 Spiele vor Ende der regulären Saison haben die Tampa Bay Lightning nochmal einen wichtigen Zugang zu ihrer Defensive verzeichnet. Zur Trade Deadline holten sie Verteidiger Ryan McDonagh, den Kapitän der New York Rangers. Im Heimspiel gegen die Buffalo Sabres wird der Defensivspezialist wegen seiner Verletzung noch nicht zum Einsatz kommen können.

 

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Die Lightning (43-17-3) stellen mit nur 170 Gegentoren ohnehin schon die beste Defensive der Eastern Conference und führen die gesamte Liga mit 89 Punkten an. Die Konkurrenz ist ihnen allerdings dicht auf den Fersen, die Toronto Maple Leafs (39-20-7) liegen in der Pacific Division nur vier Punkte hinter ihnen, die Boston Bruins (38-15-8) einen weiteren Punkt.

Gegen die Buffalo Sabres (19-33-11) dürfte die Defensive weniger Probleme haben und kann noch auf MacDonagh verzichten, schließlich sind sie das Schlusslicht der Conference.

Blues in freiem Fall

Die St. Louis Blues (34-26-4) stecken aktuell in einer Krise, wie sie sie schon lange nicht mehr gewöhnt sind. Während sie für einen großen Teil der Saison um die Spitze der Central Division gekämpft haben, liegen sie nun zwei Punkte hinter der zweiten Wild Card der Western Conference. Diesen Umstand haben sie einer Serie von sieben Niederlagen (0-6-1) in Folge zu verdanken, ihre längste Negativserie seit 2010.

Dabei erwies sich in den letzten Spielen auch ihre Paradedisziplin, die Abwehr, als Schwäche. Nach zwei 4:0-Niederlagen setzte es am Dienstag die bitterste Niederlage, eine 8:3-Klatsche gegen die Minnesota Wild.

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Nun geht es gegen die Detroit Red Wings (26-26-10). Hier hoffen die Blues auf ein Ende der Negativserie, schließlich hatten sie lange keinen Gegner mehr, der in der Tabelle so weit unten steht.

Die Festung Pepsi Center

Die Colorado Avalanche empfangen die Calgary Flames im Pepsi Center und das könnte den Gästen durchaus Sorgen bereiten. Die Avalanche sind zuhause eine echte Macht, sie gewannen 21 ihrer 30 Heimspiele (21-8-1) und elf der letzten zwölf Partien auf eigenem Eis.

Besonders wohl fühlt sich in den eigenen vier Wänden offensichtlich Nathan MacKinnon. Der Star der Avalanche erzielte diese Saison 49 Punkte (20 Tore, 29 Assists) bei Heimspielen und ist damit der heimstärkste Scorer der gesamten Liga.

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Ein Hoffnungsschimmer für die Flames ist allerdings der direkte Vergleich. Sie gewannen die ersten beiden Vergleiche der Saison gegen die Avalanche, darunter auch ein 3:2-Sieg im Pepsi Center. Die bevorstehende Partie wird das letzte Aufeinandertreffen der beiden diese Saison sein.

Kampf um die Wild Card

Die New York Islanders (29-27-7, 65 Punkte) wollen gegen die Montreal Canadiens (23-29-10, 56 Punkte) den nächsten Schritt Richtung Playoffs machen. Sie liegen derzeit einen Platz und vier Punkte hinter der Wild Card, die aktuell die Columbus Blue Jackets (32-26-5) halten.

Die Islanders können mit ihrer Leistung im Februar nicht zufrieden sein, sie gewannen nur vier von elf Spielen (4-5-2). Gegen die Canadiens, die zur Trade Deadline Tomas Plekanec an die Toronto Maple Leafs abgaben, haben sie nun eine Chance den Monat mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.

Die Canadiens hatten ebenfalls keinen besseren Monat (3-5-4) und liegen deutlich hinter den Islanders nur sieben Punkte vor dem letzten Platz der Eastern Conference.

Fokus auf die Zukunft

Mit den New York Rangers und den Vancouver Canucks treten zwei Teams gegeneinander an, die kürzlich erklärten sich mehr auf den Neuaufbau für eine bessere Zukunft konzentrieren zu wollen, als auf die aktuelle Saison.

Das machten die Rangers besonders deutlich, indem sie rund um die Deadline Leistungsträger wie Rick Nash, Ryan McDonagh und Michael Grabner abgaben, um Draft Picks und junge Talente zu holen. Die Canucks gaben eine ähnliche Losung aus, das Team sollte jünger und schneller werden, so war auch für Thomas Vanek sein Engagement in Vancouver beendet.

Das Team der Rangers ist bereits jetzt ein ganz anderes, als noch vor zwei Wochen und große Sprünge sind diese Saison wohl nicht mehr zu erwarten.

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