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27.12. Spiel-Vorschau: Bruins hoffen auf Rückkehrer

Bostons Defensive könnte gegen Devils Unterstützung bekommen; Colorado und Vegas suchen ihre Konstanz

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Die kurze Weihnachtspause ist vorbei. Nach drei spielfreien Tagen vom 24. bis zum 26. Dezember wartet die NHL am Donnerstag mit 13 spannenden Begegnungen auf. Es wird sich zeigen, wer die schwere Feiertags-Kost am besten verdaut hat.

Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Bekommt Boston Verstärkung aus dem Lazarett?

Die Boston Bruins schickten in den zurückliegenden Spielen stets einen Rumpfkader ins Rennen. Dies könnte sich ändern, wenn sie um 7:00 pm ET (1:00 Uhr MEZ) die New Jersey Devils im TD Garden empfangen werden. Vor allem über für die neuen Optionen in der Defensive wird sich Bostons Coach Bruce Cassidy freuen. Mit Zdeno Chara und Kevan Miller stehen zwei schwere Jungs nach auskurierten Verletzungen vor ihrer Rückkehr in den Kader.

Zusätzlich könnte auch die Offensive mehr Feuerpower bekommen. Jake DeBrusk könnte gegen die Devils sein Comeback feiern. Neues Personal also, das den Bruins gegen New Jersey gut zu Gesicht stehen wird. Für sie lautet die Aufgabe, den Nummer 1 Pick vom NHL Draft 2010, Taylor Hall, auszuschalten. Mit sechs Punkten aus den zurückliegenden drei Spielen ist er der Topperformer der Devils.

Video: OTT@NJD: Hall trifft nach Vatanens Rettungstat

Besteht Scott Gordon seine Reifeprüfung?

Drei Siege aus den ersten vier Spielen als Interimscoach der Philadelphia Flyers sind eine beeindruckende Bilanz für Scott Gordon. Doch ob dieser Aufwärtstrend auch nach der Weihnachtspause anhalten wird, wird sich am Donnerstag zeigen. Dann bekommen es Gordons Schützlinge zum Auftakt einer vier-Spiele-Auswärtsserie mit einem echten Schwergewicht der Liga zu tun.

In der Amalie Arena werden sie um 7:30 pm ET (1:30 Uhr MEZ) auf die Tampa Bay Lightning treffen. Die Stanley Cup Anwärter stehen in der ligaweiten Tabelle auf dem ersten Rang, können 28 Siege, 58 Punkte, durchschnittlich 4,08 Tore pro Spiel und eine Powerplayerfolgsquote von 28,9 Prozent vorweisen. Eine richtig knifflige Aufgabe also.

"Unsere Jungs haben einen sehr guten Job gemacht, ehrlich zu spielen", sagte Gordon. "Und wenn du das machst, dann hast du eine echte Chance, an jedem Abend zu gewinnen. Das habe ich ihnen gesagt .... es muss unsere Identität werden. Wir müssen es an jedem Abend abrufen." 

 

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Wer findet seine Konstanz?

Die Colorado Avalanche und die Vegas Golden Knights schafften es zuletzt nicht, ihr Können regelmäßig aufs Eis zu bringen. Die Avalanche gaben sechs ihrer vergangenen acht Spiele ab. Vegas konnte nur die Hälfte seiner vergangenen zehn Spiele gewinnen. Zuletzt setzte es für Vegas zwei Niederlagen in Folge. Um 10:00 pm ET (4:00 Uhr MEZ) erhalten sie die Chance, diesen Abwärtstrend zu stoppen.
In der T-Mobile Arena empfangen sie Colorado, dass jüngst bei einem anderen Wüstenteam unterlag. Am Samstag setzte es für die Avalanche eine 4:6-Niederlage gegen die Arizona Coyotes. Auf Seiten der Golden Knights wird Stürmer Brandon Pirri nicht mitwirken. Der 27-jährige Center wurde am Sonntag in die American Hockey League zu den Chicago Wolves geschickt.

Sticht die Offensive der Wild gegen die Blackhawks zu?

Seit dem 13. Dezember konnten die Minnesota Wild nicht mehr als ein Tor in einem Spiel erzielen. Zu wenig, um Punkte zu machen und in der Tabelle nach oben zu klettern. Zuletzt kassierten sie eine 2:1-Niederlage nach Verlängerung gegen die Dallas Stars. Mikael Granlund gab jedoch ein Lebenszeichen ab. Er bereitete Jason Zuckers Tor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich vor. Minnesotas Topscorer beendete damit seine zwei Spiele anhaltende scorerpunktfreie Zeit.

Wenn die Wild um 8:30 pm ET (2:00 Uhr MEZ) im United Center auf die Chicago Blackhawks treffen werden, ruhen all ihre Hoffnungen auf Granlund. Mit 34 Punkten (elf Tore, 24 Assists) aus 35 Spielen ist er der produktivste Stürmer der Wild und prädestiniert, die Kohlen in der zweiten Saisonhälfte aus dem Feuer zu holen.

Video: MIN@STL: Granlund zieht gegen Johnson ab

"Es ist wie ein Golfspiel", erklärte Wild-Coach Bruce Cassidy. "Für die ersten neun Löcher haben wir 45 Schläge gebraucht, aber das heißt nicht, dass wir nicht das Talent haben, auf den zweiten neun nur 37 zu brauchen. Insgesamt würde das eine gute Runde sein und die werden wir schaffen. Nach Weihnachten müssen unsere guten Löcher kommen."   

Setzt Carolina ein Zeichen?

Nach fünf Niederlagen aus ihren vergangenen sieben Spielen ist für die Carolina Hurricanes die Zeit gekommen, ein Zeichen zu setzen. Ein solches wäre ein Sieg gegen den amtierenden Stanley Cup Champion. Um 7:00 pm ET (1:00 Uhr MEZ) gastieren sie in der Capital One Arena bei den Washington Capitals.

Dank ihrer hervorragend aufgelegten ersten Sturmreihe dürfen sich die Hurricanes tatsächlich Chancen auf einen Überraschungscoup ausrechnen. Sebastian Aho und Teuvo Teravainen führen die Teaminterne Scorerwertung an. Aho sammelte 38 Punkte (14 Tore, 24 Assists) und für Teravainen stehen 29 Punkte (acht Tore, 21 Assists) zu Buche. Beim jüngsten 5:3-Sieg gegen die Bruins schafften beide Finnen einen Vier-Punkte-Abend.

Video: BOS@CAR: Aho trifft gegen Rask bei Unterzahl

Columbus @ NY Rangers

Die Columbus Blue Jackets wollen ihre seit sechs Spielen anhaltende Punkteserie verlängern. Die Chance hierzu erhalten sie 7:00 pm ET (1:00 Uhr MEZ) im Madison Square Garden gegen die New York Rangers.

Detroit @ Pittsburgh

Dylan Larkin ist mit 36 Punkten (15 Tore, 21 Assists) der erfolgreichste Punktejäger der Detroit Red Wings. Punktet er auch, wenn sein Team um 7:00 pm ET (1:00 Uhr MEZ) bei den Pittsburgh Penguins in der PPG Paints Arena gastiert?

Buffalo @ St. Louis

Um 8:00 pm ET (2:00 Uhr MEZ) gastieren die Buffalo Sabres im Enterprise Center. Die St. Louis Blues wollen auf ihrem jüngsten 3:1-Sieg gegen die Calgary Flames aufbauen. 

Dallas @ Nashville

Die Dallas Stars bekommen es um 8:00 pm ET (2:00 Uhr MEZ) mit einem echten Schwergewicht der Liga zu tun. In der Bridgestone Arena treffen sie auf die Nashville Predators.

Calgary @ Winnipeg

Die Calgary Flames und die Winnipeg Jets werden um 8:00 pm ET (2:00 Uhr MEZ) im MTS Place aufeinandertreffen. Winnipeg gewannen sein letztes Spiel vor der Weihnachtspause, für Calgary setzte es eine Niederlage.

Vancouver @ Edmonton

Um 9:00 pm ET (3:00 Uhr MEZ) gastieren die Vancouver Canucks im Rogers Place. Mit einem Sieg können sie in der Tabelle der Pacific Division an den Edmonton Oilers vorbeiziehen.

Arizona @ Los Angeles

Drei Siege in Folge erreichten die Los Angeles Kings zuletzt. Darauf gilt es aufzubauen, wenn sie um 10:30 pm ET (4:30 Uhr MEZ) im Staples Center die Arizona Coyotes empfangen werden.

Anaheim @ San Jose

Die Sharks versuchten sich in der Weihnachtspause von drei Niederlagen in Folge zu erholen. Ob ihnen dies gelungen ist, wird sich zeigen, wenn sie um 10:30 pm ET (4:30 Uhr MEZ) im SAP Center die Anaheim Ducks zum Tanz bitten werden.

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