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25.3. Spiel-Vorschau: Flyers wollen zu Pens aufschließen

Philadelphia kann im direkten Duell mit Pittsburgh gleichziehen und den Kampf um den zweiten Platz in der Metropolitan neu entfachen

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Nach dem zwölf-Spiele-Marathon am Samstag ist heute nur ein ausgewählter Kreis von zehn Mannschaften im Einsatz. Neben interessanten Partien in der Western Conference steht auch das vierte Pennsylvania-Derby zwischen den Pittsburgh Penguins und den Philadelphia Flyers auf dem Programm. 

 

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Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Zieht Philadelphia mit Pittsburgh gleich?

Die Philadelphia Flyers stehen im direkten Duell gegen die Pittsburgh Penguins alle Möglichkeiten offen. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit in der PPG Paints Arena können die Flyers nach Punkten auf die Titelverteidiger aufschließen und den Kampf um den zweiten Platz in der Metropolitan Division weiter anheizen. Neben den Flyers (88 Punkte) malen sich auch die Columbus Blue Jackets (89 Punkte) Chancen aus, die Penguins einzufangen. Für Pittsburgh steht ebenfalls viel auf dem Spiel. Während ihnen bei einer Niederlage die Konkurrenz bedrohlich dicht auf die Pelle rücken könnte, würde ihnen ein Sieg die Möglichkeit geben, am Sonnenplatz der Washington Capitals zu rütteln. 

Penguins Außenstürmer Patric Hornqvist weiß die Brisanz des Pennsylvania-Derbies, das um 12:30 pm ET (18:30 Uhr MESZ) stattfindet, einzuschätzen: "In dieser Phase der Saison wollen wir uns alle in eine gute Ausgangslage für die Playoffs bringen. Philly steht uns im Weg und wir stehen ihnen im Weg. Es wird bestimmt ein gutes Spiel werden. Sie werden ihr bestes Team schicken und wir werden unsere beste Leistung abrufen müssen, um sie zu schlagen."  

Wahren sich die Stars ihre minimalen Playoff-Chancen?

Stolze fünf Zähler Rückstand haben die Dallas Stars auf die zweite Wildcard der Western Conference. Die Wahrscheinlichkeit auf eine Playoff-Teilnahme des texanischen NHL-Clubs ist verschwindend gering. Dennoch ist die Saison für die Stars noch nicht beendet. "Wir haben noch sieben Spiele, die wir gewinnen können", stellte Offensivspieler Jamie Benn klar. "Jetzt müssen wir alles geben, zusammenhalten und versuchen, in allen sieben das Eis als Sieger zu verlassen. Dennoch müssen wir weiterhin von Spiel zu Spiel denken."

Die nächste Partie findet um 7:00 pm ET (1:00 Uhr MESZ) vor eigenem Publikum in der American Airlines Arena gegen die Vancouver Canucks statt und selten waren die Chancen auf einen ertragreichen Abend so groß. Vancouver gab acht seiner vergangenen neun Spiele ab und hat die schlechteste Auswärtsbilanz (14-22-3) der Western Conference.  

Können die Predators die Niederlage in Minnesota Vergessen machen?

Keine 24 Stunden nach ihrer 1:4-Niederlage gegen die Minnesota Wild frönen die Nashville Predators im MTS Place gegen die Winnipeg Jets nach Wiedergutmachung. In Winnipeg werden sämtliche Augen auf Youngster Kyle Connor gerichtet sein. Der 21-jährige Rookie markierte zuletzt zwei spielentscheidende Treffer in Folge und will auch die Predators-Defensive knacken. 

In dieser steht ein Fragezeichen hinter Yannick Weber. Der Schweizer musste die Partie am Vorabend bereits nach sieben Minuten beenden. Er kassierte einen harten Check von Marcus Foligno und kehrte nicht wieder aufs Eis zurück. Seinen Platz an der blauen Linie könnte nun Alexei Emelin einnehmen. 

Kert Bergeron gegen Wild wieder in den Kader zurück?

Seit einem Monat müssen die Boston Bruins auf Patrice Bergeron verzichten. Am 24. Februar brach er sich gegen die Toronto Maple Leafs den Fuß und ist seitdem außer Gefecht gestellt. Berichten zufolge ist der Heilungsprozess weit fortgeschritten und der Erst-Reihen-Center könnte gegen die Minnesota Wild wieder in die Mannschaft der Bruins zurückkehren. 

In der laufenden Spielzeit markierte Bergeron 27 Tore und 27 Punkte. Während seiner Abwesenheit nahm Riley Nash seinen Platz in der ersten Sturmformation ein und füllte diese Rolle bemerkenswert aus. Dennoch benötigen die Bruins ihren erfahrenen Leader für die bevorstehenden Stanley Cup Playoffs. 

Wird McDavid auch gegen Anaheim punkten?

Connor McDavid avancierte am Samstagabend gegen die Los Angeles Kings zum unbestrittenen Matchwinner. Im Rogers Place markierte der Oilers-Kapitän zwei Treffer und überholte Nikita Kucherov in der ligaweiten Scorer-Liste. Kucherov hielt sich dort seit Mitte Dezember. In den zurückliegenden 17 Spielen erzielte McDavid 12 Tore (darunter drei spielentscheidende) und 15 Assists. 

"Er macht einfach das, was er am besten kann", lobte Goalie Cam Talbot seinen Teamkollegen. "Er übernimmt die Verantwortung für seine Mannschaft und macht die wichtigen Tore, wenn wir sie brauchen."

Um 9:30 pm ET (3:30 Uhr MESZ) empfangen die Oilers die Anaheim Ducks. McDavid will die Art Ross Trophy verteidigen und auf dem Weg dorthin kommen ihm die Ducks gelegen. In bislang drei Saisonspielen gegen die Südkalifornier erzielte er fünf Assists.

 

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