Skip to main content

25.11. Spiel-Vorschau: Draisaitl gegen Sturm

Die Edmonton Oilers treten mit dem deutschen Stürmer bei den Los Angeles Kings mit dem deutschen Trainer an

von Stefan Herget @NHLde / NHL.com/de Chefautor

In Los Angeles kommt es zum Duell zwischen Leon Draisaitl mit den Edmonton Oilers gegen Marco Sturms Los Angeles Kings, die nach wie vor dringend jeden Punkt brauchen. Nico Hischier und Mirco Müller stehen mit den New Jersey Devils vor einer schweren Aufgabe bei den Tampa Bay Lightning und das Schweizer Trio der Nashville Predators empfängt die Anaheim Ducks. Die Partie Calgary Flames bei den Arizona Coyotes rundet den interessanten Sonntags-Spieltag in der NHL ab.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Flames möchten es in Arizona besser machen

Bereits um 21 Uhr MEZ treten in einer Nachmittagsbegegnung nach Ortszeit (1:00 p.m. MT) die Calgary Flames (13-9-1) bei den Arizona Coyotes (9-10-2) in der Gila River Arena von Glendale an. Die Kanadier sind als Zweiter der Pacific Division der Favorit in dieser Partie, zumal sie ihre 0:2-Niederlage vom Freitag gegen die Vegas Golden Knights, als sie Marc-Andre Fleury mit 28 Torschüssen nicht überwinden konnten, ausbügeln wollen.

Die Offensivabteilung der Flames erwies sich mit 75 Toren in dieser Saison als sehr torhungrig. Matthew Tkachuk führt mit zwölf Treffern und 27 Punkten die interne Rangliste an. Die Coyotes sind mit 52 Toren etwas sparsamer im Abschluss, verfügen aber mit 56 Gegentoren über die drittbeste Defensive in der NHL.

Video: VGK@CGY: Flames erspielen sich 5-Tore-Führung im 1.

Devils müssen sich Tampas Offensivpower stellen

Die Tampa Bay Lightning sind mit 87 erzielten Toren das abschlussstärkste Team, was sie auch am Freitag verdeutlichten, als sie gegen die Chicago Blackhawks nach 10 Minuten mit 3:0 und nach 15 Minuten mit 4:1 führten.

Die Devils sollten also gewarnt sein, wenn sie Revanche nehmen wollen für ihre Niederlage in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2018. Tampa Bay zeichnet besonders aus, dass sie schnell in eine Partie finden. "Natürlich spielt es sich in dieser Liga um einiges einfacher, wenn du führst", erläuterte Lightning-Stürmer Ryan Callahan. "Die Teams sind so talentiert, dass es schwierig wird, zurückzukommen. Wenn du das erste Tor machst, vor allem zu Hause, dann sind sofort die Fans dabei."

Tampa muss in Unterzahl wieder besser stehen

In Oktober hatten die Lightning mit 93,2 Prozent das beste Unterzahlspiel in der NHL. Sie hielten sich zum Saisonstart bei 28 Powerplays der Gegner am Stück schadlos, womit sie einen neuen Klub-Rekord aufstellten. Doch im November scheint ihnen die Sicherheit abhandengekommen zu sein. In sieben von zwölf Partien dieses Monats mussten die Lightning in Unterzahl mindestens einen Treffer hinnehmen und weisen mit einer Erfolgsquote von 65,8 Prozent aus diesen Spielen einen der schlechtesten Werte in der Liga aus. Immerhin hielt sich Tampa Bay am Freitag bei zwei Überzahlsituationen der Gäste aus Chicago schadlos und konnte seine Bilanz etwas aufbessern.

 

[Ähnliches: Lightning sind noch unberechenbarer geworden]

 

Beste Defensive sollte sich rehabilitieren

Die mit 2,39 Gegentoren pro Spiel beste Defensive der NHL sollte sich im Heimspiel gegen die Anaheim Ducks in der Bridgestone Arena rehabilitieren, nachdem die Nashville Predators am Freitag bei den St. Louis Blues im Enterprise Center sechs Treffer kassierten und 2:6 verloren.

"Wir haben defensiv nicht wirklich gut gespielt", verdeutlichte Predators-Kapitän Roman Josi. "Sie hatten sehr viele Gelegenheiten und es waren wirklich richtig gute Chancen direkt vor unserem Kasten. Wir müssen dort für unseren Torhüter besser spielen."

Zum Glück geht es für das punktbeste Team der Liga jetzt erst einmal für fünf Spiele zu Hause weiter, nachdem aus den letzten drei Partien in der Fremde nur ein Punkt (0-3-1) herausgesprungen war. Das alles, nachdem Nashville mit acht Auswärtssiegen in die Saison gestartet war.

 

[Die neuesten Nachrichten aus der NHL auf Twitter bekommst Du bei @NHLde]

 

Sturm empfängt mit Kings die Oilers mit Draisaitl

Die Los Angeles Kings (7-14-1) hatten als einziges NHL-Team am Freitag frei, müssen jedoch nach ihrem Heimspiel gegen die Vancouver Canucks am Samstag (2:4-Niederlage), auch am Sonntag antreten. Im Staples Center erwarten sie die Edmonton Oilers (10-10-2).

Dabei trifft Oilers-Stürmer Leon Draisaitl auf seinen ehemaligen Nationaltrainer Marco Sturm, der Assistent bei den Kings ist. Es wird interessant sein, zu verfolgen, ob sich Sturm taktisch etwas einfallen lässt, um Draisaitl und natürlich seinen Sturmkollegen Connor McDavid, auszuschalten. Ein schwieriges Unterfangen, denn schon der Vergleich der Topscorer beider Mannschaften zeigt den derzeitigen Klassen-Unterschied: McDavid hat 32 Punkte (13 Tore / 19 Assists) und Ilya Kovalchuk nur 14 Punkte (5 Tore / 9 Assists) vorzuweisen. Fatal ist zusätzlich Kovalchuks +/-Wert von Minus 13, der nicht gerade auf ein gutes Defensivverhalten hinweist.

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.