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24.1. Spiel-Vorschau: Wieder mal gewinnen

Mit den Blackhawks, Maple Leafs, Flames und Kings sind alle vier Teams des Spieltages auf Wiedergutmachung aus

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Nach dem Marathon-Programm vom Dienstag mit zwölf Partien, sieht der Spielplan für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nur zwei Begegnungen vor. Die Toronto Maple Leafs gastieren im United Center der Chicago Blackhawks und die Los Angeles Kings geben sich bei den Calgary Flames die Ehre.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Kampf um den Dritten

Das Rennen um die Playoffs in der Western Conference nimmt weiter an Brisanz zu. Aktuell besetzen fünf der acht zu vergebenden Playoffplätze Mannschaften aus der Central Division, so dass sich aus der Pacific Division nur die ersten Drei für die Playoffs qualifizieren würden.

Um einen dieser begehrten Plätze streiten sich auch die Los Angeles Kings (25-18-5) und die Calgary Flames (25-16-6). Die Westkanadier haben mit 56 Punkten einen Zähler mehr auf ihrem Konto als die Kings, die sich jedoch mit einem Sieg in der regulären Spielzeit beim heutigen Aufeinandertreffen den begehrten dritten Rang zurückerobern könnten.

 

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Sollten die Flames mindestens einen Punkt einfahren, hätten sie aufgrund der geringeren Anzahl absolvierter Spiele ihre Position gegenüber den Kings verteidigt.

Wie haben sie ihre Niederlagen verkraftet?

Mit hängenden Köpfen verließen die Kings die Rogers Arena von Vancouver nachdem sie mit 2:6 Toren deutlich den Kürzeren gegen die Vancouver Canucks, dem Tabellenvorletzten der Western Conference gezogen hatten. Von der Leistung seines Teams angesäuert fällte Kings Cheftrainer John Stevens sein Urteil: "In dieser Partie waren unsere besten Spieler unsere Torhüter [Jonathan Quick 73,7% Fangquote; Darcy Kuemper 93,8%]. Es kommt nicht so häufig vor, dass man dies herausstellen muss, wenn man 2:6 verloren hat. Doch darauf läuft es hinaus."

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Die Flames kassierten zuletzt zwei Heimniederlagen. Den Winnipeg Jets unterlagen sie am vergangenen Samstag mit 1:2 nach Penaltyschießen und den Buffalo Sabres mussten sie sich 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben. Für Calgary endete damit zwar eine Siegesserie von sieben Spielen, doch ihre Gesamtausbeute im Januar kann sich durchaus sehen lassen (6-0-2). Im Westen konnten in dieser Zeitspanne nur zwei Mannschaften, die Colorado Avalanche (16 Pkt.) und die San Jose Sharks (15 Pkt.), mehr Punkte einfahren als die Flames.

Kann Gaudreau erneut liefern?

Auf einen Mann konnte sich Calgary stets verlassen, auf Linksaußen Johnny Gaudreau. Der 24-jährige Flügelstürmer punktete in acht seiner letzten neun Auftritte und brachte es dabei auf zwei Tore und zwölf Assists. Als Verwerter seiner Vorlagen profitierten in schöner Regelmäßigkeit Matthew Tkachuk, Micheal Ferland, Verteidiger Dougie Hamilton und Sean Monahan bevor er an einer Grippe erkrankte.

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Wer findet auf die Erfolgsspur zurück?  

Nach drei Niederlagen in Folge und nur zwei Siegen aus ihren letzten sieben Heimauftritten (2-5-0) stehen die Chicago Blackhawks (22-19-6) kräftig unter Zugzwang, um nicht den Anschluss an die Playoffplätze zu verlieren. Ihr Rückstand auf den zweiten Wildcard-Platz im Westen beträgt schon jetzt sieben Punkte.

Auch die in der Atlantic Division drittplatzierten Toronto Maple Leafs (26-18-5) haben nichts zu verschenken und sind auf Wiedergutmachung aus, nachdem sie am Montag ihren Heimauftritt gegen die Avalanche mit 2:4 in den Sand gesetzt hatten.

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Torontos Schlussmann Fredrik Andersen gab sich die Schuld an der Niederlage: "Wir haben ganz gut gespielt und uns auch Torgelegenheiten erarbeitet. Ich hätte mir gewünscht, dass ich einen besseren Tag erwischt hätte, aber solche Spiele gibt es eben. Wir hätten heute gewinnen können, wenn mir der ein oder andere wichtige Save gelungen wäre."

Forsberg oder Glass?

Chicagos Headcoach Joel Quenneville steht vor keiner leichten Aufgabe, wenn er sich die Frage stellt, wem er in der Partie gegen die Maple Leafs den Vorzug im Tor geben wird. Seit dem Blackhawks verletzter Stammtorwart Corey Crawford am 23. Dezember seine letzte Partie bestritt, stand Jeff Glass siebenmal von Beginn an im Tor und Anton Forsberg fünfmal.

 

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Beide Torsteher agierten mit Licht und Schatten. Forsberg überzeugte bei den Siegen über die Edmonton Oilers (4:1) und Ottawa Senators (2:1) am 7. und 9. Januar, hinterließ aber mit fünf Gegentoren im Spiel gegen die New York Islanders (3:7) einen schwachen Eindruck (Fangquote 85,7%).

Der 32-jährige Glass hatte maßgeblichen Anteil am 2:1-Heimerfolg gegen die Winnipeg Jets am 12. Januar, ließ aber zwei Tage danach vier Gegentore der Detroit Red Wings (0:4) zu und kam dabei nur auf eine Fangquote von 84,8 Prozent.

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