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2.4. Spiel-Vorschau: Showdown in Los Angeles

Die Kings empfangen die Avalanche und zuvor versuchen die Blues im Kampf um die Playoff-Plätze vorzulegen

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Sechs Partien stehen am Montag in der NHL auf dem Programm und Spannung verspricht insbesondere das Fernduell der St. Louis Blues (zu Hause gegen die Washington Capitals) und den Los Angeles Kings, sowie den Colorado Avalanche im direkten Aufeinandertreffen um die letzten Playoff-Plätze in der Western Conference.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

St. Louis muss gegen Washington nachziehen

Die St. Louis Blues (92 Punkte / 78 Spiele) sind durch den Punktgewinn der Colorado Avalanche am Sonntag wieder aus den Wildcard-Plätzen gerutscht, doch nur einen Tag später können sie im Scottrade Center nachziehen. Zu Gast sind allerdings, die Washington Capitals, die noch 24 Stunden zuvor bei den Pittsburgh Penguins im Einsatz waren und bei denen die Beine schwer sein könnten. Die Hauptstädter sicherten sich bereits den Spitzenplatz in der Metropolitan Division. Die Blues unterlagen, nach einer tollen Punkteserie von sieben Spielen (6-0-1), zuletzt am Samstag überraschend den Arizona Coyotes deutlich mit 0:6. Die Konkurrenz aus Denver (93 / 79) und Los Angeles (94 / 79) betritt zweieinhalb Stunden nach den Blues das Eis.

 

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Showdown in Los Angeles

Nur etwas weniger als 23 Stunden nach ihrer unglücklichen 3:4-Niederlage in der Verlängerung bei den Anaheim Ducks müssen die Avalanche beim nächsten direkten Gegner um die Playoff-Plätze in der Western Conference, den Los Angeles Kings, antreten. Eröffnungsbully ist kurz nach 4:30 Uhr MESZ am Dienstagmorgen, so dass sicher der eine oder andere Fan aus Europa bei dieser wichtigen Partie einschalten wird. Gespannt darf man darauf sein, ob Avs-Trainer Jared Bednar noch einmal Jonathan Bernier im Tor aufbietet oder Andrew Hammond den Vorzug geben wird, nachdem Semyon Varlamov verletzt ist. Da beide Mannschaften drei Spiele vor dem Ende der regulären Saison nur durch einen Punkt voneinander getrennt sind und die Blues nur einen weiteren Zähler hinter Colorado liegen, wird das Spiel für alle Beteiligten das wichtigste der laufenden Spielzeit.

Florida muss für geringe Chance den Bock umstoßen

Die Florida Panthers sind endgültig zum Siegen verdammt. Sieben Punkte Rückstand weisen die Panthers nach ihren jüngsten drei Niederlagen (0-2-1) und dem Sieg der New Jersey Devils am Sonntag zum zweiten Wildcard-Platz auf. Es verbleiben den Panthers nur noch fünf Spiele, um das Defizit zu schließen. Die Partien stehen alle in den kommenden sieben Tagen an. Von daher wird die Aufholjagd für Florida nicht nur eine psychische sondern auch eine physische Belastung. Sie sind aber selbst im Falle, dass sie jedes Spiel gewinnen würden, darauf angewiesen, dass die Konkurrenz patzt. Immerhin sollte ein Punktgleichstand mit den Devils genügen, da sie dann mehr Siege in regulärer Spielzeit und Overtime eingefahren hätten als die Kontrahenten.

Derby zwischen Toronto und Buffalo

Das einzige amerikanisch-kanadische Derby der NHL verspricht immer spannend zu werden, auch wenn es für beide Mannschaften in dieser regulären Saison um nichts mehr geht. Die Toronto Maple Leafs haben ihren dritten Platz in der Atlantic Division bereits sicher und warten auf ihren Gegner in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs der Eastern Conference. Es werden entweder die Boston Bruins oder die Tampa Bay Lightning, je nachdem wer von beiden das Klassement als Zweiter abschließt, sein. Die Maple Leafs nahmen ihre letzte 1:3-Niederlage zu Hause gegen die Winnipeg Jets nicht auf die leichte Schulter und wollen sich rehabilitieren. Die Buffalo Sabres sind schon lange aus dem Rennen, doch wissen sie immer wieder zu überraschen, wie am Samstag bei ihrem 7:4-Erfolg über die Nashville Predators, dem punktbesten Team der NHL. 

Torhüter Hellebuyck will Saison krönen

Die Jets haben ihren zweiten Platz in der Central Division und damit das Heimrecht in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs in der Western Conference durch den Sieg in Toronto am Samstag in trockene Tücher gebracht. Auch nach vorne auf die Nashville Predators geht nach deren Sieg am Sonntag bei vier ausstehenden Spielen und sieben Punkten Rückstand wohl nichts mehr. Insofern gilt es in der Auswärtspartie bei den Ottawa Senators darum, die Form für die Playoffs weiter zu verbessern. Torhüter Connor Hellebuyck (41-11-9) liegt bei den meisten Torhüter-Siegen in dieser Saison gleichauf mit Pekka Rinne von Nashville und nur einen hinter Andre Vasilevskiy von den Tampa Bay Lightning.

Die weiteren Spiele vom Montag:

Edmonton @ Minnesota

Die Minnesota Wild haben in ihrer Heimpartie gegen die Edmonton Oilers eine nächste Chance ihren Vorsprung gegenüber den Avalanche im Kampf um den dritten Platz in der Central Division, auf wohl vorentscheidende fünf Punkte bei noch drei verbleibenden Spielen, auszubauen. Die Oilers mussten zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken, doch ihr Stürmer Connor McDavid will weiter Punkte, im Rennen um die Art Ross Trophy, die dem besten Scorer der Saison überreicht wird, sammeln.

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