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2.3. Spiel-Vorschau: Iginlas Retirement-Zeremonie

Die Calgary Flames ehren beim Duell mit den Minnesota Wild eine Franchise-Legende und wollen weiter siegen

von Christian Göbel @DocGoebel / NHL.com/de Autor

In Calgary steht das Duell zwischen den beiden Seriensiegern, den Calgary Flames und den Minnesota Wild, steht auch auf Grund der Banner-Zeremonie von Jarome Iginla im Blickpunkt. Das auf nhl.tv frei empfangbare Match zwischen den Montreal Canadiens und den Pittsburgh Penguins könnte eine Vorentscheidung im Kampf um die Wildcard-Plätze im Osten liefern und für Marc Crawford wird der Einstieg als Cheftrainer bei den Ottawa Senators hart.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Welche Serie endet bei Iginlas Retirement-Zeremonie?

Nach der Heimpartie der Calgary Flames gegen die Minnesota Wild wird eine Serie Geschichte sein. Die Flames konnten ihre vergangenen sieben Partien gewinnen, die Wild deren vier. Trotz des Duells der Seriensieger, steht der Abend unter dem Zeichen der Retirement-Zeremoni für Jarome Iginla.

Die Flames ehren einen langjährigen Spieler und Kapitän ihrer Franchise. Iginla lief zwischen 1996 und 2013 in 1219 NHL-Spielen für Calgary auf. Er traf 525 Mal selbst, legte weitere 570 Tore auf und war über neun Spielzeiten Kapitän der Flames. Seine Nummer 12 wird in Calgary fortan nichtmehr vergeben und als Banner unter dem Hallendach hängen. Für Iginla könnte es, nach eigener Aussage, das erste Mal sein, dass er das Eis im Scotiabank Saddledome nicht auf Schlittschuhen betritt. Während die Legende sich auf seine Rede vorbereitet, schnüren die beiden Teams in den Kabinen ihre Schlittschuhe. Ein Gefühl, dass der 41-jährige vermisst.

 

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Wer gewinnt im Wildcard-Duell?

Die Pittsburgh Penguins gastieren beim Free Game der Woche im Bell Center der Montreal Canadiens, zum direkten Kampf um die Wildcard-Plätze im Osten. Montreal liegt auf dem ersten Wildcard-Platz und hat nach 65 Partien 77 Zähler auf dem Konto. Die Penguins liegen mit einem Match und zwei Punkten weniger auf dem ersten Nicht-Playoff-Platz. Das direkte Aufeinandertreffen der Playoff-Kandidaten dürfte ein Fingerzeig sein, wer die größeren Chancen hat, in die Stanley Cup Playoffs einzuziehen.

Die beiden bisherigen Duelle konnten die Canadiens für sich entscheiden. Am 6. Oktober gewannen sie in Pittsburgh mit 5:1 und eine Woche danach zu Hause mit 4:3 nach Verlängerung.

Die Penguins verloren drei ihrer vergangenen vier Partien, wohingegen Montreal mit zwei Erfolgen im Rücken in das Match startet. Es dürfte ein harter Kampf werden, da beide Seiten um die Bedeutung des Spiels wissen.

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Nutzen die Blue Jackets die Chance?

Der Blick der Columbus Blue Jackets dürfte sich während der Partie bei den Edmonton Oilers immer wieder in die anderen Stadien richten. Für Columbus besteht die Chance wieder unter die Top-Drei der Metropolitan Division einzuziehen sollten sie gewinnen und die Carolina Hurricanes bei den Florida Panthers verlieren.

Ebenso ist das direkte Duell zwischen Montreal und Pittsburgh von Interesse. Die drei Teams streiten sich, mit den Hurricanes, um die Wildcard-Plätze. Columbus liegt aktuell vor den punktgleichen Penguins auf dem letzten Playoff-Rang. Ein Sieg gegen die Oilers ist für die Blue Jackets Pflicht, wollen sie sich in eine gute Ausgangsposition im Playoff-Kampf bringen.

Die Oilers konnten nur drei der vergangenen zehn Matches gewinnen und dürften ihre Playoff-Hoffnungen bereits abgeschrieben haben.

Meistert Crawford den schweren Einstieg?

Nach sechs Niederlagen in Serie trennten sich die Ottawa Senators von Headcoach Guy Boucher und ernannten Marc Crawford zum interimsmäßigen Cheftrainer. Seinen Einstand feiert Crawford mit dem Gastspiel beim Ligaprimus, den Tampa Bay Lightning.

Es ist das Duell der Extreme. Auf der einen Seite die letztplatzierten und formschwachen Senators, auf der anderen der mit neun Siegen in zehn Spielen erfolgreiche Spitzenreiter aus Tampa Bay. Die Vorzeichen scheinen klar und Crawford würde eine Niederlage sicher nicht negativ angekreidet werden. Der Trainerwechsel könnte ungeahnte Kräfte bei Ottawas Spielern freisetzen.

 

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Die Senators waren sich nach der Niederlagenserie sicher, dass sie eine neue Führung benötigen, um den Neuaufbau erfolgreich zu bestreiten. Crawford soll als Übergang eine neue Perspektive aufzeigen, die Mut macht. Ob dies jedoch ausreichen wird, um den Spitzenreiter auch nur in die Nähe einer Niederlage zu bringen, bleibt abzuwarten.

Kommt Dallas in Schlagdistanz?

Die Dallas Stars reisen zu den St. Louis Blues und wollen im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation wieder aufschließen. Vor der Partie trennen die beiden Teams fünf Punkte. St. Louis liegt dank der Siegesserie im Januar und Februar mit 74 Zählern aus 64 Matches vor den Dallas Stars. Die elf Begegnungen andauernde Erfolgsserie der Blues endete am 21. Februar, mit einer 5:2-Niederlage gegen die Stars.

In zwei weiteren Begegnungen trennten sich die Teams jeweils mit 3:1, wobei jeder von ihnen einmal das Eis als Sieger verließ. Wenn sich die Stars noch eine realistische Chance auf den dritten Platz in der Central Division erhalten wollen, müssen sie gewinnen. Bei einer Niederlage in regulärer Spielzeit würde der Rückstand bereits auf sieben Punkte anwachsen. Für die auswärts eher schwachen Stars (13-17-3) wird es eine große Herausforderung.

 

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Die weiteren Spiele vom Samstag:

Chicago @ Los Angeles
Die Chicago Blackhawks gastieren bei den Los Angeles Kings. Das Aufeinandertreffen ist das Duell der beiden Tabellenletzten in den zwei Divisionen der Western Conference. Während die Kings ihre Playoff-Hoffnungen bereits begraben haben, dürfen die Blackhawks bei nur fünf Punkten Rückstand auf die Minnesota Wild, auch dank dreier Siege aus fünf Partien, noch von einem Einzug in die Schlussrunde träumen.

New Jersey @ Boston
Die New Jersey Devils treffen im TD Garden auf die Boston Bruins. Mit neun Siegen aus zehn Partien und der deutlich besseren Platzierung gehen die Bruins als klarer Favorit in das Duell mit New Jersey. Die Devils verloren am Freitag gegen die Philadelphia Flyers, obwohl sie mehr Schüsse abgaben. In den entscheidenden Momenten waren die Devils jedoch nicht wach genug und kassierten so Gegentreffer in den psychologisch ungünstigsten Momenten. Sollte sich New Jersey davon erholen können und effizienter die Chancen nutzen, wäre eine Überraschung möglich.

 

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Buffalo @ Toronto
Mit einer 1:6-Niederlage gegen die New York Islanders im Hinterkopf, empfangen die Toronto Maple Leafs die Buffalo Sabres. Für John Tavares war schon nach der Niederlage gegen die Islanders klar: "Wir müssen das nächste Mal besser spielen, als wir es heute getan haben." Die Chance bietet sich nun gegen die Sabres, die sich am Freitag gegen die Pittsburgh Penguins einen Overtime-Sieg erkämpft haben.

Carolina @ Florida
Die Carolina Hurricanes gastieren bei den Florida Panthers. Herausragend in Form konnten sich die Hurricanes den dritten Platz der Metropolitan Division sichern. Vier Siege in Serie und acht Erfolge aus zehn Spielen katapultierten Carolina auf einen direkten Playoff-Rang. Die Verfolger lauern jedoch auf jeden Ausrutscher, so dass Carolina seine Serie gegen Florida fortsetzen will.

Detroit @ Arizona
Beim Blick auf die Tabelle ist die Favoritenrolle beim Gastspiel der Detroit Red Wings bei den Arizona Coyotes klar vergeben. Detroit hat mit den Playoffs abgeschlossen und lediglich zwei der vergangenen zehn Spiele gewonnen. Die Coyotes konnten fünfmal in Folge siegen und sich mit acht doppelten Punktgewinnen aus zehn Begegnungen wieder an die Wildcard-Plätze im Westen heranpirschen. Alles außer einem Sieg für Arizona wäre eine Überraschung.

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