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22.3. Spiel-Vorschau: Top-Spiel in Pacific

Gipfeltreffen zwischen Sharks und Golden Knights - Columbus will Siegesserie weiter ausbauen

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

Am Donnerstagabend (Ortszeit) kommt es zu einem Gipfeltreffen in der Pacific Division: Die San Jose Sharks (2.) empfangen die Vegas Golden Knights (1.). Schießbude gegen Torfabrik heißt es bei der Begegnung New York Islanders gegen Tampa Bay Lightning. Die Spitzenposition in der NHL wollen die Nashville Predators im Heimspiel gegen die Toronto Maple Leafs verteidigen. Die Columbus Blue Jackets peilen derweil den zehnten Sieg in Serie an. Der Playoff-Kampf tobt außerdem in einem direkten Duell zwischen der Colorado Avalanche und den Los Angeles Kings.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Schießbude gegen Torfabrik
Glaubt man den Statistiken, dann geraten die New York Islanders im Heimspiel gegen den Tampa Bay Lightning gehörig unter die Räder, denn: Die Schießbude der NHL (260 Gegentreffer) trifft auf die Torfabrik der Liga (258 Tore). Bei den Isles könnte Christopher Gibson zwischen den Pfosten stehen, auf den bislang voll Verlass ist (fünf Spiele, 2,58 Gegentore/Partie, 93,6 Prozent Fangquote). Gleiches gilt für Stürmer Mathew Barzal, der aktuell bei 55 Assists steht und mit einer weiteren Torvorlage einen neuen NHL-Rekord für Rookies aufstellen könnte. Die Bolts peilen derweil die Presidents' Trophy als bestes Team der Hauptrunde an und brauchen einen Sieg, um mit dem aktuellen Spitzenreiter Nashville punktemäßig gleichzuziehen.

 

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Nashville will Franchise-Rekord ausbauen
Die Nashville Predators wollen die Tabellenführung in der NHL verteidigen und bekommen es in Music City mit den Toronto Maple Leafs zu tun. Die Preds haben bereits 106 Punkte auf dem Konto und stellen mit erst 172 Gegentoren die beste Defensive der Liga. Außerdem hat "Smashville" in seinen letzten 15 Spielen immer gepunktet (14-0-1) und somit einen neuen Franchise-Rekord aufgestellt. Können die Leafs diesen Lauf bremsen? Die Partie in Tennessee ist für die Kanadier ein echter Härtetest für die Playoffs. Außerdem möchte Stürmer Mitchell Marner seine Punktserie von sechs Spielen (zwei Tore, sechs Assists) ausbauen.

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Columbus will zehnten Sieg in Serie
Sie siegen und siegen und siegen…: Die Columbus Blue Jackets haben ihre letzten neun Spiele allesamt gewonnen und sind derzeit die heißeste Mannschaft in der NHL. 38 Treffer gelangen den Jackets in diesem Zeitraum. Besonders hervor hebt sich Stürmer Artemi Panarin, der 22 Scorerpunkte (zehn Tore, zwölf Assists) in seinen letzten 16 Spielen verbuchte. Trotzdem kann sich Columbus nicht zurücklehnen: Der Vorsprung als Dritter der Metropolitan Division auf den Vierten Philadelphia beträgt nur einen Zähler. Zudem kommt nun ein ebenfalls formstarker Gegner nach Ohio: Die Florida Panthers gewannen elf ihrer letzten 15 Partien (11-2-2) und sind ganz nah dran an einem Wildcard-Spot in der Eastern Conference. Das Geheimrezept der Cats: Mit 34,6 Torschüssen pro Spiel wirft kein anderes Team mehr Pucks aufs Ziel. Aleksander Barkov konnte 26 Scorerpunkte (acht Tore, 18 Assists) in seinen letzten 19 Spielen erzielen.

 

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Playoff-Kampf im Westen: Avs gegen Kings
Im engen Playoff-Rennen in der Western Conference treffen sich mit der Colorado Avalanche und den Los Angeles Kings zwei direkte Konkurrenten. Die Avs gewannen fünf ihrer letzten sechs Spiele (5-1-0) und haben mit Stürmer Nathan MacKinnon und Verteidiger Tyson Barrie zwei ganz heiße Eisen im Feuer: MacKinnons Punktserie beträgt 13 Spiele (13 Tore, 13 Assists), die von Barrie elf Partien (sechs Tore, neun Assists). Mit 91 Scorerpunkten ist der Center aktuell der zweitbeste Scorer der NHL. Bei L.A. wechselte sich Sieg und Niederlage in den letzten zehn Runden zuverlässig ab (5-3-2) - den Kaliforniern fehlt es an Konstanz. Verlass ist jedenfalls auf Center Anze Kopitar (29 Tore, 53 Assists), der mit 82 Scorerpunkten schon jetzt einen neuen Karriere-Bestwert aufgestellt hat.

 

Gipfeltreffen am Pazifik
Mit den San Jose Sharks (2., 91 Punkte) und den Vegas Golden Knights (1., 99 Punkte) treffen sich die beiden besten Mannschaften der Pacific Division. Die Fins haben einen Lauf, konnten ihre letzten fünf Partien allesamt gewinnen und ließen es mit 27 Toren in diesem Zeitraum (5,4 Tore pro Spiel) ordentlich krachen. Dabei zeigten die Kalifornier auch jede Menge Secondary Scoring. Auch die Last-Minute-Käufe Evander Kane (zehn Scorerpunkte in zehn Spielen) und Eric Fehr (vier in zwölf) scheinen gute Griffe zu sein. Außerdem befindet sich Verteidiger Brenden Dillon auf einer Punktserie von fünf Partien (zwei Tore, vier Assists). Vegas könnte derweil die 100-Punkte-Marke knacken, bangt aber um Publikumsliebling und Stammtorwart Marc-André Fleury (2,18 Gegentore/Spiel, 93 Prozent Fangquote), der einen Schuss auf die Maske bekam. Als Ersatz steht Backup Malcolm Subban (2,55, 91,4 Prozent) bereit. Knights-Coach Gerard Gallant steht vor seinem 200. NHL-Sieg.

 

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Die weiteren Spiele vom Donnerstag: 

Philadelphia Flyers - New York Rangers
Den Wild-Card-Platz verteidigen oder einen Angriff auf Rang drei in der Metropolitan Division reiten? Für die Philadelphia Flyers sind Punkte derzeit für beide Ziele essenziell. Zu Gast sind nun die New York Rangers. Vorsicht ist vor zwei Dingen geboten: Zum einen Stürmer Mika Zibanejad, der eine Vier-Spiele-Punktserie (sechs Tore, drei Assists) am Laufen hat, zum anderen das Powerplay der Rothosen, die in jedem ihrer letzten vier Spiele einen Treffer in Überzahl erzielten (sechs von zwölf, 50 Prozent PP-Quote).

Carolina Hurricanes - Arizona Coyotes
Geht den Carolina Hurricanes die Luft aus? Die Canes verloren sechs ihrer letzten acht Spiele (2-6-0) und kassierte alleine bei ihren letzten fünf Niederlagen 29 (!) Gegentore. Jüngst setzte es eine herbe 3:7-Klatsche gegen Edmonton. Geling Carolina nun die Wiedergutmachung vor heimischem Publikum gegen die Arizona Coyotes? Für die Yotes ist es die zweite Etappe auf einem Sechs-Spiele-Roadtrip. Die Ouvertüre gelang tags zuvor mit einem 4:1-Erfolg in Buffalo. Rookie Clayton Keller (sechs Spiele, zwei Tore, fünf Assists) und Richard Panik (drei Spiele, zwei Tore, ein Assist) haben Punkteserien am Laufen.

Ottawa Senators - Edmonton Oilers
Die Ottawa Senators müssen eine 2:7-Demontage gegen Florida verdauen und ihre Heim-Fans im nun anstehenden kanadischen Duell gegen die Edmonton Oilers wieder milde stimmen. Allerdings reist Edmonton mit dem Rückenwind aus einem 7:3-Kantersieg in Carolina an. Mit an Bord: Stürmer Leon Draisaitl, der in besagtem Match eine Vier-Punkte-Nacht erlebte und in seiner Reihe mit Drake Caggiula und Pontus Aberg (acht Scorerpunkte) glänzte. Für den Deutschen war es bereits die 17. Partie mit mehr als einem Punkt pro Spiel.

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Detroit Red Wings - Washington Capitals
Nach zehn Niederlagen in Folge hatten die Detroit Red Wings in dieser Woche endlich wieder Grund zum Jubeln (5:4 n.P. gegen Philadelphia). Können die Wings darauf aufbauen oder folgt der nächste Rückschlag, wenn es nun gegen die Washington Capitals geht? Bei den Caps bestimmt Scharfschütze Alex Ovechkin weiter die Schlagzeilen. Der Russe ist mit 44 Treffern der Top-Torjäger in der NHL und steuert mit aktuell 81 Scorerpunkten auf seine erste Über-90-Punkte-Saison seit 2009/10 zu.

Chicago Blackhawks - Vancouver Canucks
Mittlerweile ist es amtlich: Die Playoffs 2018 werden erstmals seit 2008 ohne die Chicago Blackhawks stattfinden - die Hawks wurden mittlerweile auch rechnerisch eliminiert. Will die Truppe aus Windy City die laufende Saison trotzdem noch einigermaßen versöhnlich abschließen, muss ein Sieg gegen strauchelnde Vancouver Canucks her. Die Nucks kassierten sieben Niederlagen in Folge ohne einen einzigen Punkt (0-7-0) und haben in diesem Zeitraum ein Torverhältnis von 7:23.

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