Skip to main content

22.01. Spiel-Vorschau: Colorado vor zehntem Sieg

Die Avalanche wollen ihre Siegesserie gegen Toronto fortsetzen, deutsches Duell zwischen Islanders und Coyotes

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Die Colorado Avalanche hoffen gegen die Toronto Maple Leafs auf ihren zehnten Sieg in Folge, in Glendale kommt es zum deutschen Duell zwischen den New York Islanders und den Arizona Coyotes und die Minnesota Wild hoffen gegen die Ottawa Senators auf weitere wichtige Punkte im Rennen um die Playoffplätze. 

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Sind die Avalanche überhaupt schlagbar?

Die Colorado Avalanche gehören im Moment zu den besten Teams der Liga. Mit neun Siegen aus den letzten neun Begegnungen betreten sie am Montag in der Halle der Toronto Maple Leafs das Eis. Dabei können sie mit einem Torverhältnis von 37:14 Sowohl auf ihre Offensive, als auch auf ihrer Abwehr stolz sein. Jonathan Bernier war mit einer Fangquote von 95,8%, einem Gegentrefferschnitt von 1,47 und einem Shutout der wichtige Rückhalt im Tor. Im Angriff ist seit dem Beginn der Siegesserie am 19. Dezember kein Spieler in der Liga erfolgreicher als Nathan MacKinnon mit seinen acht Toren und 19 Scorerpunkten. Tatkräftige Unterstützung erhielt MacKinnon vor allem von Mikko Rantanen, der es auf sechs Tore und 14 Punkte brachte.

 

[Ähnliches: MacKinnon ist hungrig nach weiteren Toren]

 

Die Toronto Maple Leafs befinden sich hingegen in einer kleinen Krise, sie gewannen nur drei der letzten zehn Auftritte (3-3-4). Als Schwachstelle erwies sich dabei überraschenderweise ihre sonst so starke Offensive. In den ersten 38 Saisonspielen erzielten die Maple Leafs 3,4 Tore pro Spiel, in den letzten zehn Partien waren es nur 2,4.

Video: NYR@COL: MacKinnon schießt an Lundqvist vorbei

Beenden die Lightning ihren Negativtrend?

Noch vor kurzem sah es danach aus, als würden sich die Lightning sich von Saisonbeginn bis zum Ende als Tabellenführer durchsetzen und der Konkurrenz davonlaufen. Doch in den letzten zehn Spielen feierten sie nur vier Siege (4-5-1), sammelten nur neun von 20 möglichen Punkten und kassierten in den letzten drei Partien drei Niederlagen. Am Sonntag wurden sie von den Vegas Golden Knights an der Tabellenspitze abgelöst und müssen mit ihren 65 Punkten aus 46 Spielen gar fürchten, den ersten Platz der Atlantic Division an die Boston Bruins zu verlieren (62 Punkte aus 45 Spielen).

Nun sind sie bei den Chicago Blackhawks zu Gast, die mit 50 Punkten (22-18-6), als Letzter der Central Division und auf Rang zwölf der Western Conference, selbst um einen Platz für die Playoffs bangen müssen.

Wer gewinnt das deutsche Duell?

Wenn die New York Islanders bei den Arizona Coyotes gastieren, könnten bis zu drei deutsche Spieler aufeinandertreffen. Alle drei haben jedoch nicht ihre beste Saison. Tobias Rieder ist bei den Coyotes zwar als Stammkraft in der Offensive gesetzt, dürfte mit dem Saisonverlauf bisher aber wohl kaum zufrieden sein. Mit 14 Punkten (sechs Tore, acht Assists) kommt er auf einen Durchschnitt von 0,29 Punkten pro Spiel. Damit liegt er deutlich unter seinem Karriereschnitt von 0,39 in seinen ersten drei NHL-Spielzeiten.

Bei den Islanders verlebt ebenso Dennis Seidenberg eine harte Saison. Der Veteran und Defensivspezialist war phasenweise verletzt, fiel jedoch auch unabhängig davon aus dem Stammkader und wurde nur hin und wieder eingesetzt. Er bestritt erst 18 Spiele und legte dabei fünf Treffer auf. Im Tor teilt sich Thomas Greiss seine Aufgabe mit Jaroslav Halak. Er stand in 21 Begegnungen auf dem Eis. Mit einer Fangquote von 88,6 Prozent, einem Gegentorschnitt von 3,89 und zehn Siegen, lässt seine Statistik aber zu wünschen übrig.

Klettern die Wild in der Tabelle weiter nach oben?

Die Minnesota Wild können vor ihrem Heimspiel gegen die Ottawa Senators zufrieden mit ihren jüngsten Leistungen sein. Sie gewannen sieben ihrer letzten elf Begegnungen und holten 16 von 22 möglichen Punkten. Damit schoben sie sich in der Tabelle deutlich nach vorne. Sie belegen zwar nur den vorletzten Platz in der Central Division, sind aber punktgleich mit den Colorado Avalanche, dem zweiten Wildcard-Inhaber. Auch der dritte Divisionsrang ist in Reichweite (4 Pkt. Rückstand).

 

[Ähnliches: Verletzung von Niederreiter hartnäckiger]

 

Besonders in der eigenen Arena sind die Wild kaum zu schlagen (16-4-4). Mit den Ottawa Senators reist außerdem ein Team an, das mit nur 39 Punkten (15-20-9) den vorletzten Platz der Eastern Conference belegt und auswärts erst sechs von 20 Partien gewann (6-10-4).

Wer nutzt die Gunst der Stunde?

Die Detroit Red Wings treten am Montag bei den New Jersey Devils an. Betrachtet man nur die Tabellensituation, so scheint die Sache eindeutig. Die New Jersey Devils liegen auf Platz zwei der Metropolitan Division und in der kompletten Eastern Conference sind nur die Senators und die Buffalo Sabres schlechter als die Red Wings. 

 

[Ähnliches: Rookie zugeschaut: Hischier bekommt Lob von Josi]

 

In letzter Zeit schwächeln die Devils. Seit dem Jahreswechsel verloren sie fünf von sieben Partien, aus den letzten zehn Spielen lautet ihre Bilanz 3-4-3. Auch die Red Wings haben im neuen Jahr noch nicht zu ihrer Form gefunden. Sie gewannen drei der letzten sieben Begegnungen seit Silvester und mussten vier Mal ohne Punkte vom Eis gehen. Beide Teams erhoffen sich die schwache Phase des Gegners nutzen zu können.

Die weiteren Spiele vom Dienstag:

Buffalo @ Calgary

Für die Buffalo Sabres heißt es David gegen Goliath. Sie bilden das Schlusslicht der Eastern Conference und sind bei den Calgary Flames zu Gast, die Rang drei der Pacific Division belegen. 24 Punkte trennen die beiden Teams in der Tabelle und während die Sabres nur zwei ihrer letzten zehn Spiele gewannen (2-6-2), endete für die Flames am Samstag eine Serie von sieben Siegen.

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.