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21.11. Spiel-Vorschau: Deutsches Duell in Brooklyn

Islanders wollen weiter punkten - Kann Draisaitl seine Punkteserie verlängern?

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor

Am Donnerstag kommt es bei der Paarung New York Islanders gegen Pittsburgh Penguins zu einem schnellen Wiedersehen und einem deutschen Duell zwischen Thomas Greiss und Dominik Kahun. Der deutsche Superstar Leon Draisaitl will derweil seine Punkte-Serie weiter ausbauen. Zudem treffen sich zwei Rivalen in Las Vegas. Die Toronto Maple Leafs gehen derweil mit einem neuen Trainer an den Start. Insgesamt stehen 13 Partien auf dem Programm.

Die Spiele vom Donnerstag im Detail: 

Schnelles Wiedersehen zwischen Islanders und Penguins
Schier unaufhaltsam eilen die New York Islanders (15-3-1) von Sieg zu Sieg. 15 Spiele in Folge konnten die Islanders punkten und fuhren dabei 14 Siege ein (14-0-1), die einzige Niederlage war gegen die Pittsburgh Penguins (11-7-3) am 7. November im Barclays Center. Nun kommt es an selber Stelle in Brooklyn zum schnellen Wiedersehen (Fr. 1 Uhr MEZ, live auf NHL.tv), weil erst am Dienstag hatte New York auswärts in Pittsburgh mit 5:4 n.V. gewonnen. Bei den Islanders, die mit einem weiteren Punktgewinn einen neuen Franchiserekord einfahren können, ist Anthony Beauvillier gut drauf und kann eine Punkte-Serie von drei Spielen vorweisen (fünf Tore, ein Assist). Während Semyon Varlamov im "Hinspiel" starten durfte, sollte im "Rückspiel" nun Thomas Greiss starten. In diesem Fall käme es zu einem deutschen Duell zwischen ihm und Landsmann Dominik Kahun, der in den letzten beiden Partien vier Scorerpunkte (zwei Tore, zwei Assists) sammelte.

Video: NYI@PIT: Nelson trifft in der Verlängerung zum Sieg

Nicht zu stoppen: Sammeln Draisaitl und McDavid weiter Punkte?
Die Los Angeles Kings (8-12-1) bekommen es im Staples Center (Fr. 4.30 Uhr MEZ, NHL.tv) mit den Edmonton Oilers (14-6-3) zu tun. Die Kings sind derzeit das schlechteste Team in der Western Conference und treffen nun auf den Spitzenreiter der Pacific Division. Edmonton reist mit den beiden Top-Scorern der Liga an: Der Deutsche Leon Draisaitl (16-28-44) führt die Rangliste knapp vor Connor McDavid (15-28-43) an. Können die beiden Superstars der Oilers ihre persönlichen Punkteserien verlängern? Draisaitl punktete in 13 Spielen (zehn Tore, 18 Assists), McDavid in acht Spielen (neun Tore, elf Assists) in Folge. Vielleicht haben der ehemalige Oilers-Trainer Todd McLellan und sein Assistent Marco Sturm als früherer deutscher Bundestrainer in Diensten der Kings ein Geheimrezept, Draisaitl zu stoppen?

Rivalen-Treffen in "Sin City"
Zwischen den Vegas Golden Knights (11-9-3) und den San Jose Sharks (10-11-1) tobt eine giftige Rivalität. Die beiden Pacific-Division-Teams treffen sich in der T-Mobile Arena (Fr. 4 Uhr MEZ, NHL.tv) von Las Vegas. Es ist von einem feurigen und physisch geprägten Duell auszugehen. Bei den Golden Knights sind gleich vier Spieler in Top-Form: Die Stürmer Jonathan Marchessault (zwei Tore, vier Assists) und Max Pacioretty drei Spiele (zwei Tore, vier Assists) haben Punkte-Serien von sechs bzw. drei Spielen vorzuweisen. Verteidiger Nate Schmidt verbuchte fünf Assists in den jüngsten zwei Spielen. Und Torwart Marc-Andre Fleury brachte die Eishockey-Welt mit einem Monster-Save beim 4:2 gegen Toronto zum Staunen. Bei den Sharks ging mit dem 2:5 gegen Edmonton eine Siegesserie von sechs Spielen zu Ende. San Joses Kapitän Logan Couture aber verlängerte seine Punkteserie auf vier Spiele (ein Tor, sieben Assists). Der Schweizer Stürmer Timo Meier blieb zuletzt zweimal ohne Scorerpunkt.

Toronto mit neuem Trainer in Arizona
Formstarke Arizona Coyotes (13-7-2) empfangen formschwache Toronto Maple Leafs (9-10-4) in der Gila River Arena (Fr. 3 Uhr MEZ, NHL.tv). Die Coyotes konnten vier ihrer letzten fünf Spiele gewinnen (4-1-0) und mischen voll im Playoff-Rennen mit. Entscheidend ist oft der erste Treffer: Stellten die Coyotes auf 1:0, konnten sie acht von neun Partien gewinnen (8-1-1). Toronto befindet sich dagegen in der Krise: Seit sechs Spielen sind die Maple Leafs sieglos (0-5-1) und kommen während dieses Negativlaufs auf ein Torverhältnis von 15:26. Die Maple Leafs zogen deshalb die Reißleine und tauschten den Trainer: Sheldon Keefe, bislang für das AHL-Farmteam Toronto Marlies tätig, folgte auf den entlassenen Mike Babcock. Für die Maple Leafs ist Arizona die dritte Etappe auf einem bislang punktlosen Sechs-Spiele-Roadtrip (0-2-0).

 

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Minnesota rehabilitiert? Colorado wieder mit Grubauer
Die Minnesota Wild (8-11-2) empfangen die Colorado Avalanche (13-6-2) im Xcel Energy Center (Fr. 2 Uhr MEZ, NHL.tv). Die Wild hoffen, die Wende nach drei Siegen aus den letzten fünf Spielen (3-1-1) geschafft zu haben und wollen weiter in der Tabelle klettern. Minnesotas Routinier Zach Parise (vier Tore, ein Assist) erzielte fünf Punkte in den letzten drei Spielen. In diesem Zeitraum sammelte auch der Schweizer Kevin Fiala zwei Punkte (ein Tor, ein Assist). Central-Division-Rivale Colorado konnte fünf der letzten sechs Partien gewinnen (5-1-0). Der deutsche Torwart Philipp Grubauer meldete sich nach überstandener Verletzung zurück in der Aufstellung. In dieser weiß bislang Cale Makar zu glänzen. Der Verteidiger führt die diesjährigen Rookies mit 23 Scorerpunkten (fünf Tore, 18 Assists) an. Avalanche-Stürmer MacKinnon sammelte 13 Punkte (fünf Tore, acht Assists) in den letzten sechs Spielen.

Lässt es Bostons Pastrnak gegen Buffalo krachen?
Boston Bruins (13-3-5) gegen Buffalo Sabres (10-8-3) heißt es im TD Garden (Fr. 1 Uhr MEZ, NHL.tv). Die Bruins schicken mit Stürmer David Pastrnak den NHL-Top-Torjäger (19 Treffer) ins Rennen. Trotz der Abstinenz von Patrice Bergeron (Unterkörper-Verletzung), dessen Rückkehr nun erwartet wird, klickte die neuformierte Top-Reihe der Bruins mit Pastrnak, David Krejci und Brad Marchand (zusammen sieben Scorerpunkte beim 5:1 gegen New Jersey). Hinter den Sabres liegen dagegen schwere Wochen: Nur eines der letzten neun Partien konnte Buffalo gewinnen (1-6-2). Casey Mittelstadt wartet seit elf Spielen auf einen Scorerpunkt.

Malgins Panther gegen Holzers Ducks
Die Florida Panthers (11-5-5) bekommen es in der BB&T Arena (Fr. 1 Uhr, NHL.tv) mit den Anaheim Ducks (10-10-2) zu tun. Die Panthers sind gut drauf, haben vier ihrer letzten fünf (4-1-0) sowie sechs ihrer letzten neun Spiele (6-2-1) gewinnen können. Der Schweizer Stürmer Denis Malgin wartet seit sieben Partien auf einen Scorerpunkt. Ganz anders ist die Lage bei den Ducks, die nur eines der letzten sieben Spiele gewinnen konnten (1-4-2). Verlass war dennoch auf den deutschen Verteidiger Korbinian Holzer, der in den letzten vier Partien nie eine negative Plus-Minus-Bilanz kam und auf einen Wert von +2 in diesem Zeitraum kommt.

Video: PIT@FLA: Malgin netzt vom einen Kreis Onetimer ein

Stürmen die Hurricanes zum nächsten Sieg?
Die Carolina Hurricanes (13-7-1) treffen in der PNC Arena (Fr. 1 Uhr MEZ, NHL.tv) auf die Philadelphia Flyers (10-7-4). Die Hurricanes laufen mit breiter Brust auf, immerhin gelangen zuletzt vier Siege in Serie. Erstmals in der Franchise-Geschichte konnte ein Drei-Spiele-Roadtrip perfekt gestaltet werden (3-0-0). Auch ein Verdienst des Schweizers Nino Niederreiter, der in den letzten beiden Partien drei Scorerpunkte sammelte (ein Tor, zwei Assists). Auf noch längere Punkteserien können die Teamkollegen Dougie Hamilton (sechs Spiele, sieben Punkte) und Martin Necas (vier Spiele, fünf Punkte) verweisen. Außer Form sind dagegen die Flyers, die seit vier Spielen auf einen Sieg warten (0-2-2). Philadelphias Österreicher Michael Raffl ist seit neun Begegnungen ohne Scorerpunkt. 

Keine Rücksicht auf Namen: Nashville will die Wende
Die Nashville Predators (9-8-3) sind außer Form: Aus den letzten acht Spielen gab es nur einen einzigen Sieg bei einer 1-5-2-Bilanz. Der Schweizer Kapitän Roman Josi verbuchte immerhin sieben Scorerpunkte in diesem Zeitraum. Music City will etwas ändern und schreckt auch vor Namen nicht zurück: Zuletzt saß sogar Center Kyle Turris gesund draußen. Gelingt die Wende in der Bridgestone Arena (Fr. 2 Uhr MEZ, NHL.tv) gegen die Vancouver Canucks (10-8-4)? Vancouver ist seit drei Spielen sieglos (0-2-1) und beschreitet die zweite Etappe auf einem Sechs-Spiele-Roadtrip. 

Chicagos Kane vor 600. Assist
Die Chicago Blackhawks (9-8-4) treffen im United Center (Fr. 2.30 Uhr, NHL.tv) auf die Tampa Bay Lightning (9-7-2). Für Chicago endete mit dem jüngsten 2:4 gegen Carolina eine Siegesserie von zwei Spielen sowie eine Punkteserie von sechs Spielen (5-0-1). Jetzt wollen die Blackhawks eine neue Serie starten. Mithelfen soll unter anderem Rookie Kirby Dach, der eine Punkteserie von fünf Spielen (vier Tore, drei Assists) vorweisen kann sowie Superstar Patrick Kane, der unmittelbar vor seiner 600. NHL-Vorlage steht. Tampa Bay kassierte zuletzt zwei Niederlagen in Folge und bangt um Stürmer Nikita Kucherov (Oberkörperverletzung). Der Russe würde auch eine Lücke im so wichtigen Powerplay (29,6 Prozent, 2.) hinterlassen, denn treffen die Lightning nicht im Powerplay, haben sie eine 1-7-0-Bilanz. Hoffnung machen Stürner Alex Killorn (drei Tore, vier Assists) und Verteidiger Victor Hedman (zwei Tore, sechs Assists), die in den letzten fünf Spielen jeweils punkten konnten.

Video: BUF@CHI: Kane überwindet Hutton im Powerplay

Stars und Jets im Aufwind
Die Dallas Stars (12-8-2) scheinen in der Saison 2019/20 angekommen zu sein: Nach einem 1-7-1-Start holten die Texaner in den folgenden 13 Spielen elf Siege (11-1-1). Zuletzt gelangen vier Siege in Serie. Stars-Kapitän Jamie Benn (drei Tore, zwei Assists) kann genauso eine Punkteserie von drei Spielen vorweisen wie Stürmer Blake Comeau drei Spiele (zwei Tore, ein Assist). Stars-Center Tyler Seguin lieferte drei Multi-Punkt-Partien in Folge ab (zwei Tore, fünf Assists). Jetzt geht es im American Airlines Center (Fr. 2.30 Uhr MEZ, NHL.tv) gegen die Winnipeg Jets (13-8-1). Die Gäste aus Kanada befinden sich ebenfalls im Aufwind, feierten drei Siege in Folge und kommen in den letzten elf Spielen auf eine 7-1-1-Bilanz.

Flames-Leistungsträger außer Form
Die St. Louis Blues (13-4-5) meldeten sich nach drei sieglosen Spielen (0-1-2) zurück (3:1 gegen Tampa) und haben in den letzten elf Partien eine vorzeigbare 8-1-2-Bilanz. Auf heimischem Eis im Enterprise Center (Fr. 2 Uhr MEZ, NHL.tv) sind nun die Calgary Flames (10-11-3) zu Gast. Bei Calgary stecken ausgerechnet die beiden ultimativen Leistungsträger in der Krise: Johnny Gaudreau traf nur zweimal in den letzten 19 Spielen, Sean Monahan nur dreimal in 21 Partien. Der deutsche Stürmer Tobias Rieder wurde nur einen Tag, nachdem er runtergeschickt wurde, aus dem AHL-Farmteam Stockton Heat zurückgeholt und steht für das Match beim amtierenden Stanley-Cup-Champion zur Verfügung.

 

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Columbus: Kapitän Foligno kehrt zurück
In der Nationwide Arena (Fr. 1 Uhr MEZ, NHL.tv) begegnen sich die Columbus Blue Jackets (8-8-4) und die Detroit Red Wings (7-13-3). Nur einmal in den jüngsten fünf Spielen nahmen die Blue Jackets keine Punkte mit (3-1-1). Columbus' Verteidiger Zach Werenski kann eine Punkteserie von vier Spielen (drei Tore, zwei Assists) und Stürmer Emil Bemstrom von fünf Spielen (drei Tore, drei Assists) vorweisen. Kapitän Nick Foligno kehrt nach abgesessener Sperre zurück. Bei den Red Wings sind Verteidiger Mike Green (Oberkörperverletzung) sowie Stürmer Darren Helm (Unterkörperverletzung) fraglich. Formstark präsentierte sich zuletzt Detroits Anthony Mantha mit acht Punkten (drei Tore, fünf Assists) aus den letzten sieben Partien.

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