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21.11. Spiel-Vorschau: Volles Programm

Am Tag vor Thanksgiving sind bis auf drei Mannschaften alle im Einsatz; Hischier vor Comeback

von Stefan Herget @NHLde / NHL.com/de Chefautor

14 größtenteils regionale Duelle werden in der NHL am Mittwoch, einen Tag vor dem spielfreien Thanksgiving, ausgetragen. So kommt es unter anderem zum Derby der New York Rangers gegen die New York Islanders. Die Florida Panthers treffen auf die Tampa Bay Lightning, die Nashville Predators treten gegen die St. Louis Blues an und die Arizona Coyotes empfangen die Vegas Golden Knights.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Nico Hischier zurück auf dem Eis

Mit ihrem Center der ersten Reihe Nico Hischier treten die New Jersey Devils (8-9-2) zu ihrem Heimspiel im Prudential Center gegen die Montreal Canadiens (11-6-4) an. Der 19-jährige Schweizer musste erstmals in seiner Karriere vier Spiele wegen einer Daumenverletzung aussetzen. Am Dienstag stürmte er im Training wieder zwischen seinen angestammten Reihenkollegen Taylor Hall und Kyle Palmeri. "Nico sollte bereit sein", betonte Trainer John Hynes im Anschluss. Die Devils können Unterstützung gut gebrauchen, auch wenn sie ohne Hischier zwei Siege und fünf Punkte einfahren konnten, so stehen sie trotzdem, punktgleich mit dem Letzten Pittsburgh Penguins, auf dem vorletzten Platz in der Eastern Conference. Die Abstände nach oben sind jedoch gering.

 

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New Yorker Derby birgt wie immer Brisanz

Wenn die New York Islanders (10-7-2) und die New York Rangers (11-8-2) aufeinandertreffen, ist für gewöhnlich Feuer unter dem Hallendach, besonders weil beide Fanlager lautstark unterstützt werden. Beide Mannschaften trennen vor ihrem Duell im Madison Square Garden nur zwei Punkte mit den Rangers auf dem zweiten Platz der Metropolitan Division und den Islanders außerhalb der Playoff-Ränge, wenngleich die Gäste zwei Spiele weniger absolviert haben. Die Islanders haben mit acht Siegen in Folge gegen den Lokalrivalen einen neuen Rekord aufgestellt. Zuletzt gewannen sie mit 7:5 am 15. November im Barclay Center, und sie konnten bisher alle Begegnungen gegen Divisions-Konkurrenten gewinnen (7-0-0).

Pittsburgh hofft auf Crosby-Rückkehr

Pittsburghs Kapitän Sidney Crosby könnte seine Verletzung am oberen Körperbereich nach drei Spielen Pause auskuriert haben und gegen die Dallas Stars (11-8-2) in der PPG Paints Arena zurückkehren, wie Trainer Mike Sullivan am Dienstag verkündete. Der 31-jährige Stürmer hat voll am Training teilgenommen. Crosby gab sich diesbezüglich noch verhaltener. Die Stars treten, nach einem starken Auftritt bei den Islanders (6:2) am Sonntag und einem schwächeren bei den Rangers (1:2) am Montag, in Pittsburgh (7-8-4) ohne ihren Torhüter Ben Bishop an, der verletzt für ca. eine Woche ausfallen wird. Die Penguins müssen nicht nur ihre schlechte Heimbilanz (3-5-2) aufbessern, sondern ihr Punktekonto dringend füllen, um den nicht standesgemäßen letzten Platz im Osten zu verlassen.

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Chicago beginnt Auswärtsreise in Washington

Die Chicago Blackhawks (8-8-5) möchten ihre Serie von zuletzt vier Spielen mit mindestens einem Punktgewinn auch bei den Washington Capitals (10-7-3) fortsetzen. Es ist ihr erster Auftritt bei der drei Spiele umfassenden Auswärtsreise. Der kürzlich am Montag 30 Jahre alt gewordene Patrick Kane führt die Scoringliste der Blackhawks mit 25 Punkten (12 Tore, 13 Assists) in 20 Saisonspielen an. Die Capitals haben ihre letzten beiden Partien und drei von vier auf ihrem Roadtrip gewonnen und sind in die vorderen Plätze der Metropolitan Division vorgestoßen. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Saison. Letztes Jahr gewannen die Blackhawks gegen die Capitals zu Hause mit 7:1, verloren jedoch in D.C. mit 2:6.

Toronto strebt fünften Sieg und NHL-Führung an

Die Toronto Maple Leafs (15-6-0) treten mit vier Siegen und 30 Punkten im Rücken bei den Carolina Hurricanes (9-8-3) an, die drei Siege in ihren letzten fünf Partien einfahren konnten und das fünfte Spiel in Serie zu Hause in der PNC Arena bestreiten. Die Maple Leafs können durch einen Sieg wieder die einen Punkt vor ihnen stehenden Nashville Predators, die allerdings später am Tag ebenfalls auflaufen werden, als Spitzenreiter der NHL überholen. Gut möglich, dass Carolinas Trainer Rod Brind'Amour im Tor auf Curtis McElhinney und dessen Ehrgeiz, es beweisen zu wollen, vertraut, nachdem Toronto den Torhüter am 2. Oktober auf die Waiverliste gesetzt hatte, von wo ihn die Hurricanes verpflichteten. Center Viktor Rask steht bei Carolina kurz vor seinem Comeback und ersten Saisoneinsatz, nachdem er am Dienstag voll trainieren konnte. Die Maple Leafs sind mit neun Siegen und einer Niederlage das beste Auswärtsteam der NHL.

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Die weiteren Spiele vom Mittwoch:

Philadelphia @ Buffalo

Noch zu früh kommt das Spiel wohl für den verletzten Österreicher Michael Raffl, der zwar am Dienstag mit einem Trikot für keinen Kontakt, aber weitestgehend komplett bei den Flyers mittrainierte. Die Buffalo Sabres (13-6-2) haben mit sechs Siegen in Folge einen Lauf, den sie gegen die Philadelphia Flyers (9-9-2) fortsetzen möchten. 

Boston @ Detroit

Die Detroit Red Wings (9-9-2) können die in der Verteidigung verletzungsgeplagten Boston Bruins (11-6-3), die auf dem zweiten Wild-Card-Platz im Osten liegen, weiter Boden gut machen. Zu allem Überfluss wurde Zdeno Chara auf die Verletztenliste gesetzt und auch Stürmer Patrice Bergeron fällt voraussichtlich für vier Wochen aus.

Florida @ Tampa Bay

Zum Derby von Florida empfangen die Tampa Bay Lightning (14-6-1) die Florida Panthers (8-7-3) in der Amalie Arena. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison gewannen die Lightning zu Hause im Shootout. Tampa bestreitet fünf Heimspiele, ehe es am 1. Dezember zum "Rückspiel" nach Sunrise geht.

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St. Louis @ Nashville

Neuer Trainer, neues Glück, heißt es auch für die St. Louis Blues (7-9-3), nachdem Mike Yeo am Montag nach der Niederlage bei den Los Angeles Kings entlassen und durch Craig Berube ersetzt wurde. Mit der Partie bei den Nashville Predators (15-5-1) steht ihm gleich ein schwerer Einstand bevor.

Ottawa @ Minnesota

Nach vorne schauen wollen die Minnesota Wild (12-7-2) nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und sie möchten im heimischen Xcel Energy Center gegen die Ottawa Senators (9-9-3) wieder punkten. Die Kanadier konnten in der Fremde erst zwei Siege einfahren (2-5-1).

Vegas @ Arizona

Die Arizona Coyotes (9-9-1) empfangen zum Nachbarschaftsduell in der Tabelle die Vegas Golden Knights (9-12-1). Beide Teams haben 19 Punkte auf dem Konto und liegen damit fünf Zähler außerhalb der Playoffränge. Die Golden Knights sind mit einer Bilanz von 4-9-0 auswärts bisher wenig überzeugend.

 

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Vancouver @ Anaheim

Nach fünf Niederlagen in Folge müssen die Vancouver Canucks (10-11-2) wieder punkten, um den dritten Platz in der Pacific Division zu behaupten. Besonders gilt das gegen den direkten Verfolger Anaheim Ducks (8-9-5), der nur einen Punkt hinter ihnen liegt.

Winnipeg @ Calgary

Der Zweite der Central Division, die Winnipeg Jets (12-5-2), tritt beim Zweiten der Pacific Division, den Calgary Flames (12-8-1) an. Die Jets konnten zum zweiten Mal in dieser Saison nach dem 14. bis 22. Oktober (4-0-1) in ihren letzten fünf Spielen punkten (4-0-1). Sowohl die Flames, als auch die Jets weisen im November das drittbeste Powerplay der NHL mit einer Erfolgsquote von 33,3 Prozent vor.

Colorado @ Los Angeles

Die Colorado Avalanche (10-6-4) konnten in der Saison 2017/18 gegen die Los Angeles Kings (7-12-1) nicht gewinnen (0-2-1). Sie wollen ihre bessere Ausgangspositionin diesem Jahr, um gegen das punktschlechteste Team der NHL im Staples Center doppelt zu punkten, allerdings zeigten sich die Kings zuletzt verbessert. Sie gewannen jüngst gegen die Blues mit 2:0.

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