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21.1. Spiel-Vorschau: Top-Duell steigt in Denver

Colorado Avalanche wollen den Nashville Predators mit einem Sieg dichter auf den Pelz rücken

von Axel Jeroma @nhlde / NHL.com/de Autor

Zu einem Top-Duell innerhalb der Central Division kommt es im Pepsi Center von Denver. Dabei wollen die Colorado Avalanche mit einem Sieg den unmittelbar vor ihnen platzierten Nashville Predators dichter auf den Pelz rücken. Nach ihrem Fiasko vom Samstag sind die Los Angeles Kings vor eigenem Publikum gegen die St. Louis Blues auf Wiedergutmachung aus. Mit den Vegas Golden Knights und den Minnesota Wild treffen zwei Gewinner vom Samstag aufeinander. Die Florida Panthers streben derweil gegen die San Jose Sharks den dritten Erfolg nacheinander gegen einen Playoff-Anwärter an.

Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Verkürzen die Avalanche den Rückstand auf die Predators?

Die Marschroute der Colorado Avalanche für das Duell gegen die Nashville Predators im Pepsi Center ist klar: Sie wollen an die fulminante Offensivleistung vom Samstag gegen die Los Angeles Kings anknüpfen und zwei weitere Punkte einfahren. "Einzelne Siege bringen uns nicht weiter. Wir müssen mal wieder ein paar Spiele in Serie gewinnen", sagte Stürmer Mikko Rantanen im Hinblick auf das enge Rennen um die Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs in der Western Conference. Nicht mithelfen kann Verteidiger Erik Johnson. Er fällt mit Anzeichen auf eine leichte Gehirnerschütterung aus. Für die Predators geht es darum, die dritte Niederlage hintereinander abzuwenden und die Avalanche auf Abstand zu halten. Nashville besitzt als Tabellenzweiter der Central Division acht Punkte Vorsprung auf den Dritten aus Colorado, der jedoch zwei Spiele in der Hinterhand hat.

Video: LAK@COL: Rantanen mit Rückhand zum zweiten Tor

Gelingt den Kings die Wiedergutmachung für die Denver-Pleite?

Wiedergutmachung betreiben lautet das oberste Ziel der Los Angeles Kings bei ihrem Heimauftritt im Staples Center gegen die St. Louis Blues. Die Kalifornier gingen bei ihrem jüngsten Auftritt in Denver nach einem desolaten zweiten Drittel mit 1:7 unter. Die Gäste sind allerdings alles andere als ein Aufbaugegner. Mit fünf Siegen aus acht Begegnungen robbten sie sich bis auf vier Punkte an einen Wildcard-Platz in der Western Conference heran. Die Blues traten die Reise nach Los Angeles ohne den verletzten David Perron an. Die angeschlagenen Tyler Bozak, Robert Thomas und Zach Sanford bestiegen dagegen das Flugzeug. 7-5-2 lautet die Bilanz der Blues aus den vergangenen 14 Spielen bei den Kings. Jay Bouwmeester steht vor seinem 400. Einsatz im Trikot von St. Louis.

Wer gewinnt das Duell zweier Wochenendsieger?

Mit den Vegas Golden Knights und den Minnesota Wild stehen sich in der T-Mobile Arena zwei Gewinner des Wochenendes gegenüber. Die Golden Knights bezwangen die Pittsburgh Penguins am Samstag deutlich mit 7:3. Etwas mehr Mühe hatten am gleichen Abend die Wild bei ihrem 2:1 gegen die Columbus Blue Jackets. Die Gäste können bei ihrem Gastspiel in Las Vegas wieder auf Center Eric Fehr zurückgreifen. Das bislang einzige Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison endete am 6. Oktober mit einer 1:2-Heimniederlage nach Penaltyschießen für Minnesota.

 

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Landen die Panthers ihren dritten Erfolg in Serie?

Zu einem Schweizer Stürmerduell kommt es im BB&T Center in Sunrise. Dabei trifft Denis Malgin von den Florida Panthers auf Timo Meier von den San Jose Sharks. Malgin verbuchte in den zurückliegenden fünf Partien einen Assist. Meier kam im gleichen Zeitraum auf zwei Vorlagen. Den Panthers gelangen zuletzt mit dem 3:1 gegen die Toronto Maple Leafs und dem 4:2 bei den Nashville Predators zwei Erfolge gegen Playoff-Anwärter. Herausragend ist derzeit Floridas Penalty-Killing. 24 von 26 Unterzahlspielen in den vergangenen elf Spielen überstanden sie schadlos. Weniger gut lief es in den zwei zurückliegenden Begegnungen für die Sharks. Sie verloren jeweils mit 3:6 gegen die Tampa Bay Lightning und die Arizona Coyotes. Wenn sie gegen die Panthers nicht erneut leer ausgehen wollen wollen, müssen sie dringend ihre Abwehrprobleme in den Griff bekommen.

Welche Spieler stehen vor einem Meilenstein?

Für vier Angreifer könnte der Spieltag ein besonderes Karriereerlebnis mit sich bringen. Sollte Wild-Kapitän Mikko Koivu gegen die Golden Knights einen Puck ins Netz befördern, hätte er 200 Tore auf dem Konto. Predators-Center Nick Bonino fehlt noch ein Erfolgserlebnis, um auf 100 Treffer zu kommen. Brayden Schenn von den Blues ist zwei Assists von der Marke von 200 Vorlagen entfernt. Noch einen Tick mehr ins Zeug legen für ein Jubiläum müsste sich Jonathan Marchessault von den Golden Knights. Für ihn sind aktuell 97 Torvorlagen verzeichnet.

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