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2.1. Spiel-Vorschau: Colorado mit Grubauer

Deutscher Torhüter startet gegen Sharks, die Oilers wollen auswärts die Trendwende und Pittsburgh Siegesserie fortsetzen

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Sechs Spiele stehen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der NHL auf dem Programm. Dabei kommt es zu einigen sehr interessanten Auseinandersetzungen, die jeweils ihre ganz eigenen Aspekte und thematischen Schwerpunkte haben. So wollen zum Beispiel die Pittsburgh Penguins bei den New York Rangers ihre Siegesserie fortsetzen. Die Edmonton Oilers hingegen möchten wieder doppelt punkten, wenn sie auswärts gegen die Arizona Coyotes anzutreten haben. Die Detroit Red Wings hoffen ihrerseits auf das Ende ihrer Verletzungsproblematik. Die Colorado Avalanche werden, wie das Team bereits am Tag vor dem Spiel gegen die San Jose Sharks bekanntgab, diesmal mit Torhüter Philipp Grubauer im Tor versuchen, einen Heimsieg zu landen.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Detroit zählt gegen Calgary wieder auf Helm

Die Detroit Red Wings (15-19-7) empfangen die in dieser Saison überraschend stark aufspielenden Calgary Flames (24-12-4) in der heimischen Little Caesars Arena. Erstmals seit dem 17. November hoffen die Red Wings, die in den vergangenen Wochen sehr ersatzgeschwächt agieren mussten, wieder auf Stürmer Daren Helm zurückgreifen zu können. "Ich erwarte ihn für das Spiel einsatzbereit", bestätigte Trainer Jeff Blashill nach dem Abschlusstraining. "Endgültig entscheiden wir das erst kurz vor dem Spiel, doch es sieht aktuell gut aus." Helm verpasste seit seinem letzten Einsatz 21 Saisonspiele. Am Dienstag trainierte er gemeinsam in einer Formation mit Luke Glendening und Andreas Athanasiou. Auch im Unterzahlspiel agierte er im Training voll mit. Seine Unterstützung können die Red Wings gerade in diesem Bereich dringend gebrauchen. Ihre Quote sackte ohne ihn merklich ab, reicht derzeit nur noch zu Rang 20 ligaweit, bei einer Erfolgsrate von unterdurchschnittlichen 77,8%. 

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Pittsburgh will die eigene Erfolgsserie in New York fortschreiben 

Nach sechs Siegen hintereinander, und acht Erfolgen aus den vergangenen zehn Spielen, nehmen die Pittsburgh Penguins (21-12-6) im Madison Square Garden gegen die New York Rangers (17-14-7) einen weiteren Anlauf ihre laufende Erfolgsserie fortzusetzen. Die am Mittwochabend gastgebenden Rangers haben ebenfalls ihre beiden jüngsten Begegnungen siegreich beenden können, gewannen am Montag zum Jahresabschluss mit 2:1 gegen die St. Louis Blues. Zu verschenken haben die New Yorker ebenfalls nichts, beträgt ihr Rückstand auf den Lokalrivalen, die New York Islanders, schon fünf Zähler. Bis zum zweiten Wild-Card-Platz in der Eastern Conference, den zurzeit die Montreal Canadiens halten, sind es sogar sieben. Weitere Pleiten auf heimischem Eis sind für die Rangers damit tabu, soll der Kontakt zu den Playoffplätzen nicht schon im Januar abreißen.

Kann sich New Jersey in Dallas abermals auf Blackwood verlassen?

In ihrem jüngsten Spiel bezwangen die New Jersey Devils (15-16-7) die Vancouver Canucks überraschend glatt mit 4:0 Toren. Ein sehr starker Rückhalt seines Teams war dabei Rookie-Torhüter Mackenzie Blackwood. Es war der zweite Shutout des jungen Torstehers hintereinander. Mit 25 Paraden am Montag, mit drei Siegen aus seinen ersten sechs Ligaeinsätzen, empfahl sich das Talent nachdrücklich für weitere Einsätze auf der großen Eishockeybühne. Als erstem Rookie-Torwart der Franchisegeschichte gelangen ihm zwei Spiele ohne einen einzigen Gegentreffer hintereinander. Am Mittwoch werden die Devils mit dem Schweizer Stürmer Nico Hischier von den Dallas Stars (20-16-4) im American Airlines Center der Texaner gefordert. Kann sich der 22-jährige Blackwood abermals auszeichnen? Verzichten müssen die Devils vorerst auf Topscorer Taylor Hall, der seit Neujahr auf der Verletztenliste geführt wird.

 

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Colorado mit Grubauer im Tor gegen San Jose

Die Colorado Avalanche (19-13-8) präsentierten sich beim freiwilligen Training vor ihrem Spiel gegen die San Jose Sharks (21-13-7) personell angeschlagen. Lediglich sechs gesunde Stürmer waren auf dem Eis zu sehen. Sven Andrighetto, Gabriel Bourque, Matt Calvert, Sheldon Dries, Tyson Jost und Logan O'Connor nahmen an der freiwilligen Einheit teil. Dazu gesellten sich noch die Verteidiger Samuel Girard und Ryan Graves. Für die Torhüterfraktion im Kader zeigten Philipp Grubauer und Pavel Francouz Flagge. "Ja, wir haben aktuell viele nicht hundertprozentig fitte Jungs im Kader. Darunter ist Semyon Varlamov. Auch wenn er könnte, er wird am Mittwoch nicht zum Einsatz kommen", erklärte Trainer Jared Bednar. Grubauer wird gegen die Sharks im Tor spielen. Im Laufe seiner NHL-Karriere kam der Deutsche gegen die Kalifornier vier Mal zum Einsatz. Seine Bilanz lautet 2-1-1, bei einem Gegentorschnitt von 1,48 und einer Fangquote von 94,3%. Nächste Chance zur Verbesserung bietet sich für Grubauer in diesem mit Spannung erwarteten Spiel.

Edmonton möchte die Trendwende gegen Arizona

Die Edmonton Oilers (18-18-3) beginnen eine vier Spiele umfassende Auswärtsfahrt mit einem Gastspiel bei den Arizona Coyotes (17-20-2). Es wird das erste von vier Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der laufenden Hauptrunde werden. Im Vorjahr konnten die Oilers drei dieser vier Saisonvergleiche gewinnen. Diese Tatsache kann dem Team frischen Mut ermöglichen, denn aktuell läuft es bei der Mannschaft der beiden Deutschen Tobias Rieder und Leon Draisaitl einfach nicht. Sechs Pleiten hagelte es in Serie, fünf davon vor den eigenen Fans. Um den Rückstand auf die Konkurrenz aus Dallas und Anaheim beim Kampf um einen Platz in den nächsten Stanley Cup Playoffs nicht zu groß werden zu lassen, müssen dringend weitere Punkte her. Für Draisaitl läuft es aktuell hingegen richtig gut. Er konnte in den jüngsten vier Spielen zwischen dem 22. Dezember und dem Silvestertag in allen vier Spielen treffen. Mit 21 Toren liegt er gemeinsam mit Connor McDavid in der teaminternen Torjägerliste an der Spitze. Die Tore der beiden werden auch in Arizona dringend benötigt, wenn die Trendwende für Edmonton gelingen soll. Einfach wird die Aufgabe keinesfalls. Die Coyotes gingen aus drei ihrer jüngsten fünf Begegnungen als Sieger hervor. 

Die weiteren Spiele vom Mittwoch: 

Vancouver @ Ottawa

Im innerkanadischen Duell zwischen den Ottawa Senators (15-21-4) und den Vancouver Canucks (19-19-4) ist die Favoritenrolle auf dem Papier klar verteilt. Während die Senators mit dem Erreichen der Stanley Cup Playoff-Plätze schon Anfang 2019 nichts mehr zu tun haben, spielen die Canucks eine überraschend erfolgreiche Runde, liegen zu Jahresbeginn mit zwei Zählern Rückstand auf einen Wild-Card-Platz im Westen noch mitten im Rennen um die KO-Runden-Teilnahme. Ein Sieg in Ottawa wäre für Vancouver somit ein weiterer Schritt.

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