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20.11. Spiel-Vorschau: Edmonton in San Jose

Die kriselnden Oilers stehen vor ihrem Auswärtsspiel gegen die Sharks unter Erfolgsdruck

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Nach einem mit insgesamt neun Begegnungen gefüllten Spielplan am Montag steht am Dienstag (Mittwochmorgen 4:30 MEZ) lediglich eine Begegnung an. Diese hat es jedoch in sich, treffen die zuletzt wenig erfolgsverwöhnten Edmonton Oilers (9-10-1) auf die San Jose Sharks (11-7-3). Das erste von insgesamt fünf Duellen zwischen beiden Teams in der regulären Saison findet im SAP Center in Nordkalifornien statt. Wenige Stunden vor dem Match platzte im Lager der Oilers eine Bombe: Der Klub trennte sich von Coach Todd McLellan. Neuer Mann an der Bande ist Ken Hitchcock.

Die Oilers, die weiterhin auf den deutschen Stürmer Tobias Rieder, der wegen einer Verletzung im oberen Körperbereich einige Wochen ausfällt, verzichten müssen, stehen unter Druck, denn sie liegen nach dem Verpassen der Stanley Cup Playoffs im Vorjahr erneut außerhalb der Plätze, die zu einer Teilnahme im April 2019 berechtigen würden.

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Ihr Rückstand auf einen Wild Card-Platz in der Western Conference beträgt fünf Zähler, während es auf den dritten Rang in der Pacific Division lediglich drei sind. Die Dallas Stars aus der Central Division haben nach absolvierten 21 Begegnungen 24 Punkte auf dem Konto, behaupten damit den zweiten Wild Card-Platz im Westen. Edmonton kann nach gespielten 20 Partien 19 Punkte vorweisen. Näher zu erreichen sind die Vancouver Canucks, die mit drei mehr absolvierten Spielen und daraus erkämpften 22 Zählern auf Rang drei ihrer Division rangieren.

Sportlich machten die Gäste mit San Jose im Vorjahr keine guten Erfahrungen. Einen von vier Vergleichen mit den Kaliforniern konnten die Kanadier für sich entscheiden. Während zwei Spiele glatt verlorengingen, gelang es den Oilers zumindest einmal sich in die Overtime zu retten. Das Spiel am 18. Dezember 2017 konnte Edmonton mit 5:3 auf heimischem Eis gewinnen.

Die Gegenwart macht den Oilers ebenfalls nicht unbedingt großen Mut. Die Gegenwart macht den Oilers ebenfalls nicht unbedingt großen Mut. Sechs der letzten sieben Partien gingen verloren, darunter zwei Spiele am vergangenen Wochenende gegen die Calgary Flames (2:4) und die Vegas Golden Knights (3:6).

 

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Gerade die jüngste Pleite gegen Vegas hinterließ bei Kapitän Connor McDavid viel Frust: "Wir müssen es einfach wieder hinkriegen die vollen 60 Minuten konstant zu spielen. Wir dominieren die Gegner immer für einige Phasen, bekommen es aber nicht hin dieses Niveau dauerhaft zu halten. Immer wieder lassen wir uns dann unnötig in die Defensive drängen."

McDavid und Leon Draisaitl führen die teaminterne Torjägerliste des Teams mit jeweils zwölf Treffern an. Auf ihnen ruhen einmal mehr die Hoffnungen der Anhängerschaft. Mit 28 Punkten liegt McDavid zudem in der Rangliste der erfolgreichsten Scorer der Liga weit vorne. Lediglich Mikko Rantanen (32) von den Colorado Avalanche und Nathan MacKinnon (29), ebenfalls in Diensten des Teams aus Denver, waren in dieser Kategorie erfolgreicher als der junge Stürmer der Oilers.

Auf Seiten der Sharks führt Brent Burns mit 22 Punkten (3 Tore, 19 Assists) die teaminterne Scorerwertung an. Bester Torschütze von San Jose ist Joe Pavelski mit 13 Treffern. Assists konnte Pavelski vergleichsweise bescheidene drei Stück verbuchen.

Der Schweizer Timo Meier kann 12 Treffer und 21 Zähler vorweisen. Beides führt ihn jeweils auf den zweiten Platz in der Rangliste der Sharks.

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Tomas Hertl folgt mit 16 Punkten aus 16 Spielen auf dem dritten Platz. Mit dem Tschechen wird erstmalig wieder im Kader gerechnet, nachdem er aufgrund einer Verletzung der unteren Körperhälfte eine Woche gefehlt hatte.

Die Sharks dürften zum Kräftemessen mit den Oilers mit deutlich mehr Selbstvertrauen antreten als die Männer aus Edmonton. Nicht nur, dass sie 25 Punkte angesammelt haben, sondern sie agierten zuletzt deutlich erfolgreicher als die kriselnden Oilers. San Jose bezwang am Samstag die St. Louis Blues glatt mit 4:0.

San Joses Trainer Peter DeBoer vertraut auf die Intelligenz seiner Spieler: "Die Jungs haben zuletzt die richtigen Antworten auf dem Eis gegeben. Wir haben grundsätzlich eine sehr kluge Mannschaft. Vieles regelt sich dann quasi von alleine. Da muss man als Trainer manchmal gar nicht mehr so viel sagen."

 

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Zudem können die Gastgeber in direkten Duellen mit Teams aus ihrer Division auf eine erfolgreiche Bilanz von 3-1-0 zurückblicken, während Edmonton in dieser Kategorie auf eine sieglose Statistik von 0-2-0 verweisen muss.

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