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19.3. Spiel-Vorschau: Kampf um die Playoffs

Drei von vier Wildcard-Teams und fünf ihrer härtesten Verfolger kämpfen um wichtige Punkte

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Am Dienstag tobt in zehn Partien erneut ein wilder Kampf um womöglich entscheidende Punkte im Rennen auf die Plätze in den Stanley Cup Playoffs. In der Metropolitan Division liefern sich die Washington Capitals und die New York Islanders ein Fernduell um den ersten Platz. Beinahe alle Teams sind im Einsatz, die am Ende auf einer Wildcard der Eastern Conference landen könnten. Im Westen kommt es zum Schweizer Duell zwischen Sven Andrighettos Colorado Avalanche und Kevin Fialas Minnesota Wild, Leon Draisaitl und Tobias Rieder treffen auf die St. Louis Blues.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Spitzenspiel mit Pastrnak?

Die Boston Bruins treffen im Nassau Veterans Memorial Coliseum auf die New York Islanders und hoffen dabei auf gewaltige Verstärkung. Im Spiel der zweitbesten Mannschaft der Eastern Conference gegen die Islanders, die Platz eins der Metropolitan Division belegen, könnte David Pastrnak nach 16 Spielen in den Kader der Bruins zurückkehren. Der tschechische Stürmer fehlte seit dem 10. Februar aufgrund einer Verletzung am Daumen und trainierte am Montag wieder mit der Mannschaft. Er kommt in der laufenden Saison auf 66 Punkte (31 Tore, 35 Assists) in 56 Spielen und ist damit trotz der langen Zwangspause gemeinsam mit Brad Marchand der beste Torschütze, fünftbeste Vorbereiter und drittbeste Scorer der Bruins. Seine Rückkehr und einige Spiele Praxis vor dem Beginn der Playoffs, kämen Boston entgegen.

 

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Harter Kampf in der Metropolitan Division

Während die Islanders mit 91 Zählern punktgleich mit den Washington Capitals an der Spitze der Metropolitan Divsion stehen, findet dahinter ein enger Dreikampf um den dritten Platz statt. Die Carolina Hurricanes und die Pittsburgh Penguins treffen im direkten Duell aufeinander. Derzeit belegen die Penguins mit 88 Punkten den dritten Rang, doch dicht hinter ihnen folgen die Hurricanes mit 85 Punkten, bei noch zwei mehr zu absolvierenden Spielen. Die Columbus Blue Jackets stehen mit 84 Punkten auf der zweiten Wildcard und haben ein Spiel weniger als die Penguins bestritten. Das direkte Aufeinandertreffen könnte die Vorentscheidung um den dritten Platz bringen. Dafür schicken die Hurricanes den Schweizer Nino Niederreiter in die Schlacht, der seit seinem Transfer von den Minnesota Wild am 17. Januar mit 22 Punkten (elf Tore, elf Assists) der drittbeste Scorer und beste Torschütze des Teams ist.

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Duell der Verfolger

Trotz der engen Tabellensituation, können sich die drei Kandidaten auf den dritten Platz der Metropolitan Division zumindest teilweise entspannen, denn mit den Philadelphia Flyers und den Montreal Canadiens treffen in Philadelphia ihre beiden härtesten Verfolger aufeinander. Die Canadiens sind mit 81 Punkten das erste Team außerhalb der Playoff-Ränge, die Flyers folgen mit 78 Punkten. Beide Teams haben noch zehn Spiele vor sich und hoffen auf eine Wildcard, wobei die Flyers aktuell etwas besser in Form sind als die Frankokanadier. Im März holten sie fünf Siege aus acht Spielen, die Canadiens kamen auf drei Siege aus acht Partien. 

Schweizer im Kampf um die Playoffs

Wenn die Colorado Avalanche bei den Minnesota Wild zu Gast sind, geht es für zwei Eidgenossen um wichtige Punkte. Kevin Fiala kam am 25. Februar zu den Wild und erzielte für sie zwei Tore und einen Assist in zehn Spielen. Aktuell liegt sein Team mit 77 Punkten nur einen Punkt hinter den Arizona Coyotes, die die zweite Wildcard im Westen belegen. Drei Zähler hinter den Wild folgen die Avalanche, für die es Sven Andrighetto in den letzten beiden Spielen auf ein Tor und zwei Vorlagen brachte und der deutsche Torwart Philipp Grubauer im vergangenen Spiel gegen die New Jersey Devils einen Shutout lieferte. Die Avalanche sind nach Punkten zwar im Nachteil, treffen mit den Wild und den Dallas Stars in den nächsten beiden Spielen aber auf zwei direkte Konkurrenten um die Wildcard. Vier Punkte aus den beiden Partien sind beinahe Pflicht, wenn sie in die Playoffs wollen.

 

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Harte Nuss für Josi und Weber

Trotz des Abgangs von Fiala zur Trade Deadline stehen bei den Nashville Predators noch zwei Schweizer im Kader, die die Toronto Maple Leafs stoppen wollen. In diesem hochkarätigen Spiel geht es für beide Mannschaften um die Platzierung und das Heimrecht in der ersten Playoffrunde. Nashville belegt mit 87 Punkten (41-27-5) den zweiten Platz der Central Division, drei Punkte hinter den Winnipeg Jets. Die Maple Leafs haben mit 91 Punkten (43-24-5) keine Chance mehr auf den Division-Titel, können sich aber noch den zweiten Platz von den Boston Bruins zurückerobern, die vier Punkte vor ihnen liegen. Sowohl die Maple Leafs, wie auch die Predators zeigten in letzter Zeit mit fünf Siegen aus zehn Spielen eine schwankende Form. 

Die weiteren Spiele vom Dienstag:

Edmonton @ St. Louis

Leon Draisaitl und Tobias Rieder gastieren mit den Edmonton Oilers bei den St. Louis Blues. Mit sieben Punkten Rückstand auf eine Wildcard sind die Playoffs für die Oilers noch möglich, dafür muss nun aber eine Erfolgsserie her. Es kommt passend, dass die Blues derzeit ihre schwächste Phase seit dem Jahreswechsel erleben.

Detroit @ NY Rangers

Theoretisch könnten die New York Rangers in ihrem Heimspiel gegen die Detroit Red Wings noch an einer Playoff-Teilnahme arbeiten, wirklich daran glauben dürfte bei 15 Punkten Rückstand aber wohl niemand mehr. Die Red Wings sind bereits rechnerisch aus dem Rennen, somit geht es wohl eher darum, sich anständig aus der Saison zu verabschieden.

Washington @ New Jersey

Die Capitals wollen bei den New Jersey Devils entscheidende Punkte sammeln, um am Ende der regulären Saison den ersten Platz der Metropolitan Division zu belegen. Die Devils mussten zuletzt auf ihre Schweizer Nico Hischier und Mirco Müller verzichten und bisher gab es für keinen der beiden Entwarnung.

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Florida @ Dallas

Die Dallas Stars können durch einen Heimsieg gegen die Florida Panthers mit den St. Louis Blues auf Platz drei der Central Division gleichziehen. Die Stars zeigen im März eine starke Form und erwiesen sich besonders für ihre direkten Konkurrenten als harter Gegner.

Columbus @ Calgary 

Während die Columbus Blue Jackets noch um einen Platz in den Playoffs kämpfen, sind ihre Gastgeber, die Calgary Flames bereits qualifiziert. Man sollte jedoch keinesfalls damit rechnen, dass die Flames einen Gang zurückschalten, immerhin geht es für sie noch um Platz eins in der Pacific Division und in der Western Conference.

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