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19.11. Spiel-Vorschau: Top-Duell in Nashville

Mit den Predators und den Lightning treffen die Spitzenreiter im Westen und Osten aufeinander

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Mehrere reizvolle Duelle hält der Spielplan am heutigen Montag parat. Unter anderem treffen mit den Nashville Predators und den Tampa Bay Lightning die beiden führenden Teams der Western und Eastern Conference aufeinander. In ganz anderen Gefilden bewegen sich derzeit die Los Angeles Kings und die St. Louis Blues. Sie sind Letzter in ihren Divisionen und suchen im direkten Aufeinandertreffen einen Weg aus der Krise. Gleiches gilt für die Pittsburgh Penguins, die in ihrer Gruppe ebenfalls die rote Laterne tragen und gegen die Buffalo Sabres antreten müssen. Insgesamt sind neun Partien angesetzt.

Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Wer gewinnt das Topspiel zwischen den Predators und den Lightning?

Das Topspiel des Tages steigt ohne Frage in der Bridgestone Arena. Die Nashville Predators, Tabellenführer der Western Conference, empfangen den Spitzenreiter der Eastern Conference, die Tampa Bay Lightning. Beide Teams haben ihr letztes Spiel vor dem Showdown gewonnen. Die Predators bezwangen am Samstag vor eigenem Publikum die Los Angeles Kings mit 5:3, die Lightning setzten sich mit 6:5 in Overtime bei den Philadelphia Flyers durch. Beide Teams müssen prominente Ausfälle verkraften. Bei Nashville fehlen Angreifer Viktor Arvidsson und Verteidiger P.K. Subban, bei Tampa Bay Torhüter Andrei Vasilevskiy, Angreifer Ondrej Palat und Defensivspieler Anton Stralman.

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Finden die Penguins einen Weg aus der Krise?

In einer veritablen Krise befinden sich die Pittsburgh Penguins. Der Stanley-Cup-Champion von 2016 und 2017 verlor acht der jüngsten zehn Begegnungen und belegt in der Metropolitan Division den letzten Platz. Heute geben die Buffalo Sabres ihre Visitenkarte in der PPG Paints Arena ab. Wären die Gäste voriges Jahr noch als Aufbaugegner zu betrachten gewesen, können die Penguins diesmal alles andere als siegesgewiss in die Auseinandersetzung gehen. Denn die Sabres spielen derzeit richtig gutes Eishockey und liegen in der Atlantic Divison auf dem dritten Platz. Unklar ist, ob Pittsburghs Kapitän Sidney Crosby mit von der Partie sein kann. Er laboriert an einer Oberkörperverletzung. Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig.

 

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Gewinnen die Kings im Duell der Divisionsschlusslichter bei den Blues?

Wenn die Los Angeles Kings ihr erklärtes Ziel Playoff-Teilnahme realisieren wollen, benötigen sie langsam aber sicher eine Siegesserie, um Boden in der Tabelle gut zu machen. Nach wie vor belegen die vor Saisonbeginn hoch eingeschätzten Kalifornier den letzten Platz in der Pacific Divison. Mit nur 13 Punkten aus 19 Spielen beträgt der Rückstand auf die drittplatzierten Vancouver Canucks bereits neun Zähler. Allerdings haben die Kings noch drei Partien in der Hinterhand. Womöglich kommt ein Gegner wie die St. Louis Blues genau zur rechten Zeit, um die Aufholjagd in die Wege zu leiten. Die Blues stehen jedoch als Schlusslicht in der Central Divison ebenso unter Zugzwang und werden alles daransetzen, im Enterprise Center beide Punkte einzufahren.

Landen die Panthers den zweiten Sieg gegen die Senators in acht Tagen?

Nach einem Zwischenhoch mit vier Siegen zwischen dem 8. und 13. November ist bei den Florida Panthers wieder Ernüchterung eingekehrt. Grund sind die beiden jüngsten Auswärtsniederlagen gegen die Columbus Blue Jackets (3:7) und die New York Rangers (2:4). An ihren heutigen Kontrahenten haben die Panthers jedoch gute Erinnerungen. Am 11. November bezwangen sie die Kanadier in Sunrise deutlich mit 5:1. Diesmal findet die Begegnung jedoch im Canadian Tire Center in Ottawa statt. Nicht mit dabei ist Stürmer Denis Malgin. Der 21-jährige Oltner wurde nach zuletzt schwächeren Auftritten ins AHL-Farmteam Springfield Falcons geschickt.

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Feiert Holtby sein Comeback im Tor der Capitals?

Mit Verletzungsproblemen von drei Leistungsträgern müssen sich die Washington Capitals herumschlagen. Sowohl Torwart Braden Holtby als auch die beiden Angreifer Evgeni Kuznetsov und T.J. Oshie leiden unter Oberkörper-Blessuren. Während ein Einsatz der beiden Feldspieler beim Gastspiel im Bell Centre gegen die Montreal Canadiens unwahrscheinlich ist, besteht beim Schlussmann durchaus Hoffnung. Er trainierte am Sonntag wieder mit der Mannschaft und ist eine Option für das heutige Match. Vorläufig beendet ist das NHL-Abenteuer für den Zürcher Jonas Siegenthaler. Er kehrte nach zwei Einsätzen zurück zu den Hershey Bears, der AHL-Filiale der Capitals.

 

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Weiterhin spielen am Montag:

Columbus @ Toronto

Zu einem weiteren hochklassigen Duell kommt es in der Scotiabank Arena, wo sich die Toronto Maple Leafs und die Columbus Blue Jackets gegenüberstehen. Mit einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Tampa Bay nach regulärer Spielzeit in Nashville würden die Gastgeber an den Lightning vorbei auf Rang 1 der Atlantic Division springen. Die Blue Jackets behalten den Platz an der Sonne in der Metropolitan Division unabhängig vom Spielausgang.

Winnipeg @ Vancouver

Während die Winnipeg Jets das kanadische Derby ohne größere Personalsorgen angehen können, fehlen den Vancouver Canucks beim Heimspiel in der Rogers Arena gleich sieben Spieler, darunter mit Anders Nilsson und Thatcher Demko zwei Torleute. Nach wie vor nicht zur Verfügung steht auch der Berner Angreifer Sven Bärtschi.

Vegas @ Calgary

Die Calgary Flames wollen das Momentum nach dem 4:2-Erfolg vom Samstag in der Battle of Alberta gegen die Edmonton Oilers nutzen und gegen die Vegas Golden Knights nachlegen. Im Tor beginnen wird erneut David Rittich. Bei seinen jüngsten sieben Starts feierte er sechs Siege und glänzte mit einer Fangquote von 93,3 Prozent. Die Golden Knights zehren ebenso von einem positiven Erlebnis gegen die Oilers. Sie schlugen Edmonton am Sonntag mit 6:3.

Dallas @ New York Rangers

Die Formkurve der Stars zeigte mit zuletzt zwei Siegen in Folge nach oben. Am Sonntag ließ die Top-Reihe mit Alexander Radulov, Tyler Seguin und Jamie Benn mit neun Scorerpunkten beim 6:2 gegen die New York Islanders aufhorchen. Die Defensive der Rangers dürfte vor dem heutigen Auftritt der Texaner im Madison Square Garden gewarnt sein.

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