Devils hoffen auf Rückkehr verletzter Spieler
Die New Jersey Devils hoffen bei ihrem Gastspiel bei den Carolina Hurricanes zumindest einen ihrer verletzten Leistungsträger wieder einsetzen zu können. Nach einem starken Start in die Saison stürzten sie in der Tabelle auf Platz acht der Eastern Conference ab. Nun mussten sie in den letzten Partien auch noch auf Stürmer Nico Hischier und Verteidiger Sami Vatanen, also zwei absolute Schlüsselspieler verzichten, die beide verletzt ausfielen. Zumindest Hischier trainierte am Freitag bereits wieder mit den Teamkollegen, kam am Samstag bei der 3:2 Niederlage gegen die Detroit Red Wings nach Verlängerung aber noch nicht zum Einsatz. Ob er gegen Carolina wieder bereit ist, ist noch unbekannt. Er könnte den Devils in einem wichtigen Spiel einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Auch die Hurricanes sind nicht gerade in Bestform und liegen nur einen Punkt vor den Devils, die jedoch erst zwei von neun Auswärtsspielen gewinnen konnten.
Derby in der Central Division
Die Minnesota Wild bauen gegen die Chicago Blackhawks, einen direkten Konkurrenten in der Central Division und das geografisch nächstgelegene Team, auf ihre neu entdeckte Auswärtsstärke. Die Wild sind eigentlich traditionell als besonders Heimstarke Mannschaft bekannt, in der aktuellen Saison gewannen sie aber sowohl im eigenen Stadion als auch auswärts je sechs von zehn Spielen und holten aus den letzten sechs Spielen auf fremdem Eis zehn von zwölf möglichen Punkten. Das macht sie in der Tabelle aktuell zum zweitbesten Team der Western Conference. Chicago ist derzeit auch nicht der angsteinflößendste Gegner. In den vergangenen zehn Spielen gab es nur einen mageren Sieg, ein 1:0 gegen die St. Louis Blues. In den letzten drei Partien holten sie aber immerhin vier Punkte. Die Formkurve zeigt also leicht nach oben.
Ähnliches: [Niederreiter und die Wild auf dem Vormarsch]
Grubauer beginnt in Kalifornien für Avalanche
Philipp Grubauer wird zwischen den Pfosten der Colorado Avalanche stehen, wenn sie ihren Trip durch Kalifornien am Sonntag bei den Anaheim Ducks beginnen. Der Rosenheimer stand bereits am Freitag bei der 3:2-Niederlage nach Verlängerung gegen die Washington Capitals, seinen ehemaligen Arbeitgeber, im Tor. Beide Teams sind mit drei Siegen aus zehn Spielen nicht zufrieden und liegen mit 22 Punkten für die Avalanche und 20 Punkten auf dem Konto der Ducks in der Tabelle der Western Conference direkt hintereinander. Die Ducks müssen weiterhin auf einige wichtige Spieler wie Corey Perry und Patrick Eaves verzichten. Darunter leidet vor allem ihre Offensive, denn sie sind mit 43 Toren das zweitschlechteste Team der Liga. Gute Nachrichten für Grubauer.
Die neuesten Nachrichten aus der NHL auf Twitter bekommst Du bei [@NHLde]
Oilers hoffen auf ihre Spitzenspieler
Die Edmonton Oilers wittern zu Hause gegen die Vegas Golden Knights die Chance auf ihren zweiten Sieg in sieben Spielen. Dabei müssen sie auf den verletzten Tobias Rieder verzichten und bauen weiterhin auf ihre drei Topscorer Ryan Nugent-Hopkins (vier Tore, 14 Assists), Connor McDavid (elf Tore, 16 Assists) und Leon Draisaitl. (elf Tore, zehn Assists). Die drei erzielten gemeinsam 26 der 54 Tore der Oilers, also fast die Hälfte (48,1 Prozent). Die Golden Knights sind ein durchaus schlagbarer Gegner. Sie stehen auf dem vorletzten Platz der Western Conference (8-11-1, 17 Punkte). Nach ihrer ersten Paradesaison, am Ende derer sie im Finale der Stanley Cup Playoffs standen, hadern sie in der aktuellen Spielzeit besonders mit ihrer Auswärtsbilanz von 3-8-0, was für Draisaitl und seine Oilers spricht.