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18.11. Spiel-Vorschau: Grubauer startet in Anaheim

Philipp Grubauer steht für die Avalanche in Kalifornien im Tor während Leon Draisaitl zu Hause auf die Golden Knights trifft

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Autor

Der Sonntag steht in der NHL im Zeichen der deutschen Stars. Die Colorado Avalanche vertrauen in Anaheim zum zweiten Mal in Folge auf Philipp Grubauer im Tor, Bei den Islanders soll Tom Kühnhackl seine Form gegen die Dallas Stars bestätigen und Leon Draisaitl ist Teil des Spitzentrios der Oilers gegen die Vegas Golden Knights.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Kühnhackl und die Islanders hoffen auf den vierten Sieg in Folge

Die New York Islanders empfangen mit Stürmer Tom Kühnhackl die Dallas Stars, die das erste von drei Auswärtsspielen in vier Tagen bestreiten werden. Die Islanders haben im Moment einen Lauf von drei Spielen in Folge und konnten sich mit einer Ausbeute von 7-2-1 und 15 Punkten aus den letzten zehn Spielen auf Platz zwei der Metropolitan Division schieben. Dazu trug auch Kühnhackl mit drei Toren und einem Assist in seinen letzten fünf Spielen bei. Bei den Dallas Stars hofft Veteran Jason Spezza auf einen besonderen Meilenstein. Der 35-jährige Center braucht nur noch einen Punkt, um der 111. Spieler der NHL-Geschichte zu werden, dem 900 Punkte gelingen.

Video: VAN@NYI: Kühnhackl baut mit Zweitem die Führung aus

Devils hoffen auf Rückkehr verletzter Spieler

Die New Jersey Devils hoffen bei ihrem Gastspiel bei den Carolina Hurricanes zumindest einen ihrer verletzten Leistungsträger wieder einsetzen zu können. Nach einem starken Start in die Saison stürzten sie in der Tabelle auf Platz acht der Eastern Conference ab. Nun mussten sie in den letzten Partien auch noch auf Stürmer Nico Hischier und Verteidiger Sami Vatanen, also zwei absolute Schlüsselspieler verzichten, die beide verletzt ausfielen. Zumindest Hischier trainierte am Freitag bereits wieder mit den Teamkollegen, kam am Samstag bei der 3:2 Niederlage gegen die Detroit Red Wings nach Verlängerung aber noch nicht zum Einsatz. Ob er gegen Carolina wieder bereit ist, ist noch unbekannt. Er könnte den Devils in einem wichtigen Spiel einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Auch die Hurricanes sind nicht gerade in Bestform und liegen nur einen Punkt vor den Devils, die jedoch erst zwei von neun Auswärtsspielen gewinnen konnten.

Derby in der Central Division

Die Minnesota Wild bauen gegen die Chicago Blackhawks, einen direkten Konkurrenten in der Central Division und das geografisch nächstgelegene Team, auf ihre neu entdeckte Auswärtsstärke. Die Wild sind eigentlich traditionell als besonders Heimstarke Mannschaft bekannt, in der aktuellen Saison gewannen sie aber sowohl im eigenen Stadion als auch auswärts je sechs von zehn Spielen und holten aus den letzten sechs Spielen auf fremdem Eis zehn von zwölf möglichen Punkten. Das macht sie in der Tabelle aktuell zum zweitbesten Team der Western Conference. Chicago ist derzeit auch nicht der angsteinflößendste Gegner. In den vergangenen zehn Spielen gab es nur einen mageren Sieg, ein 1:0 gegen die St. Louis Blues. In den letzten drei Partien holten sie aber immerhin vier Punkte. Die Formkurve zeigt also leicht nach oben.

 

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Grubauer beginnt in Kalifornien für Avalanche

Philipp Grubauer wird zwischen den Pfosten der Colorado Avalanche stehen, wenn sie ihren Trip durch Kalifornien am Sonntag bei den Anaheim Ducks beginnen. Der Rosenheimer stand bereits am Freitag bei der 3:2-Niederlage nach Verlängerung gegen die Washington Capitals, seinen ehemaligen Arbeitgeber, im Tor. Beide Teams sind mit drei Siegen aus zehn Spielen nicht zufrieden und liegen mit 22 Punkten für die Avalanche und 20 Punkten auf dem Konto der Ducks in der Tabelle der Western Conference direkt hintereinander. Die Ducks müssen weiterhin auf einige wichtige Spieler wie Corey Perry und Patrick Eaves verzichten. Darunter leidet vor allem ihre Offensive, denn sie sind mit 43 Toren das zweitschlechteste Team der Liga. Gute Nachrichten für Grubauer.

 

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Oilers hoffen auf ihre Spitzenspieler

Die Edmonton Oilers wittern zu Hause gegen die Vegas Golden Knights die Chance auf ihren zweiten Sieg in sieben Spielen. Dabei müssen sie auf den verletzten Tobias Rieder verzichten und bauen weiterhin auf ihre drei Topscorer Ryan Nugent-Hopkins (vier Tore, 14 Assists), Connor McDavid (elf Tore, 16 Assists) und Leon Draisaitl. (elf Tore, zehn Assists). Die drei erzielten gemeinsam 26 der 54 Tore der Oilers, also fast die Hälfte (48,1 Prozent). Die Golden Knights sind ein durchaus schlagbarer Gegner. Sie stehen auf dem vorletzten Platz der Western Conference (8-11-1, 17 Punkte). Nach ihrer ersten Paradesaison, am Ende derer sie im Finale der Stanley Cup Playoffs standen, hadern sie in der aktuellen Spielzeit besonders mit ihrer Auswärtsbilanz von 3-8-0, was für Draisaitl und seine Oilers spricht.

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