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14.11. Spiel-Vorschau: Blackhawks wollen siegen

Chicago will den Abwärtstrend gegen St. Louis endlich stoppen, Winnipeg ist gegen die Capitals gefordert

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Vier Begegnungen mit ihren jeweils ganz eigenen Geschichten stehen am Mittwoch (Ortszeit) auf dem Programm. Im Mittelpunkt dabei der neuerliche Versuch der Chicago Blackhawks ihre Niederlagenserie gegen die St. Louis Blues endlich zu stoppen. Aber auch das Kräftemessen der Colorado Avalanche mit den Boston Bruins im Pepsi Center zu Denver verspricht für die Fans garantiert einiges an Spannung.


Fünf Aspekte, auf die es zu achten gilt:

St. Louis muss in Chicago auf Schenn verzichten

Ohne Brayden Schenn werden die St. Louis Blues (6-6-3) bei den Chicago Blackhawks (6-8-4) antreten müssen. Dies gab Trainer Mike Yeo nach dem Training am Dienstag bekannt. Seine nicht näher benannte Verletzung der oberen Körperhälfte hindert Schenn jedoch nicht daran, den anstehenden, insgesamt drei Spiele umfassenden Roadtrip mitzumachen. Er dürfte also kurzfristig wieder einsatzbereit sein. Die Statistik macht St. Louis trotzdem Mut. Von den letzten 14 Duellen zwischen beiden Teams gewannen die Blues immerhin deren acht (8-3-3).

 

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Blackhawks wollen ihre Niederlagenserie endlich stoppen

Nach acht Pleiten hintereinander wollen die Blackhawks gegen die Blues unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren. Nachdem Coach Joel Quenneville nach fünf Niederlagen in Serie in der Vorwoche von den Verantwortlichen von seiner Aufgabe entbunden wurde, läuft es auch unter seinem Nachfolger Jeremy Colliton nicht wirklich rund. Er blieb in seinen ersten drei Spielen mit der Verantwortung ebenfalls sieglos (0-2-1).

"Wir sind grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Ich glaube fest daran, dass wir bald wieder erfolgreicher sein werden. Die Qualität des Kaders ist hoch", gab sich Colliton gegenüber NHL.com optimistisch. "Wenn eine Mannschaft in einer Negativspirale steckt, dann ist es halt schwer sich daraus zu befreien. Aber so ist das eben. Wir müssen die Situation annehmen und einen Weg herausfinden. Und das werden wir tun."

 

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Winnipeg mit viel Respekt vor Tom Wilson und den Capitals

Am Dienstag war Tom Wilson bei seinem ersten Einsatz für die Washington Capitals (8-6-3) nach seiner 14-Spiele-Sperre direkt unter den Torschützen für die Hauptstädter. Dank auch seiner Hilfe siegten die Capitals bei den Minnesota Wild mit 5:2 Toren. Die Winnipeg Jets (10-5-1) sind also gewarnt, wenn sie es jetzt gegen Washington und Wilson besser machen wollen. Patrik Laine verwies nach dem Training am Dienstag auf die enorme Torgefahr des Rückkehrers in den Kader des Titelverteidigers. "Wir müssen sehr auf ihn achten", betonte Laine unumwunden. "Er ist ein guter Spieler, auch wenn er zuletzt einige umstrittene Aktionen auf dem Eis hatte. Er spielt hart und harmoniert gut mit Ovechkin. Wilson verstärkt ihr Team, jetzt, wo er wieder mit dabei ist."

Video: WSH@MIN: Wilson trifft bei seinem Saisondebüt

Auf Seiten der Jets wird Dustin Byfuglien mit dabei sein. Er nahm zwar am Dienstag nicht am Training des Teams teil, doch Trainer Paul Maurice gab direkt Entwarnung und betonte, dass einem Einsatz des erfahrenen Kraftpakets im Spiel gegen die Capitals nichts im Wege stehen würde.


Colorado startet mit Varlamov im Tor gegen Boston

Die Colorado Avalanche (8-6-3) kehrten am Sonntag mit einem 4:1-Erfolg bei den Edmonton Oilers im Gepäck von ihrem Zwei-Spiele-Roadtrip aus Kanada zurück. Am Mittwoch und am Freitag stehen jetzt Heimspiele im Pepsi Center gegen die Boston Bruins (10-5-2) und die Capitals auf dem Programm. Am Montag genoss das Team zunächst einen komplett freien Tag, am Dienstag waren die Avalanche dann erneut mit einer intensiven Trainingseinheit auf dem Eis aktiv. Matt Calvert fehlte dabei, J.T. Compher arbeitete individuell.

Video: COL@EDM: Rantanen trifft bereits nach 26 Sekunden

"Es war schön einmal einen Tag frei zu haben", freute sich Alexander Kerfoot nach dem Training. "Heute waren wir auf dem Eis wieder voll gefordert, so dass wir für das Spiel gegen Boston gut gerüstet sind."

Es ist davon auszugehen, dass Kerfoot wieder mit Colin Wilson und Tyson Joost in einer Reihe agieren wird, so wie im vorherigen Spiel in Edmonton. Trainer Jared Bednar war jedenfalls voll des Lobes über seine Formationen: "Ich habe unsere Reihen gegen Edmonton insgesamt sehr geschätzt. Jetzt, wo Jost wieder mit dabei sein kann, lief es in dieser Kombination ganz gut."

Jost hatte zuletzt vier Spiele aufgrund einer Kopfverletzung versäumt, kehrte erst zum Spiel gegen die Winnipeg Jets in den Teamkader der Avalanche zurück. Zudem verriet Bednar, dass Torhüter Semyon Varlamov erneut im Tor starten wird und den Vorzug vor Philipp Grubauer erhält.


Vegas kehrt gegen Anaheim auf heimisches Eis zurück

Die Vegas Golden Knights (7-10-1) beendeten ihren jüngsten vier Spiele umfassende Auswärtstour am Sonntag mit einer 1:4-Pleite bei den Bruins. Nun dürfen sie gegen die Anaheim Ducks (8-8-3) wieder auf heimischem Eis auflaufen. Am Freitag folgt dann ein weiteres Heimspiel gegen die St. Louis Blues.

Das Spiel gegen Anaheim wird in einem ganz besonderen Rahmen stattfinden. Wie Klubpräsident Kerry Bubolz verkündete, wird im Rahmen des Spiels in der T-Mobile Arena den vielen Soldaten gedacht, die für die Bürger der USA ihren Dienst verrichten. Ihnen zu Ehren wird es nicht nur zahlreiche Aktionen rund um das Stadion in Las Vegas geben, sondern die Spieler der Golden Knights werden spezielle Trikots beim Warmup tragen, um ihre Dankbarkeit auszudrücken.

Video: NSH@ANA: Gibson mit der Fanghand gegen Johansen in OT

Die Ducks bezwangen ihrerseits am Montag zu Hause die zuvor auswärts ungeschlagenen Nashville Predators mit 2:1 nach Shootout und gehen so mit frischem Selbstvertrauen auf das Eis.

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