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14.1. Spiel-Vorschau: Crosby und Kessel vor Meilensteinen

Die Rangers wollen Crosby und Kessel ihre Jubiläen nicht gönnen und Calgary wünscht sich Sieg sieben in Serie.

von Christian Göbel @DocGoebel / NHL.com/de Autor

Nach der Niederlage im New Yorker Stadtduell sinnen die New York Rangers zu Gast bei den Pittsburgh Penguins auf Wiedergutmachung. Die Pens bereiten sich ihrerseits auf zwei Meilensteine vor und müssen sich für den Fall der Fälle überlegen, ob Sidney Crosby oder Phil Kessel die Hartgummischeibe als Andenken bekommt. In Carolina möchten die brennend heißen Calgary Flames ihre Siegesserie vor der Bye-Woche auf sieben Spiele ausbauen.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Verkraften die Rangers die Niederlage gegen den Rivalen aus Brooklyn?

In der vergangenen Nacht mussten sich die New York Rangers im innerstädtischen Duell den New York Islanders mit 2:7 geschlagen geben. "Wir brauchen jetzt vollen Einsatz von jedem. Zum Glück haben wir am Sonntag eine neue Chance." Blickt Rangers Kapitän Ryan McDonagh nach vorne. Gleichzeitig warnt der Spielführer aber auch: "Wenn wir die selben Dinge tun, wird das gleiche Ergebnis herauskommen."

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Der Start der Broadway Blueshirts nach ihrer fünftägigen Pause war schwach und gegen die Pittsburgh Penguins muss eine Leistungssteigerung folgen, um sich eine Chance auf die Punkte zu erhalten. Schließlich handelt es sich bei den Pens um den direkten Verfolger der Rangers in der Division und um den ärgsten Rivalen im Kampf um die Playoffplätze in der Eastern Conference. Ein Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten würde diesen wieder auf Abstand bringen, nachdem die Rangers schon den Atem der zuletzt mit drei Siegen in Folge sehr erfolgreichen Penguins im Nacken spüren.

Macht Crosby die 400 voll?

Sidney Crosby steht bei 398 NHL-Treffern und könnte mit einem Doppelpack gegen die New York Rangers einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere erreichen. Der 30-jährige Center der Pittsburgh Penguins ist, seit er 2005 an erster Stelle gedraftet wurde, das Gesicht der Franchise und hat mit einem Punkteschnitt von 1,30 (1072 Punkte in 827 Partien) maßgeblichen Anteil an den Erfolgen der Pens im letzten Jahrzehnt.

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Crosby ist einer der besten Spieler der Welt und kann an guten Tagen Partien im Alleingang entscheiden. Die Siegesserie der Penguins beruht auch auf der bestechenden Form ihres kanadischen Teamkapitäns, der während dieser in jedem Spiel mindestens zweimal punktete (2 Tore, 7 Assists). Ein weiterer Faktor ist Phil Kessel, der fleißig scort und mittlerweile bei 699 Zählern steht. Möglicherweise können Kessel und Crosby heute Nacht gemeinsam feiern, sollte Kessel das zweite Tor von Crosby auflegen. Es stellt sich dann nur die Frage, wer den Jubiläumspuck als Erinnerungsstück bekommt - Crosby oder Kessel?

Calgary reist mit sechs Siegen in Folge nach Carolina

Das heißeste Team der Liga kommt derzeit aus dem frostigen Calgary. Mit sechs doppelten Punktgewinnen in Folge im Gepäck reisen die Calgary Flames zu den Carolina Hurricanes und möchten diesen in der PNC Arena ordentlich einheizen. Die Flames wissen nicht, wie es sich anfühlt im Jahr 2018 zu verlieren, verbuchte man doch seit dem Jahreswechsel ausschließlich Siege für sich und schlug dabei auch Top-Mannschaften wie die Tampa Bay Lightning und die Los Angeles Kings. Das Team um Johnny Gaudreau erzielte in seinen vergangenen sechs Spielen 19 Treffer, dennoch endeten die Begegnungen viermal nur knapp zu ihren Gunsten (CHI 4:3 OT, LAK 4:3, ANA 3:2, MIN 3:2 OT).

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Am Sonntag gaben die Flames bekannt, dass sie Eishockeylegende Jaromir Jagr auf die Injury List gesetzt und Stürmer Ryan Lomberg von den Stockton Heat (American Hockey League) ins Team berufen haben.

Mit der Bye-Woche vor der Brust, würden die Calgary Flames gerne mit einem guten Gefühl in ihren fünftägigen Kurzurlaub gehen. Die Hurricanes stehen ebenfalls vor einer freien Woche. Sie haben in diesem Jahr jedoch eine Achterbahnfahrt hinter sich: Auf Siegen folgten Niederlagen und umgekehrt. Setzt sich diese Berg-und-Tal-Fahrt fort, dann war das 3:4 gegen die Washington Capitals ein gutes Omen für den kommenden Auftritt.

Chicago schnuppert an den Wild-Card-Rängen

Den Chicago Blackhawks fehlen vor ihrem Heimspiel gegen die Detroit Red Wings im United Center nur zwei Punkte auf einen Wildcard-Platz. Da die San Jose Sharks und die Dallas Stars in der kommenden Nacht spielfrei sind, besteht für die Blackhawks die Chance vorübergehend auf einen der begehrten Spots zu springen. Die Red Wings sind keine unlösbare Aufgabe. Sie mussten zuletzt zwei Niederlagen in Serie einstecken und konnten nur fünf der letzten zehn Spiele gewinnen (5-5-0). Jedoch liest sich auch die Bilanz der Blackhawks nicht berauschend (5-4-1) und der Druck von hinten, durch die derzeit herausragend guten Colorado Avalanche, nimmt stetig zu. Ob Chicago mit den Verfolgern im Nacken und dem zwischenzeitlichen Playoff-Platz vor der Nase die notwendige Topleistung abrufen kann, wird sich zeigen. Zumindest dürfen sie sich anschließend, bis zum 20. Januar erholen, und die Pause zur Regeneration nutzen.

Vancouver nach Ende der Niederlagenserie im Aufwind?

Die Vancouver Canucks reisen mit einem Sieg gegen die Columbus Blue Jackets in der Tasche zu den Minnesota Wild. Die schwache Bilanz der Canucks (2-6-2) aus den vergangenen zehn Spielen ist nicht die beste Empfehlung, um sich bei den Wild etwas zu erhoffen, die ihre letzten beiden Partien erfolgreich gestalten konnten und in sieben der vergangenen zehn Begegnungen punkteten (6-3-1). Minnesota steht in der Central Division auf Rang vier in Lauerstellung und will den St. Louis Blues die direkte Playoffqualifikation noch streitig machen.

Video: VAN@CBJ: Gaunce erzielt PP-Tor mit brechenden Stock

Die Canucks beendeten in der Nacht von Freitag auf Samstag ihren Negativlauf von fünf Niederlagen. Um sich ihre Minimalchancen auf die Playoffs aufrecht zu erhalten, muss Vancouver eine Siegesserie starten und auftreten wie im Spiel gegen die Blue Jackets. Nucks Verteidiger Erik Gudbranson war mit der "exzellenten Arbeit im eigenen Drittel" zufrieden und stellte fest, dass sein Team "wenig Chancen zugelassen hat." Die Wild sind für Vancouver der letzte Gegner vor der Bye-Woche.

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