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14.1. Spiel-Vorschau: Oilers unter Zugzwang

Mit den Sabres kommt ein Angstgegner in den Rogers Place; sechs Begegnungen am Montag angesetzt

von Axel Jeroma und Stefan Herget @NHLde / NHL.com/de Autor

Die Edmonton Oilers und die Colorado Avalanche stehen langsam aber sicher unter Zugzwang. Beide schwächelten zuletzt öfter als es ihnen lieb sein konnte. Am heutigen Montag haben sie Gelegenheit, eine Trendwende einzuleiten. Das Team aus Denver hat dabei die härtere Nuss zu knacken. Es muss bei den Toronto Maple Leafs antreten, während es die Oilers zu Hause mit den Buffalo Sabres zu tun bekommen. Darüber hinaus sind vier Begegnungen angesetzt. Die New Jersey Devils genießen Heimrecht gegen die Chicago Blackhawks, die Philadelphia Flyers erwarten die Minnesota Wild, die Washington Capitals empfangen die St. Louis Blues und die Boston Bruins sind Gastgeber für die Montreal Canadiens.

Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Wie schlagen sich die Oilers gegen ihren Angstgegner?

Reichlich Sand im Getriebe ist seit geraumer Zeit bei den Edmonton Oilers. In den zurückliegenden zwölf Begegnungen gab es nur drei Erfolge. Nun kommt mit den Buffalo Sabres ausgerechnet einer ihrer Angstgegner in den Rogers Place. Elf der vergangenen 16 Vergleiche entschied die Vertretung aus dem US-Bundesstaat New York zu seinen Gunsten. In dieser Spielzeit standen sich beide Teams noch nicht gegenüber.

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Die Oilers wollen im letzten von drei Spielen ihrer aktuellen Heimserie unbedingt beide Punkte einfahren, damit im Kampf um einen Playoff-Platz nicht weiter Boden verloren wird. Dabei hoffen sie einmal mehr auf Scorerpunkte von Leon Draisaitl. Für ihn läuft es derzeit gut. Der 23 Jahre alte Kölner ist nur noch zwei Treffer von der Marke von 100 NHL-Toren und der Einstellung seiner persönlichen Saisonbestleistung von 25 Toren aus dem Vorjahr entfernt.

Zeigt das Zusatztraining der Avalanche den gewünschten Effekt?

Mit einem Zusatztraining haben sich die Colorado Avalanche auf das schwere Spiel in der Scotiabank Arena bei den Toronto Maple Leafs eingestimmt. Neun Spieler nahmen am Sonntag an der Einheit teil, darunter Torhüter Philipp Grubauer und Stürmer Sven Andrighetto. Besonders geübt wurden Eins-gegen-eins-Situationen und Bullys.

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Wieder im Training steht seit dem Wochenende auch Verteidiger Nikita Zadorov. Der Blueliner fehlte in den vergangenen zehn Partien wegen einer Unterkörper-Verletzung. Ob es bereits zu einem Einsatz gegen die Maple Leafs reicht, ist jedoch fraglich. Bei Colorado lief zuletzt wenig zusammen, neun von zehn Begegnungen gingen verloren. Für beide Kontrahenten ist es das erste Aufeinandertreffen in der laufenden Saison.

Gelingt den Blackhawks endlich wieder ein doppelter Punktgewinn?

Trotz guter Leistungen seit Jahresbeginn treten die Chicago Blackhawks auf der Stelle. Ein Grund dafür sind die drei Niederlagen nach Verlängerung, bei denen sich die Mannschaft von Dominik Kahun gegen die New York Islanders, die Nashville Predators und die Vegas Golden Knights wertvolle Zusatzpunkte durch die Lappen gehen ließ. Der einzige doppelte Punktgewinn in den sechs Partien seit 1. Januar gelang bei den Pittsburgh Penguins. Der starke Auftritt dort sollte den Blackhawks Mut machen für die Aufgabe im Prudential Center gegen die New Jersey Devils.

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Das Ensemble aus Newark bewies am Samstag beim Erfolg gegen die Philadelphia Flyers aufsteigende Tendenz. Nico Hischier glänzte als Torschütze. Mirco Müller bot in der Verteidigung nach elf Spielen Abstinenz eine starke Vorstellung. Es wird also keine leichte Aufgabe für die Blackhawks, bei denen Erik Gustafsson der dritte Defensivspieler in der Klubgeschichte mit mindestens einem Assist in neun aufeinanderfolgenden Spielen werden möchte.

Setzt Blues-Stürmer Perron seine Serie bei den Capitals fort

Die St. Louis Blues haben im Kampf um ein Playoff-Ticket noch lange nicht aufgegeben. Nach vier Siegen aus sechs Begegnungen im Januar liegen sie nur noch fünf Punkte hinter dem zweiten Wildcard-Rang im Westen. Hinzu kommt, dass St. Louis mit 43 Einsätzen die wenigsten Spiele aller 15 Teams der Conference bestritten hat und daher noch reichlich Potenzial vorhanden ist, den Rückstand weiter zu verkürzen.

 

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Am heutigen Montag steht den Blues jedoch erst einmal ein schwerer Gang bevor. In der Capital One Arena treffen sie auf die Washington Capitals von Jonas Siegenthaler. Viel vorgenommen hat sich Blues-Angreifer David Perron. Er will seine Punkteserie auf elf Partien ausdehnen. Damit wäre er der erste Spieler des Klubs seit über fünf Jahren, dem dieses Kunststück gelingt.

Überwinden die Wild ihre Schwäche gegen die Kellerkinder?

Vor dem Duell im Wells Fargo Center gegen die Philadelphia Flyers verwies Trainer Bruce Boudreau auf ein großes Problem der Minnesota Wild in dieser Saison: "Wir tun uns gerade gegen die Teams schwer, die hinter uns in der Tabelle stehen. Wenn wir immer so auftreten würden wie gegen Winnipeg, hätten wir gut und gerne 60 Punkte auf dem Konto." Damit machte er zugleich deutlich, welche Einstellung er sich von seinen Mannen gegen das Schlusslicht der Liga wünscht.

 

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Die Flyers landeten 2019 lediglich einen Sieg. Die Chancen, dass die Mannschaft von Michael Raffl den angestrebten Einzug in die Playoffs schafft, tendieren praktisch gegen null.

Außerdem spielen am Montag:

Montreal @ Boston

Drei Siege und drei Niederlagen aus den vergangenen sechs Spielen haben die Montreal Canadiens vor ihrem Gastspiel im TD Garden bei den Boston Bruins vorzuweisen. Deutlich besser lief es im gleichen Zeitraum für den Gegner aus Massachusetts. Die Bruins entschieden fünf ihrer sechs Auftritte für sich. Sie liegen in der Atlantic Division mit 56 Punkten auf Rang drei. Die Canadiens folgen mit 53 Zählern unmittelbar dahinter.

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