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13.2. Spiel-Vorschau: Gelingt Murray das Debüt?

Der Interimstrainer der Ducks steht gegen Vancouver direkt unter Druck, Edmonton ist in Pittsburgh gefordert

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Nach zwölf Spielen in der Nacht zuvor, ist das NHL-Programm am Mittwochabend vergleichsweise dünn besetzt. Die beiden angesetzten Begegnungen haben es allerdings in sich. Zum einen kommt es zum mit Spannung erwarteten Kräftemessen der um einen Stanley Cup Playoff-Platz kämpfenden Pittsburgh Penguins rund um Superstar Sidney Crosby mit den Edmonton Oilers, bei denen der Deutsche Leon Draisaitl aktiv ist. Zum anderen gibt es beim Spiel der Anaheim Ducks gegen die Vancouver Canucks den ersten Auftritt von Interimstrainer Bob Murray zu bestaunen, der seine Kalifornier dringend in die Erfolgsspur zurückführen will. 

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Gelingt den Oilers die Revanche gegen Pittsburgh?

Die Edmonton Oilers eröffnen einen insgesamt drei Spiele umfassenden Auswärtstrip mit einem Gastspiel bei den Pittsburgh Penguins. Es wird der zweite und letzte Vergleich beider Mannschaften in dieser Hauptrunde sein. Das erste Duell hatten die Penguins am 23. Oktober 2018 mit 6:5 Toren nach Verlängerung knapp für sich entschieden. Teamkapitän Crosby hatte seinerzeit den siegbringenden Treffer markiert. Die Oilers sind diesmal also auf Revanche aus. Spannung erscheint bei diesem Spiel in jedem Falle vorprogrammiert, schließlich gingen vier der vergangenen sechs Spiele zwischen beiden Teams in die Verlängerung. 

Video: PIT@PHI: Crosby versenkt freien Puck zum ersten Tor

Edmonton will den Abstand auf die Wild verkürzen

Nachdem sie am vergangenen Donnerstag eine sechs Spiele umfassende Serie ohne Sieg (0-4-2) mit einem Erfolg über die Minnesota Wild hinter sich lassen konnten, hielt die Trendwende bei den Oilers nicht lange an. Am darauffolgenden Samstag unterlag das Team mit 2:5 gegen die San Jose Sharks. Gerade der Erfolg gegen die Wild war für Edmonton von großer Bedeutung, beträgt der Rückstand auf die Mannschaft aus Minnesota, die den zweiten Wildcard-Platz im Westen inne hat, aktuell sechs Zähler. Edmonton hat dabei noch zwei Spiele mehr zu absolvieren als der direkte Konkurrent aus dem 'State of Hockey'. Ein Erfolg gegen den Stanley Cup Champion der Jahre 2016 und 2017 aus Pittsburgh wäre für das Draisaitl-Team also von großer Bedeutung. 

Penguins müssen den Ausfall von Malkin kompensieren

Aktuell halten die Penguins den umkämpften zweiten Wildcard-Platz in der Eastern Conference inne. Ihr Vorsprung auf die Carolina Hurricanes beträgt einen einzigen Zähler. Ein Heimsieg gegen die Oilers ist aus ihrer Sicht, nach nur einem Sieg aus den jüngsten fünf Spielen, dringend geboten. Erschwert wird dieses Ansinnen durch den kurzfristigen Ausfall von Starstürmer Evgeni Malkin. Dieser wurde von der Liga am Dienstag mit einer Sperre von einem Spiel belegt, nachdem er den Österreicher Michael Raffl von den Philadelphia Flyers im Spiel am Montag (1:4) unfair mit einem hohen Stock traktiert hatte.

 

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Was bewirkt Bob Murray als neuer Interimstrainer der Ducks?

Wenn die Anaheim Ducks am Abend die Vancouver Canucks empfangen, trägt bei den Kaliforniern erstmals nach der Entlassung von Trainer Randy Carlyle General Manager Bob Murray auch die Verantwortung hinter der Bande. Dieser wird die Mannschaft bis zum Ende der Saison 2018/19 betreuen, bevor er für einen neuen Trainer Platz machen wird. Der dreifach Nominierte für den Titel 'General Manager des Jahres' erreichte in dieser Rolle eine Bilanz von 509-374-130 in 1.013 NHL-Spielen für Anaheim und die Chicago Blackhawks. Als Spieler brachte er es auf 1.008 Begegnungen, in denen er 514 Punkte (132 Tore, 382 Assists) sammeln konnte. Als neuer Trainer in Anaheim muss er sich allerdings erst beweisen. 

Markstrom vor Comeback im Canucks-Tor?

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stammtorwart Jacob Markstrom kam bei den Canucks beim 2:7 gegen die San Jose Sharks am Montag der erst 19-jährige Michael DiPietro zu seinem NHL-Debüt. Der Nachwuchskeeper machte seine Sache im Großen und Ganzen ordentlich, konnte jedoch dem Sturmlauf der Sharks nicht wirklich etwas entgegensetzen. Seine 17 Saves waren am Ende nicht annähernd gut genug, um seinem Team zu einem Punktgewinn verhelfen zu können. Somit hoffen sie im Lager der Westkanadier sehnlichst auf eine Rückkehr von Markstrom. Diese soll, laut aktuellen Aussagen von Trainer Travis Green, womöglich schon am Mittwoch gegen die Ducks möglich sein. Green betonte allerdings zugleich, dass er keinerlei Risiko eingehen will, die Entscheidung über eine Rückkehr der Nummer eins erst kurzfristig fallen wird.

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