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13.12. Spiel-Vorschau: Top-Spiel in Tampa!

Mit den Lightning und den Maple Leafs treffen sich die beiden besten NHL-Teams

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

Die beiden besten NHL-Teams messen sich in einem ultimativen Top-Spiel: Die Tampa Bay Lightning empfangen die Toronto Maple Leafs. Ferner bauen die Nashville Predators gegen die aufstrebenden Vancouver Canucks auf ihre "Rinne Mauer". Zum kanadischen Duell bitten die formstarken Winnipeg Jets und Edmonton Oilers. Der Mann der Stunde ist mit Timo Meier ein Schweizer: Mit seinen San Jose Sharks will der Power Forward auch gegen die Dallas Stars jubeln.


Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Das Beste, was die NHL zu bieten hat
Mit den Tampa Bay Lightning (24-7-1, 49 Punkte, 1.) und den Toronto Maple Leafs (21-9-1, 43 Punkte, 2.) treffen sich die beiden besten NHL-Teams zum ultimativen Top-Spiel. Es treffen sich außerdem die beiden gefährlichsten Offensiven der Liga: Tampa kommt auf 128 Tore, Toronto auf 113. Bei den Lightning sind Kapitän Steven Stamkos (fünf Tore und zwei Assists in den letzten zwei Spielen) und Stürmer Brayden Point (zwölf Tore und zehn Assists in seinen letzten 14 Spielen) ganz besonders heiß. Bei den Maple Leafs sind Kapitän Auston Matthews (sechs Tore und fünf Assists in den letzten sechs Spielen) und Verteidiger Jake Gardiner (ein Tor und sieben Assists in den letzten fünf Spielen) in Top-Form. Tampa-Torhüter Andrei Vasilevskiy hat die Verletztenliste verlassen und sollte einsatzfähig sein.

Video: NYR@TBL: Stamkos zum Lightning-Rekord mit 9. Hattrick

In Nashville steht die "Rinne Mauer"
Die beste Mannschaft in der Western Conference sind die Nashville Predators (20-10-1, 41 Punkte). Der Erfolg in Music City fußt auf einer überragenden Defensive (erst 77 Gegentore, im Schnitt 2,48 Gegentreffer/Spiel) und exzellentem Goaltending: Pekka Rinne ist mit 93,2 Prozent Fangquote und einem Gegentorschnitt von 1,91 der statistisch beste Stammtorwart in der NHL und wird seinem Spitznamen "Rinne Wall" ("Rinne Mauer") vollends gerecht. Ihn wollen nun die Vancouver Canucks überwinden. Die Canucks reisen mit dem Selbstvertrauen aus drei Siegen in Serie an (14:6 Tore). Vancouvers Shootingstar Elias Pettersson will seine Punkteserie von vier Spielen (drei Tore, sieben Assists) ausbauen.

Kanadisches Duell: Winnipeg und Edmonton formstark
Die Winnipeg Jets bitten die Edmonton Oilers zu einem kanadischen Duell. Winnipeg gewann sechs seiner jüngsten sieben Spiele - Edmonton feierte vier Siege in Folge. Bei den Jets erwiesen sich jüngst Blake Wheeler (zwei Tore und elf Assists in neun Spielen), Mark Scheifele (sechs Tore und acht Assists in neun Spielen) und Nikolaj Ehlers (vier Tore, sechs Assists in acht Spielen) als Scoring-Maschinen. In Edmonton hat sich der Trainerwechsel als voller Erfolg bewährt: Unter Ken Hitchcock haben die Oilers eine 8-2-1-Bilanz. Galionsfigur Connor McDavid kann eine Punkteserie von sechs Spielen (vier Tore, sechs Assists) vorweisen, verbuchte 20 Scorerpunkte (sieben Tore, 13 Assists) in seinen letzten 13 Spielen.

 

[Ähnliches: Das Gesamtpaket stimmt wieder bei den Oilers]

 

San Jose: Meier ist der Mann der Stunde
Die San Jose Sharks befinden sich im Aufwind: Vier der letzten fünf Spiele konnten die Nord-Kalifornier gewinnen. Der Mann der Stunde bei den Sharks ist Timo Meier: Der Schweizer sorgte in den vier Spielen seit seinem Verletzungs-Comeback für sieben Scorerpunkte (drei Tore, vier Assists). In der laufenden Saison kommt Meier auf 16 Tore und 14 Assists in 29 Spielen - er sorgt damit für durchschnittlich 1,03 Scorerpunkte pro Partie! Treffersicher ist auch San Joses Kapitän Joe Pavelski, der in seinen letzten acht Spielen siebenmal traf. Zu Gast im "Haifischbecken" sind die Dallas Stars. Für die Texaner ist es ein Back-to-back-Game. Tags zuvor ging auch das zweite Spiel eines Vier-Spiele-Roadtrips mit 3:6 bei den Anaheim Ducks verloren.

Buffalo kann sich auf Comeback-Qualitäten verlassen
Die Buffalo Sabres sind nach einer Niederlagen-Serie über fünf Spiele mit einem 4:3 n.V. gegen die Los Angeles Kings in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nun wollen die Sabres im Heimspiel gegen die Arizona Coyotes nachlegen. Ob es erneut Comeback-Qualitäten braucht? Diese wies Buffalo bislang durchaus nach und holte bereits sechs Siege trotz eines Rückstands zur zweiten Pause. Arizona ist nicht gut in Form und holte keinen einzigen Punkt aus den letzten drei Spielen. Nun bangen die Coyotes um den Einsatz von Stürmer Alex Galchenyuk (Unterkörperverletzung, Einsatz fraglich).

 

[Jetzt über die Kapitäne der NHL All-Stars 2019 abstimmen!]

 

Die weiteren Spiele vom Donnerstag:

Los Angeles @ Columbus
Die Columbus Blue Jackets bekommen es mit den Los Angeles Kings zu tun. Columbus zählt dabei auf Verteidiger Seth Jones, der acht Punkte (vier Tore, vier Assists) in den letzten sieben Spielen sowie auf Stürmer Cam Atkinson, der 21 Punkte (13 Tore, acht Assists) in 14 Spielen erzielte. Für L.A. ist es die dritte Etappe eines Vier-Spiele-Roadtrips. Auf diesem haben die Kings bislang eine 0-1-1-Bilanz.

Carolina @ Montreal
Die Montreal Canadiens empfangen die Carolina Hurricanes. Montreal will sich von einer 1:7-Klatsche in Minnesota erholen. "Es kann uns für ein paar Spiele zurückwerfen oder wir können unseren Charakter zeigen", so Canadiens-Stürmer Brendan Gallagher. Carolina tat sich zuletzt schwer mit dem Tore schießen: In fünf der letzten sieben Spielen erzielten die Hurricanes nur ein Tor oder weniger.

Florida @ Minnesota
Die Minnesota Wild genießen Heimrecht gegen die Florida Panthers. Heiß ist Minnesotas Angreifer Mikael Granlund, der auf zwölf Punkte (ein Tor, elf Assists) in seinen letzten neun Spielen kommt. Torgefährlich präsentierte sich überdies Wild-Verteidiger Matt Dumba (zwölf Saisontreffer). Bei Florida steht Jonathan Huberdeau im Rampenlicht: Der Panthers-Stürmer erbeutete 19 Punkte (vier Tore, 15 Assists) aus den jüngsten neun Spielen.

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